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Den letzten beißen die Dämonen

Den letzten beißen die Dämonen

Titel: Den letzten beißen die Dämonen
Autoren: Robert Asprin
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Dieser Band ist Eric Del Carlo gewidmet.
    Mein neuer Schreibpartner und Freund, der mir dabei half mich zu erinnern, dass Schreiben etwas Schönes, Spannendes ist und keine Bürde, von der man sich befreien möchte, eine Erkenntnis, die mich als Autor zurück auf den rechten Pfad geführt hat.
Anmerkung des Autors
    Für jene unter Ihnen, die mit diesem Band zum ersten Mal einen Roman der Dämonen-Reihe lesen, könnte es hilfreich sein, zunächst das Wer ist wer und was ist was am Ende des Buches zu lesen. Vielleicht hilft Ihnen das, der Handlung einen Sinn (?) abzuringen.
    Sollten Sie andererseits einer jener zählebigen wahren Fans sein, die seit Erscheinen von Ein Dämon wollte Hochzeit machen im Jahr 1995 mehr oder weniger geduldig auf den Nachfolgeband gewartet haben: Hier ist er. Acht Jahre sind vergangen, und vermutlich denken Sie bereits darüber nach, zu den Anfängen zurückzukehren und die vorangegangenen Romane erneut zu lesen, um wieder in die Spur zu kommen.
    Nun, was mich betrifft, hat sich die ganze Sache schon über siebzehn Jahre hingezogen und reicht zurück in das Jahr 1985, in dem ich begann Ein Dämon für alle Fälle zu schreiben.
    Zum besseren Verständnis sollte ich anführen, dass für die ersten sechs Bände jeweils Verträge für einen, dann für den nächsten, schließlich, als die Serie sich als erfolgreich erwiesen hatte, für zwei Bände abgeschlossen wurden. Damals galt humorvolle Fantasy/Science Fiction nicht unbedingt als Verkaufsschlager. (Die Dämonen-Reihe hat dies erst mit der enormen Unterstützung durch die Xanth-Romane von Piers Anthony verändert.) Wie auch immer, die ursprünglichen Herausgeber ließen sich auf das gewagte Spiel ein, EIN humorvolles Buch zu verlegen. Als der Verkauf ihnen Recht gab, wagten sie sich an ein zweites. Dann an zwei weitere. Und noch zwei. Schließlich, 1984-1985, wurde mir ein Vertrag über sechs weitere Bände angeboten. Damals war ich natürlich überzeugt, ich könnte zwei Bände pro Jahr schreiben (dazu habe ich mich bereits im Vorwort zu Ein Dämon auf Achse ausgelassen).
    Wichtiger als alles andere war, dass mir mit einem längerfristigen Abkommen eine größere Spielwiese für meine Arbeit zur Verfügung stand. Statt eine Geschichte zu erfinden, die innerhalb eines Bandes beendet werden musste und von der, wenn es hoch kam, ein oder zwei Elemente in den nächsten Band hineinspielen durften, hatte ich sechs Bände, mit denen ich arbeiten konnte. Infolgedessen habe ich in Band 7 (Ein Dämon für alle Fälle) und den folgenden Bänden Charaktere und Erzählelemente eingebracht, die dazu dienten, spätere Geschichten vorzubereiten.
    Der Handlungsbogen der Bände 8 (Ein Dämon dreht durch) bis 12 (der gerade vor Ihnen liegt) geht folglich bereits auf Band 7 zurück. Im Grunde handelt es sich um eine kontinuierliche Erzählung, die in taschenbuchgerechte Teile zerlegt worden ist (zugegeben, Ein Dämon lässt die Kühe fliegen, Band 11, fällt aus der Reihe, aber das habe ich im Vorwort selbigen Bandes dargelegt). Die Ereignisse des vorliegenden Buches finden überwiegend parallel zu jenen in Ein Dämon wollte Hochzeit machen (Band 10) statt und umfassen sämtliche Kapriolen rund um Possiltum, Perv und Schierlingsfleck.
    Außerdem ist dies, nach zwölf Bänden und dreiundzwanzig Jahren, während derer ich Aahz' und Skeeves Abenteuer niedergeschrieben habe, auch die Abschlussgeschichte im Rahmen meines damaligen Vertrages. Ich kann nicht anders, als dieses Buch gleichzeitig als das Ende einer Ära und den Beginn einer neuen zu sehen.
    Alles in allem war es ein langer Weg bis hierher. Ich hoffe, Sie finden Gefallen an der Geschichte und halten sie des langen Wartens für würdig.
    Robert Lynn Asprin Februar 2002

Prolog
    Wie ein Lauffeuer verbreitete sich über das ganze Land - von Stadt zu Dorf, von Hausierer zu Bauer - dass das einst so idyllische Königreich Possiltum nun von einem mächtigen Magiker beherrscht wurde, der die Königin in Knechtschaft hielt.
    Wenngleich es im einfachen Volk Brauch war, der Frage, von wem es regiert wurde, wenig Aufmerksamkeit zu schenken, umso weniger den Marotten und Intrigen hochherrschaftlicher Politik, war es dieses Mal doch anders.
    Selbst bei flüchtiger Betrachtung war klar, dass besagter Magiker mit den schwarzen Künsten herumspielte. Er umgab sich wie selbstverständlich mit Dämonen und ließ sich sogar von ihnen beraten. Inzwischen streiften diese Kreaturen tagtäglich durch die Korridore des Palasts.

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