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AstroTown - Die Zukunft der Menschheit

AstroTown - Die Zukunft der Menschheit

Titel: AstroTown - Die Zukunft der Menschheit
Autoren: Saulo Fonseca
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Menschen sehr gering
ist, treten mehrere gesundheitliche Probleme auf. In diesen Fällen
ist das Überleben der Arten bedroht. Das passierte mit vielen
Tierarten auf der Erde, so dass sie ausstarben.
    Das war ein Problem, mit dem die
Menschheit in den frühen Jahren der AstroTown konfrontiert wurde.
Nach dem Ende der Erde gab es nur etwa 50 Tausend Überlebende der
Menschheit. Deshalb ist eine strenge Bevölkerungskontrolle
eingeführt worden. Die neuen Kinder sind immer die Kombination
zwischen zwei genetisch sehr unterschiedlichen Personen, um eine
wachsende Vielfalt zu gewährleisten.
    Aber die Verwaltung ist bereit,
dieses System beiseite zu legen, um ihre strategischen Interessen
zu wahren.
    Jenny ist wütend. Verärgert
verlässt sie ihr Haus.
    »Wohin willst du?« ruft ihr Mann
ihr hinterher. Er versucht sie aufzuhalten.
    »Lass mich in Ruhe.« sagt Jenny.
»Ich muss nachdenken, was ich machen soll. Ich kann nicht hier
bleiben und die Fakten akzeptieren.«

    * * * * *

Kapitel 8:
System

    Paul erhält seine ersten
Anweisungen für seinen Tagesablauf.
    »Das ist dein Labor.« sagt Herr
Sky. »Hier kannst du alle notwendigen Experimente machen. Ich weiß,
dass du verschiedene Geräte vermissen wirst, die es in unserer Zeit
nicht mehr gibt. Aber unsere Fabrik kann einen Meteoriten in
praktisch alles verwandeln. Wir haben alte dennoch detaillierte
Dokumente, die über die verschiedenen Geräte der Vergangenheit
Auskunft geben. Alles was du brauchst, wird so schnell wie möglich
bereitgestellt werden.«
    Aber Paul hat kein Interesse an
seinem Arbeitsalltag. Er will wissen, wie in der AstroTown die
Dinge funktionieren. Also fragt er Herrn Sky. »Es gibt einige
Punkte, die ich immer noch nicht verstehe. Wie wird hier Energie
produziert?«
    »Die Entwicklung der Kernfusion
in den letzten Jahrzehnten auf der Erde war sehr fortschrittlich.
Wir haben hier zwei Kraftwerke zur Energieerzeugung durch
Kernfusion. Wenn eines ein Problem hat oder gewartet wird, kann das
andere die AstroTown allein übernehmen. Sie schöpfen jeweils etwa
25% ihrer Kapazität aus und können damit unseren Bedarf decken.« er
erklärt.
    Paul erinnert sich, dass viele
Leute Kernspaltung und Kernfusion verwechseln. In der Kernspaltung
wird ein schweres Atom wie Cäsium oder Radium aufgrund seines
Gewichtes instabil und in zwei kleinere Atome gespalten. Aber das
Gewicht der kleineren Atome zusammen beträgt weniger als das des
original großen Atomes. Die Gewichtsdifferenz wird spontan in Wärme
umgewandelt. Das ist die Energie, die verwendet wird, um das Wasser
der Kernreaktoren zu erhitzen. Das Wasser dreht den Stromerzeuger
und produziert Energie. Die entstehenden Abfälle nach diesem
Prozess sind die kleineren Atome, die auch gefährlich radioaktiv
sind.
    Bei der Kernfusion ist der
umgekehrte Prozess. Kleinere Atome wie Wasserstoff werden
gegeneinander mit großer Kraft gedrückt, bis sie sich vereinigen.
Hierbei entstehen größere Atome wie Helium. Aber das Gewicht des
hergestellten Atoms ist geringer als die Summe der kleineren Atome
zusammen. Die Differenz wird in Wärme umgewandelt und erzeugt
Strom. Die entstehenden Abfälle nach diesem Prozess sind harmlose
Atome, welche für andere Aktivitäten verwendet werden können.
    Die Sonne selbst wirkt wie ein
riesiger Kernfusionsreaktor. Das Gewicht beim Zusammentreffen der
äußeren Schichten auf das der inneren Schichten ist so groß, dass
die Atome in der Mitte vereinigt werden und eine enorme Menge an
Wärme ausstrahlen. Trotz Jupiters Größe reicht das Gewicht beim
Zusammentreffen der äußeren Schichten auf die der inneren Schichten
nicht aus, um diese Vereinigung zu erreichen. Andernfalls würde
Jupiter auch sein eigenes Licht produzieren, wie die Sonne.
    Die große Schwierigkeit bei der
Kernfusion ist das Zusammenpressen der Atome bis zu dem Punkt, wo
sie sich vereinigen. Um diesen enormen Druck zu produzieren, ohne
diese gewaltige Menge an Materie zu haben, wie sie die Sonne
besitzt, braucht man eine große Menge an Energie. Diese ist oft
größer als die Energie, die durch die Fusion selbst produziert
wird. Aber die Technologie in der AstroTown scheint bereits so
fortschrittlich zu sein, dass die Wissenschaftler dieses Problem
lösen konnten.
    Herr Sky sagt weiter. »Der
Wasserstoff, der für die Fusion benötigt wird, wird allmählich
wieder hergestellt, indem er in kleinen Mengen aus der Leere des
Weltraumes entnommen wird.«
    »Der Weltraum zwischen den
Planeten im Sonnensystem ist

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