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061 - Im Reich der Tausend

061 - Im Reich der Tausend

Titel: 061 - Im Reich der Tausend
Autoren: Ronald M. Hahn
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WAS BISHER GESCHAH
    Am 8. Februar 2012 trifft der Komet »Christopher-Floyd« die Erde. Die Folgen sind verheerend. Die Erdachse verschiebt sich, weite Teile Russlands und Chinas werden ausradiert, ein Leichentuch aus Staub legt sich um den Planeten… für Jahrhunderte. Als die Eiszeit endet, hat sich das Antlitz der Erde gewandelt: Mutationen bevölkern die Länder und die Menschheit ist unter dem Einfluss grüner Kristalle aus dem Kometen auf rätselhafte Weise degeneriert.
    In dieses Szenario verschlägt es den US-Piloten Matthew Drax, dessen Jet -Staffel beim Kometeneinschlag durch einen Zeitriss ins Jahr 2516 gerät. Beim Absturz wird er von seinen Kameraden getrennt und von Barbaren gerettet, die ihn als Gott »Maddrax« verehren.
    Zusammen mit der telepathisch begabten Kriegerin Aruula wandert er über eine dunkle, postapokalyptische Erde…
     
    Der Wettlauf zum Kometenkrater, wo sich laut der ISS-Daten vielfältiges Leben entwickelt haben soll, hat begonnen! Doch Matt Drax, Aruula und der Cyborg Aiko sind nicht die Einzigen, die sich auf den Weg machen!
    Der sogenannte Weltrat (WCA) ist der Nachfolger der US-Regierung. Doch Präsident Victor Hymes und General Arthur Crow setzen ihre Ziele unerbittlich durch, indem sie barbarische Völker unterstützen, die andere Zivilisationen ständig angreifen und so klein halten. Crows Tochter Lynne leitet die WCA-Expedition, begleitet von Professor Dr. Jacob Smythe, der mit Matt Drax aus der Vergangenheit kam, wahnsinnig wurde und Allmachtsfantasien entwickelte. Auch Matts Freund, der Barbarenhäuptling Pieroo hat sich aus finanziellen Gründen dem Unternehmen angeschlossen. Die zweite Fraktion, die ebenfalls von Washington aus aufbricht, ist eine Rebellengruppe namens Running Men, die gegen den Weltrat kämpft. Ihr Anführer Mr. Black ist ein Klon des früheren US-Präsidenten Schwarzenegger. Mit dabei sind u.a. Philipp Hollyday, der eine Gedächtnis-Kopie Professor Dave McKenzies in sich trägt, eines alten Kameraden von Matthew Drax, und Merlin Roots, der früher als WCA-Agent das Nordmann-Projekt in Skandinavien leitete.
    Matt, Aruula und Aiko machen sich von Los Angeles aus mit Magnetgleitern auf den Weg. Durch ein Experiment hat Aruula ihre telepathischen Kräfte eingebüßt - was bei den Gefahren, denen sich die Gruppe stellen muss, nicht hilfreich ist. Erst geraten sie in ein »Sanatorium der Cyborgs«, dann treffen sie im versunkenen San Francisco auf Menschen und Hydriten, die eine neue Spezies entstehen lassen: die Mendriten, die mit ihren mentalen Kräften eine Büchse der Pandora öffnen. In Portland versagen wegen der Nähe zum magnetischen Pol die Gleiter. Man will ein Schiff zur Eisgrenze chartern - und gerät in eine abenteuerliche Jagd nach mutierten Maulwürfen, die Portland heimsuchen und die Freunde beinahe das Leben kosten.
    Indem sie den Jägern beistehen, sichern sich Matt, Aiko und Aruula die Überfahrt…

Der Mann, der diese Worte sprach, saß vor einem Monitor, der in die Rückenlehne seines Vordermannes integriert war. Die Tastatur, die er mit flinken Fingern bediente, war aus der Lehne herausgeklappt und zeigte Zahlenkolonnen und Myriaden von Störungsblitzen an, so dass es ein Wunder war, dass er die Anzeigen überhaupt entziffern konnte. Er hatte den Satz kaum beendet, als der Monitor leise zu knistern anfing. Der Mann fluchte unwirsch und schaltete ihn hastig aus.
    »Ortung ausgefallen«, meldete er so lakonisch, als ginge es um die normalste Sache der Welt. »Ich glaub, diesmal ist die Scheißkiste endgültig abgeschmiert, Kevin.«
    Die sechs restlichen Insassen des Kettenfahrzeugs stießen ein kollektives Stöhnen aus.
    Der Mann namens Kevin - er saß neben der Fahrerin -, drehte sich um, zupfte an seinem ergrauten Kinnbart und aktivierte sein Headset-Mikro. Er war Anfang vierzig und wirkte ebenso hohlwangig und übernächtigt wie die anderen, doch in seinen grauen Augen flackerte Leben.
    »Frank?«
    »An der Strippe«, meldete sich eine Stimme aus dem zweiten Panzer.
    »Oktay?«
    Ein Gähnen. Dann: »Stets zu Diensten.«
    Kevin schmunzelte. »Alle mal herhören«, sagte er dann. »Wir haben jetzt die Bestätigung, dass es sich um die Kiste der…«, er hüstelte spöttisch, »… Deserteure handelt. Tom und ich steigen aus und schauen sie uns an. Ihr haltet die Augen offen und rührt euch nicht von der Stelle, verstanden?«
    »Verstanden«, erwiderten zwei Stimmen über sein Headset.
    Kevin seufzte. »Tja, dann wollen wir mal.« Er

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