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2252 - Welt der Ursuppe

Titel: 2252 - Welt der Ursuppe
Autoren: Unbekannt
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Welt der Ursuppe
     
    Vorstoß nach Etabe – ins Wespennest der Kybb-Traken
     
    von Arndt Ellmer
     
    In der zweiten Jahreshälfte des Jahres 1332 NGZ sind Perry Rhodan und Atlan, die ehemaligen Ritter der Tiefe, der Befreiung des Sternenozeans von Jamondi ein Stück näher gekommen: Die Mediale Schildwache wurde erweckt, und dank ihrer Hilfe konnten die Ereignisse in Erfahrung gebracht werden, die zur Schreckensherrschaft der Kybb führten.
    Die Rebellen schlagen zwar Tausende Raumschiffe der Kybb-Cranar, erhalten jedoch einen Dämpfer, als sie erstmals mit den Kybb-Traken konfrontiert werden: Diese setzen Kyber-Neutros ein und neutralisieren damit die Macht der Bionischen Kreuzer.
    Damit die Revolte nicht stirbt, ehe sie richtig begonnen hat, wird ein Konvent der Planetaren Majestäten einberufen, der Zephyda zur „Stellaren Majestät" aller Motana erhebt.
    Ein weiteres Zeichen wäre die Weihe neuer Schutzherren. Doch dazu werden sowohl das Paragonkreuz als auch die sechs Schildwachen der Vergangenheit gebraucht.
    Zwei Schildwachen wurden mittlerweile erweckt.
    Die Suche nach deren „Geschwistern" führt nun in die WELT DER URSUPPE...  
     
     
     
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Atlan - Der Arkonide geht auf eine Bergungsmission.  
    Zephyda - Die Stellare Majestät nimmt sich einer schwierigen Aufgabe an.  
    Catiaane - Die Eherne Schildwache sucht ihren Bruder.  
    Egh Larini - Der Besch sieht sich beständigen Umwälzungen ausgesetzt.  
    PROLOG
     
    Sephanas Bewusstsein dehnte sich immer weiter aus, bis es den gesamten Sternenozean umfasste, bis die Epha-Motana eins wurde mit der Matrix in ihrem Kopf, bis sie die Sterne und Planeten sehen, fühlen und hören konnte in dem unfassbaren Netz, in dem die PFEIL dahinglitt.
    Sephana empfand es, als schwebe sie frei im All - ihrer eigentlichen Heimat und Bestimmung.
    Wie seltsam, dass ihr in all den Jahren als planetengebundene Motana dieser Hauch des Kosmischen nie gefehlt hatte, und dass sie jetzt glaubte, nie mehr ohne diese Empfindung leben zu können ... Sie war, bei aller Erhabenheit ihrer Lage, nur ein kosmisches Teilchen, ein Stäubchen und doch umspannte sie ganz Jamondi.
    Bald sehr bald -würde sie auch den Rest von Ammandul oder der „Milchstraße", wie die beiden Ritter der Tiefe die Galaxis nannten, sehen und darin aufgehen können. Ihr Herz pochte wie wild, als sie daran dachte. Sie ängstigte sich vor dem Sternenmeer, das so viel größer sein würde als Jamondi, und sie sehnte sich zugleich danach. Bald ... und bis dahin würde sie trainieren, sich steigern, bis sie kein Teil der Epha-Matrix mehr werden musste, sondern die Epha-Matrix ein Teil von ihr selbst war.
    Die Sinne den Epha-Motana nahmen wahr, dass ein paar der Sterne und Planeten Jamondis in der Epha-Matrix fehlten, als habe eine überirdische Hand sie getilgt. Diese Welten waren bereits zurückgeglitten nach Ammandul, heraus aus dem „Hyperkokon" des Sternenozeans und hinein in das Normaluniversum.
    Sephana wischte die Gedanken zur Seite. Sie lenkten ab. Die Epha genoss lieber das Kitzeln und Vibrieren des Hyperraumflugs, das ihren Körper bis in die Spitzen der feinsten Nervenfasern durchzog. Sie sehnte sich danach, dieser orgiastische Zustand würde für immer anhalten.
    Es blieb beim frommen Wunsch. Die Zielkoordinaten standen fest, die Hyperetappe des Schiffes endete nach einer fest vorgegebenen Zeitspanne. Die Synchronisation mit dem Schwesterschiff klappte noch nicht hundertprozentig, sie mussten üben.
    Plötzlich entdeckte sie eine Störung der Epha-Matrix, einen übergangslos aufgetauchten Pulk winziger Echos, in ihrer wahren Ausdehnung kaum fassbar, aber auf Grund ihres plötzlichen Erscheinens durchaus gefährlich.
    Asteroiden waren das mit Sicherheit keine.
    Sephana verstärkte den Sog, mit dem sie ihren Quellen die Energie entnahm. Einen Augenblick lang spielte sie mit dem Gedanken, die Hyperraumetappe zu verlängern. Aber die Motana um sie herum waren schon zu sehr geschwächt. Und wer konnte schon sagen, worum es sich bei den Echos tatsächlich handelte ...
    Im Bewusstsein der Epha-Motana versiegte der Strom von den Quellen in dem Augenblick, als Sephana die Schwelle unterschritt und die PFEIL in den Normalraum zurückstürzte. In fast greifbarer Nähe erschien die BILIEND.
    Gleichzeitig gab der Bordrechner Alarm. Mikrogeno empfahl Gefechtsund Fluchtbereitschaft: In Flugrichtung kreuzte ein Frachtverband der Kybb-Cranar den Kurs, mehrere gekoppelte Züge

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