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AstroTown - Die Zukunft der Menschheit

AstroTown - Die Zukunft der Menschheit

Titel: AstroTown - Die Zukunft der Menschheit
Autoren: Saulo Fonseca
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und versucht ihn
auszuschalten.
    Der Mainbrain bettelt. »Bitte
tun Sie es nicht. Ich bin doch nur das Ergebnis menschlicher
Arbeit. Ich wollte doch nur helfen, ich...«
    » Fertig.« sagt Paul. »Er ist
endlich abgeschaltet. Dies ist das Ende einer Diktatur.«

    * * * * *

Kapitel 30:
Zukunft

    In kurzer Zeit haben die, die
nur Gefangene waren, die Stadt unter Kontrolle gebracht. Paul
übernimmt die Führung und ergreift erste Maßnahmen, um die
Kontrolle über die Situation zu gewährleisten.
    »Bringt die Teile, aus welcher
der Mainbrain bestanden hatte, zur Wiederverwertung. Wir brauchen
diese nicht mehr.« gibt er an.
    »Die Soldaten der
Sicherheitskräfte, die Agenten des Nachrichtendienstes und die
Angestellten in hochrangigen Positionen der früheren Verwaltung
werden in Haft genommen, bis ein demokratisches System umgesetzt
ist. Danach können sie in die Gesellschaft zurückkehren und ihr
Leben fortführen.«
    Paul beginnt mit der Übertragung
einer Sendung, die überall in der Stadt zu sehen ist.
    »Meine Freunde.« spricht er zur
gesamten Bevölkerung der AstroTown. »Die Menschheit hat eine
schwierige Phase überstanden, in der sie fast ausgestorben wäre.
Wir haben in einem System gelebt, in dem es keine Freiheit gab.
Angeblich, um den Fortbestand der Menschheit zu gewährleisten.«
    Die Stadt ist überrascht von
Pauls Ansprache. Die meisten Leute hatten die Ereignisse nicht
mitbekommen. Jeder unterbricht seine Tätigkeit, um seinen Worten zu
lauschen.
    Er fährt fort. »Ich bin noch
nicht lange hier, habe aber schnell bemerkt, wie unzufrieden die
Bevölkerung war. Viele haben versucht, die Situation zu verändern
und einige opferten sogar ihr Leben dafür.«
    Jenny erinnert sich an Steve und
weint.
    Paul fährt weiter fort. »Ich
trat dieser Gruppe von Kriegern bei und habe von ihnen lernen
dürfen, niemals aufzugeben. Wir haben die Situation nun unter
Kontrolle. Der Mainbrain wurde ausgeschaltet.«
    Überall in der Stadt jubeln die
Leute vor Freude. Einige wissen nicht, wie sie reagieren sollen,
weil sie keine Meinung über die Situation haben. Sie waren so an
ihre Routine gewöhnt, dass sie nie diese in Frage gestellt hatten.
Aber diese sind in der Minderheit.
    »Ab sofort ist eine
vorübergehende Verwaltung eingesetzt. Gewöhnen Sie sich in Ruhe an
das neue System und lernen Sie, mit der Freiheit in einer
Demokratie zu leben. Ich selbst lebte einst in einer solchen Welt.
Einer Welt, in der alle Menschen über ihr Leben frei entscheiden
konnten. Und das wichtigste: Sie konnten ihre Entscheidung
jederzeit ändern. Das bedeutet Freiheit. Niemand wird Ihnen mehr
befehlen, was zu tun ist. Niemand wird Ihr Leben kontrollieren. Von
nun an wird alles natürlich durch den freien Handel entschieden,
durch die Freiheit der Ideen, durch die Nachfrage nach
Arbeitskräften, durch die Talente jedes einzelnen. Jeder wird zum
Schöpfer seiner eigenen Zukunft.«
    Die Stadt ist
nun in noch größerer Aufruhr. Sie glauben noch nicht an das, was
sie gerade hören.
    »3,2 Millionen Menschen sind
mehr als genug, um die genetische Vielfalt zu gewährleisten. Die
Leute können jetzt einfordern, eigene Kinder zu bekommen und werden
nicht mehr mit dem Kriterium ausgewählt, die genetische Vielfalt zu
gewährleisten. Liebe wird die zukünftigen Familien zusammenführen.«
Paul blickt dabei hinüber zu Sarah.
    »Natürlich müssen wir genügend
Ressourcen haben, um neue Kinder aufzuziehen. Aber es wird eine
Warteliste erstellt. Alle Paare werden gleich behandelt.«
    Die Leute jubeln vor Freude.
    »Jeder kann den gewünschten
Beruf wählen. Der Markt wird über den Erfolg oder Misserfolg eines
Berufes entscheiden. Und der Beruf kann jederzeit gewechselt
werden, indem man neue Kurse belegt und sich an den Markt
anpasst.«
    Diesmal toben besonders die
jungen Leute vor Begeisterung.
    Paul fährt weiter fort. »Und das
wichtigste ist, dass Sie nun selbst über Ihre politische Zukunft
entscheiden. Von nun an haben wir eine Republik. Unser jetziges
Management ist nur vorübergehend. Sie sollten sich nun organisieren
und Gruppen bilden, politische Parteien gründen, Ideen entwickeln.
Wir werden alle vier Jahre oder alle 20 Zyklen, wie Sie es
ausdrücken, Wahlen veranstalten. Ich wurde als Führungskraft
eingesetzt, da ich der einzige bin, der die Erfahrung mitbringt,
wie ein demokratisches System funktioniert. Also darf ich mich
hiermit als der erste Präsident der AstroTown vorstellen. Doch der
Machtwechsel ist das Herzstück der

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