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1899 - Katastrophe im Deltaraum

Titel: 1899 - Katastrophe im Deltaraum
Autoren: Unbekannt
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Katastrophe im Deltaraum
     
    Im Reich der Baolin-Nda – Perry Rhodan erreicht sein Ziel
     
    von Horst Hoffmann
     
    Die Heliotischen Bollwerke, die verschiedene Galaxien unter dem Dach der Koalition Thoregon miteinander verbinden sollten, existieren nicht mehr. Das hat für die Menschheit zur Folge, daß zwei Teile der Erde durch hyperphysikalische Vorgänge in andere Galaxien „verschlagen" worden sind. An ihrer Stelle erheben sich nun sogenannte Faktorelemente.
    Eines davon steht bei Kalkutta, in seinem Innern befinden sich Gebäude der Nonggo. Das andere steht in Terrania - und aus seinem Innern heraus griffen zuletzt die barbarischen Dscherro die Hauptstadt der Erde an. Das. Dscherro-Problem wurde mittlerweile über dem Planeten Siga „erledigt"; wo sich die „ausgetauschten" Menschen aus Terrania derzeit aufhalten, weiß jedoch niemand.
    Der verschwundene Teil Kalkuttas jedenfalls hat sich im Bereich des Teuller-Systems materialisiert, im Herzen der Nonggo-Zivilisation. Von dort aus brach Perry Rhodan zur Galaxis Shaogen-Himmelreich auf. Bei den mysteriösen Baolin-Nda, den Konstrukteuren der Heliotischen Bollwerke, will er weitere Informationen erlangen.
    Doch in Shaogen-Himmelreich herrscht Krieg. Die Truppen des Traal-Gegenkults planen die Zerschlagung des religiösen Systems der Galaxis. Während Perry Rhodan versucht, sich in den Wirren des Kriegs an die unbekannten Baolin-Nda heranzutasten, kommt es zur KATASTROPHE IM DELTARAUM...  
     
     
     
     
     
     
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Tautanbyrk - Ein Forscher der Baolin-Nda entwickelt sich zum Helfer des Dritten Boten.  
    Kuntherherr - Der Dritte Bote von Thoregon.  
    Viviaree - Die junge Baolin-Nda wird zur Hoffnung ihres Volkes.  
    Perry Rhodan - Der Terraner versucht den Deltaraum zu erreichen.  
    Siebenton - Der Seelenhirte von Wolkenort steht vor der Entscheidungsschlacht.  
     
     
    „Dies ist die Geschichte der letzten beiden. Baolin-Nda - der letzten Überlebenden eines Volkes, das einst von kosmischer Bedeutung war; deren Bestimmung es nun ist, Stammeltern einer neuen Generation zu werden, um einst dem Universum den Geist der Baolin-Nda zurückzugeben. Es ist die Geschichte von Tautanbyrk und Viviaree, aber auch die von dem Dritten Boten Kuntherherr und seinem tragischen Irrtum ..."
     
    1.
     
    Baolin-Deltaraum, vor vielen Jahrzehnten
    Tautanbyrk arbeitete im Tessma-Design, solange er sich erinnern konnte. Eine Kindheit im Sinne anderer Völker hatte er nie gehabt. Ein Baolin-Nda wurde nicht als Kind geboren, sondern als erwachsenes voll ausgereiftes Wesen - jedenfalls soweit dies für dieses Entwicklungsstadium zu sagen war.
    An diesem Tag geschahen drei Dinge, die Abwechslung in sein sonst nicht sehr aufregendes Dasein brachten.
    Alles begann mit einer Nachricht, die er bei Dienstbeginn in einem Computer seines Testlabors vorfand und die ihn seelisch fast aus dem Gleichgewicht warf. Denn die Nachricht stammte von keinem anderen als von Kuntherherr selbst, dem in ULTIST residierenden Hochtechniker der Baolin-Nda und Dritten Boten von Thoregon!
    Es war nur Text auf dem Bildschirm. Aber das genügte. Wenn Kuntherherr persönlich zu ihm, dem einfachen Techniker und Forscher, gesprochen hätte, wäre das wahrhaftig zuviel gewesen. Es genügte vollauf, daß der Mächtigste und Weiseste der Baolin-Nda ihn für den kommenden Tag zu sich bat - ihn!
    Das war nicht zu fassen. Das kam völlig unerwartet, das war ein ungeheures Privileg. Normalerweise kommunizierte Kuntherherr nur mit Tautanbyrks Vorgesetztem in diesem Kollagen.
    Den ganzen Vormittag über versuchte Tautanbyrk herauszufinden, was er bei Kuntherherr eigentlich sollte. War es überhaupt ein Grund zur Euphorie und Gespanntheit? Hatte er vielleicht seine Arbeit nicht zur Zufriedenheit seiner Vorgesetzten erfüllt? Hatten sie sich daraufhin beim Hochtechniker über ihn beschwert?
    Nein, dachte er,’ das wäre nicht ihre Art. Sie waren Baolin-Nda. Sie konnten nicht lügen oder hinter seinem Rücken intrigieren. Sie hätten es ihm selbst gesagt. Tautanbyrk zwang sich dazu, sich auf seine momentane Beschäftigung zu konzentrieren. Sein jüngstes Projekt bedurfte noch der einen und anderen Verbesserung, bevor es für den sinnvollen Einsatz reif war. Er saß unruhig in einem Sessel, dem man nur bei genauem Hinschauen ansah, daß es sich um ein lebendes Wesen handelte, und nahm die Änderungen an der Tessma-Programmierung vor, die er sich in der letzten Nacht überlegt

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