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Liebe geht durch den Döner 3 - Wo Sandy leckt, wächst Liebe (German Edition)

Liebe geht durch den Döner 3 - Wo Sandy leckt, wächst Liebe (German Edition)

Titel: Liebe geht durch den Döner 3 - Wo Sandy leckt, wächst Liebe (German Edition)
Autoren: Sissi Kaipurgay , France Carol
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Waldemar, dreht sich um und geht langsam davon.
    Er wirkt total entspannt. Wahrscheinlich haben Tiere wirklich eine positive Auswirkung auf Menschen. Bei ihm scheint es zu helfen, seine Schüchternheit zu überwinden. Wow. Vielleicht ist sogar noch mehr drin. Soll ich Sandy nochmal in sein Zimmer lassen? In Gedanken versunken mache ich mich auf den Weg.
     
    ***
    Es hat irgendwie etwas Vertrautes , mit Francois und den Hunden Spazieren zu gehen. Bis jetzt habe ich mich ja nie getraut, mich mit ihm zu unterhalten, aber Franz und Sandy machen es mir einfacher, meine Verlegenheit zu überwinden.
    Als Franz und ich unsere Hälfte der Gassitour hinter uns haben, warten Sandy und Francois bere its an der ausgemachten Stelle. Francois‘ Anblick lässt mein Herz sofort schneller schlagen, Franz scheint es ebenso zu gehen – also nicht bei Francois, sondern bei Sandy - denn als wir bei den beiden ankommen, fängt er an wie verrückt an der Leine zu ziehen. Der Angriff auf Sandys Hinterteil kommt so überraschend, dass ich beinahe umfalle. Krampfhaft halte ich das andere Ende der Leine fest und sehe, dass auch Francois mit Sandy zu kämpfen hat.
    Irgendwie beginnen die beiden Hunde unkontrolliert heru mzuhüpfen, was innerhalb weniger Augenblicke dazu führt, dass sich die beiden Leinen um unsere Beine wickeln und wir immer enger aneinander gezogen werden. Als ich schliesslich eng an Francois‘ Körper festgebunden bin, schlingt er einen Arm um mich, darum bemüht nicht umzufallen. Die Rechnung haben wir jedoch ohne Franz gemacht, der wie von Sinnen erneut ruckartig an der Leine zieht, was uns schliesslich das Gleichgewicht kostet und wir somit gemeinsam der Schwerkraft unterliegen. Ich falle auf den Rücken, Francois auf mich drauf. Einen Moment habe ich das Gefühl, als ob ein LKW über mich fährt, denn sein Gewicht presst mir alle Luft aus den Lungen.
    „Oh Gott, Waldi, alles klar mir dir?“, fragt Francois erschrocken und fürsorglich zugleich.
    Ich nicke, denn zu Worten bin ich in diesem Moment nicht im Stande. Weniger, weil mich seine Nähe betört, sondern weil ich schwer atmend versuche neuen Sauerstoff zu tanken.
    „Diese verdam mten Viecher“, schimpft der Koloss auf mir und versucht dabei, sich aus dem Wirrwarr zu befreien. „Herr Gott, ich komme nicht los.“
    Seine Bewegungen auf mir nehmen mir erneut die Luft, weshalb ich wimmernd unter ihm versuche herauszukriechen. Ohne Erfolg!
    „Sorry, so geht das nicht. Wir müssen uns umdrehen.“
    Francois umschlingt mich mit seinen Armen und dreht sich mit mir auf den Rücken, so dass ich jetzt oben liege.
    Endlich bekomme ich Luft und sage: „Wart e mal, dein Schlüsselbund drückt gegen meinen Schritt.“
    Francois hält in seinen Befreiungsbemühungen inne und sieht mich mit grossen Augen an, kurz darauf verfällt er in schallendes Gelächter.
    „Was ist denn los?“, frage ich verwirrt.
    „Das…ist…nicht…mein…Schlü-hüsselbund“, lässt er mich glucksend wissen, während er sich ehrlich darum bemüht, nicht weiter zu lachen. In seinen Augen sitzt jedoch der Schalk und wenig später beginnt er von neuem zu lachen.
    „Wie meinst du das?“ Noch während ich diese Frage stelle, versuche ich zwischen uns zu greifen um herauszufinden, worum es sich handelt. Endlich hab ich den Übeltäter gefasst und stelle verlegen fest, dass es sich wirklich nicht um den Schüsselbund handelt, sondern um Francois‘ harten Schwanz, der – wenn ich mal so sagen darf – von beindruckender Grösse sein muss.
    „Oh Mann, Waldi, fang bloss nicht an zu reiben, sonst muss ich mit einem verräterischen Fleck nach Hause gehen“, keucht Francois, beginnt aber entgegen seiner Aufforderung sich selbst an meiner Hand zu reiben. Es ist mir bewusst, dass ich jetzt eigentlich meine Hand von diesem heissen Teil lösen sollte, bin jedoch dazu nicht im Stande und lasse ihn einfach gewähren, während ich in sein erregt verzerrtes Gesicht sehe, dass nie schöner ausgesehen hat.
    Gejaule unterbricht plötzlich uns er Treiben, was uns beide herumgucken lässt.
    „Scheisse, genau das wollten wir doch verhindern“, höre ich Francois schimpfen, der damit seinen Unmut darüber kundtut, dass Franz endlich a n das ersehnte Ziel gelangt ist und somit bis zum Anschlag in Sandy steckt. Grinst die Hundedame etwa? Ich bin mir nicht sicher, auf jeden Fall scheinen beide Hunde nach kurzer Aktion sehr entspannt und trotten gemütlich zu uns, um unsere Gesichter abzulecken. Dies gibt uns auch

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