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2222 - Rendezvous mit der Ewigkeit

Titel: 2222 - Rendezvous mit der Ewigkeit
Autoren: Unbekannt
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Rendezvous mit der Ewigkeit
     
    Es beginnt mit einer Prophezeiung – das Schicksal des Kosmos steht auf dem Spiel
     
    von Horst Hoffmann
     
    Zum ersten Mal stieß der Mausbiber Gucky auf „Die Macht der Elf", als Perry Rhodan nach M82 verschlagen wurde, in die Hauptgalaxis der negativen Superintelligenz Seth-Apophis: Fast neunhundert Jahre liegt das bereits zurück.
    Damals nannte Gucky den Planeten „Gucklon" und die mysteriösen Elf die „Gucklon-Wesen", obwohl er wusste, dass sie keineswegs von dort stammten.
    Niemand wird je ganz entschlüsseln, was diese geheimnisvolle Macht wirklich umtreibt. Einer alten und kaum beachteten Prophezeiung zufolge werden sie aber immer bei großen Ziffernkonjunktionen einer für Terraner fremdartigen Zeitrechnung in Erscheinung treten.
    Im Jahr 1332 NGZ rechnet eigentlich niemand mehr ernsthaft damit, mit diesen Wesen in Kontakt zu kommen.
    Zu groß sind die Probleme, die die Milchstraße derzeit heimsuchen: Ausfall aller Technologie mit hyperenergetischen Anteilen, Auftauchen fremder Sternenmassen, Aufeinanderprallen galaktischer Großmächte...
    Aber das Schicksal siegt über die Politik- und es kommt zum RENDEZVOUS MIT DER EWIGKEIT...  
     
     
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Homer Gershwin Adams - Das Finanzgenie mag Tee - gerne aber auch Kaffee, je nachdem.  
    Gucky - Der Mausbiber erprobt das Leben mit mehr als einem Zahn.  
    Diana - Eine Sekretärin erkennt ihren Chef kaum wieder.  
    Sahaver - Der ominöse Besucher spricht mit dem Finanzgenie.  
    Johnny - Der seltsame Maler kehrt in die terranische Alltagswelt zurück.  
    1.
     
    „Wer wagt es?", knurrte Homer G. Adams, von seinen Geschäftsfreunden und Untergebenen hinter vorgehaltener Hand oft nur „Mister 3000" genannt. Er war der älteste lebende Terraner. „Wer stört mich in meiner Kreativpause?"
    „Ich bitte ja schon um Entschuldigung, Sir", sagte eine sehr sexy klingende weibliche Stimme aus dem Akustikfeld mitten in dem geräumigen, großzügig eingerichteten Büro. „Aber er lässt sich einfach nicht abwimmeln. Soll ich ihn denn gewaltsam entfernen lassen? Mit seinem Buch?"
    Adams fluchte leise, was eigentlich gar nicht zu dem kleinen, hageren Mann mit dem großen Kopf passen wollte. Aber er war schon den ganzen Tag über nervös, seitdem ihn sein Wecker mit den Klängen von „Money makes the world go round" aus seinen Träumen gerissen hatte. Dazu kam, dass er diese neue Mode, das Siezen einflussreicher Personen und solcher, die sich dafür hielten, nicht ausstehen konnte. Zumal diese Mode keineswegs neu, sondern sogar noch älter war als er selbst. „Wer ist er?", fragte der Residenz-Koordinator für Wirtschaft, Finanzen und Strukturwandel mürrisch, während er würfelte.
    Mist! Schon wieder eine Eins und eine Drei. Das bedeutete Mimas-Knast. Da nutzten ihm auch seine drei Weltraumbahnhöfe nichts. Nicht viel jedenfalls. „Ich habe dich etwas gefragt, Diana! Und seit wann kann man jemanden mit dessen eigenem Buch entfernen?
    Was für ein Buch ist es überhaupt? Wer schleppt heutzutage noch Bücher mit sich herum?"
    „Dieser Mann, Sir. Und wir würden ihn selbstverständlich mittels Traktorstrahlen entfernen lassen, mitsamt seinem Buch. Er will mir seinen Namen nicht nennen."
    „Dann lass ihn rausschmeißen!" Der Computer, eine uralte Positronik namens Dagobert, würfelte - Goeddastraße! Ausgerechnet! Adams' Laune erreichte fast ihren Tiefpunkt. „Wie ist er überhaupt in die Solare Residenz gekommen?"
    „Das weiß ich nicht, Sir. Er war plötzlich da. Er behauptet jedenfalls, es sei wichtig."
    „Damit kann jeder kommen!"
    „Genau das hat er doch auch getan, Sir!"
    „Bist du Haarspalter oder Sekretärin? Komm zur Sache. Was genau ...?"
    „Äh ... er sagt etwas von einem Fall terminale Götterdämmerung, Sir ...", kam es aus dem Akustikfeld.
    Homer G. Adams erstarrte. Er sah kaum, wie Dagobert auf dem Ereignisfeld landete und ihm zweitausend Galax an Steuerrückzahlung überwies, die nach einer nonggischen Radinvestition durch die Abschreibungsgesetze von Gorhoon fällig wurden. Das rettete ihn in diesem vertrackten Spiel allerdings auch nicht mehr vor der Pleite.
    Dagobert war ihm heute über. Dieser Tag stand wirklich unter keinem guten Stern für ihn. „Fall ... Fall terminale Götterdämmerung?", stammelte das Finanzgenie. „Hat er das wirklich gesagt?"
    „Das waren zumindest seine Worte, Sir. Soll ich ihn jetzt hinauswerfen lassen oder nicht?"
    „Natürlich

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