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0699 - Terra unter fremder Sonne

Titel: 0699 - Terra unter fremder Sonne
Autoren: Unbekannt
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Terra unter fremder Sonne
     
    Sie wollen das Schicksal bezwingen – sie starten in den Sonnen-Orbit
     
    von Kurt Mahr
     
    Im August des Jahres 3460 terranischer Zeitrechnung existiert das Solare Imperium längst nicht mehr als politische Konstellation - und zwar seit dem Tag, da Terra und Luna, mit dem größten Teil der Solarier „an Bord", die Flucht durch den Sol-Transmitter antraten. Dennoch lassen die in der Galaxis zurückgebliebenen Terraner und USO-Leute nicht locker. Sie versuchen zu retten, was noch zu retten ist, und machen dabei mit ihren Aktionen den Laren und den Überschweren unter Leticron, den neuen Herren der Milchstraße, schwer zu schaffen.
    Im Verlauf dieser Aktionen haben Atlans Männer, die sich des ahnungslosen Greikos bemächtigten und ihn über das Schreckensregime der Laren aufklärten, einen Schachzug getan, der sich später unter Umständen als günstig für die unterdrückte Menschheit erweisen kann. Doch blenden wir um zu den Solariern unter Perry Rhodan! Sie sind mit der Erde und Mond im Mahlstrom der Sterne rematerialisiert, jenseits aller bekannten kosmischen Orientierungspunkte - und ihr Bestreben ist von Anfang an, sich nicht nur trotz widriger Umstände zu behaupten, sondern auch die Position der Heimatgalaxis wiederzufinden.
    Dies ist inzwischen gelungen! Doch der Weg zurück ist zu weit, als daß er unter den gegenwärtigen Umständen zurückgelegt werden könnte. Eines jedoch erscheint möglich: Terra in einen Sonnenorbit zu bringen.
    Und so beginnt ein schicksalhaftes Abenteuer voller tödlicher Gefahren - es geht um TERRA UNTER FREMDER SONNE...  
     
     
     
     
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Perry Rhodan - Der Großadministrator verhandelt vergeblich.
    Jaymadahr Conzentryn - Königin der Ploohns.
    Zeus - Rivalin der Ploohn-Königin.
    Gucky und Ras Tschubai - Die Teleporter stehlen drei Mopoys.
    Goshmo-Khan - Der Wissenschaftler hält Terra für verloren.
     
     
    1.
     
    Aus dem Translator dröhnte die Stimme des Unterhändlers: „Die Erhabenheit der Königin hält den Plan des Wesens von Terra nicht für gut. Eine andere Vorgehensweise muß entwickelt werden. Das Wesen namens Zeus muß auf dem schnellsten Wege unschädlich gemacht werden. Erst dann ist eine friedliche Zusammenarbeit zwischen den Plooh'ns und den Terranern möglich."
    Bitter starrte Perry Rhodan an dem hochaufgewachsenen, feingliedrigen Insektenwesen vorbei. Die Halle, in der er mit seinen Begleitern stand, war annähernd kugelförmig. Der Boden war gerundet. Es gab keine Abgrenzung zwischen Boden, Wanden und Decke. Das war die Bauweise, die die Ploohns aus der primitiven Urzeit in die hoch technifizierte Gegenwart gerettet hatten: Noch immer waren ihre Räume kugelförmig wie die Nestzellen der Vergangenheit, und die Verbindung wurde von langen, verschlungenen Gängen mit kreisförmigem Querschnitt gebildet.
    Mehr als ein Dutzend solcher Gänge mündeten in diesen Raum: hoch oben unter dem Zenit der Kugel, in halber oder auch Viertelhöhe, ein paar sogar durch den Boden herauf. Der Raum war fensterlos. Für die Beleuchtung sorgte buntes, lumineszentes Geflecht, das sich wie wilder Pflanzenwuchs an dem Innern der Kugelschale emporrankte, gestaltlose, abstrakte Ornamente, wie die Ploohns sie liebten, gleichzeitig mit einer Funktion versehen: Licht zu spenden.
    Die Königin thronte im Hintergrund des Raumes. Ihr gewaltiger, fünf Meter hoher Körper ruhte in einem Gespinst aus leuchtenden Fäden, gestaltet wie ein nach einer Seite hin offener Kokon.
    Sie war umgeben von ihrem Hofstaat, einigen Dutzend prächtig gekleideten Klaschoys, Offizieren ihrer Leibgarde, und mehr als hundert Peggoys, Arbeitern in unauffälligem Gewand, die aus unerfindlichen Gründen ständig hin und her eilten.
    Daß die Königin nicht direkt, sondern durch den Mund eines Unterhändlers sprach, war ein Zeichen, daß sie sich überlegen fühlte. Perry Rhodan war nach CAYSIRE gekommen, um von Jaymadahr Conzentryn, der Herrscherin der Ploohns, drei Drohnen, oder Mopoys, zu erbitten. Zeus, abtrünnige Ploohn-Königin auf Goshmos-Castle, hatte nach den Drohnen verlangt, mit deren Hilfe sie ein neues Volk zu gründen beabsichtigte. Nur für diesen Preis war Zeus bereit, den Terranern bei der Errichtung eines stabilen Orbits für die Erde behilflich zu sein.
    Der Unterhändler stand fünf Meter von Rhodan entfernt. Er trug den Translator, den die Terraner der Königin als Gastgeschenk überbracht hatten. Er war an die

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