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Natürlich entgiften mit Schueßler-Salzen, Basenfasten & Co.

Natürlich entgiften mit Schueßler-Salzen, Basenfasten & Co.

Titel: Natürlich entgiften mit Schueßler-Salzen, Basenfasten & Co.
Autoren: Sabine Wacker
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ausgewogener Säure-Basen-Haushalt setzt voraus, dass die tägliche Nahrungszufuhr ein für den Organismus günstiges Verhältnis von Säure bildenden und Basen bildenden Nahrungsmitteln aufweist. Was wäre das ideale Verhältnis?
    Etwa 80 Prozent unserer Nahrung sollte im Körper basisch verstoffwechselbar sein. Nur 20 Prozent sollten sauer verstoffwechselt werden.
    Doch wie sieht das in der Realität aus? Meist umgekehrt, denn unsere Zivilisationskost enthält in der Regel ca. 80 Prozent Säurebildner und meist nicht mehr als 20 Prozent Basenbildner. Ein Blick auf die nachfolgende Tabelle zeigt schnell, dass die Bilanz in der Regel nicht stimmt.
    Doch was hat ein hoher Konsum an Säurebildnern mit der Entgiftung zu tun? Das Problem ist folgendes: Unser Körper kann zwar Basen zu Säuren, nicht aber Säuren zu Basen umbauen. Um seinen Bedarf an basischen Stoffen zu decken, ist er auf die Basenzufuhr aus unserer Nahrung angewiesen. Wenn wir uns nun lange Zeit mit „saurer Zivilisationskost“ernähren, zieht das auf Dauer einen Säurenüberschuss nach sich. Die Säuren werden teilweise ausgeschieden – über den Urin, über die Haut und über die Atmung – was als Entgiftungsprozess angesehen werden kann. Ist die körperliche Ausscheidungskapazität für Säuren jedoch überschritten, dann werden basische Verbindungen aus dem Körper mobilisiert, um die zurückgebliebenen Säuren abzupuffern.
Das alles sind Säurebildner
Alle Fleisch- und Wurstwaren, Fleischbrühe, Fisch
Schalentiere
Senf und Essig
Milchprodukte, auch fettarme: alle Käsesorten, Quark, Milchprodukte, pasteurisierte Milch
Ei, Eiweiß (Dotter allein = basisch)
Hülsenfrüchte, Spargel, Rosenkohl, Artischocken
Alle Nüsse außer Mandeln und frische Walnüsse
Kohlensäurehaltige Getränke (auch Mineralwässer)
Früchtetees, Matetees, schwarze, grüne und weiße Tees
Vollwertgetreide
Alle Süßigkeiten, insbesondere die mit Fabrikzucker hergestellten, Eis
Alle Weißmehlprodukte, auch graue Brötchen
Teigwaren, geschälte und polierte Getreide, polierter Reis
Gehärtete, raffinierte Fette und Öle, gewöhnliche Margarine, billige Salatöle
Bohnenkaffee, Limonaden, Cola, Alkohol
Soja und Sojaprodukte
    Solche basischen Verbindungen sind unter anderem Kalziumphosphat in den Knochen und Bikarbonate aus Magen und Dünndarm. Wird den Knochen Kalziumphosphat entzogen, ist Osteoporose eine der Folgen. Werden dem Dünndarm die Bikarbonate entzogen, verändert sich dort der pH-Wert (= ein Maß für den Säuregrad) und die Enzyme der Bauchspeicheldrüse können nicht mehr richtig arbeiten. Diese Enzyme sind zuständig für die Aufspaltung von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen. Enzyme können nur dann 100 Prozent Leistung erbringen, wenn ihnen die richtige Arbeitstemperatur (hier 37 °C) und vor allem der richtige pH-Wert (sollte hier zwischen 7 und 8 liegen) zur Verfügung stehen.
    Beim Basenfasten darf man essen und trinken so viel man möchte –, vorausgesetzt, es sind basische und neutrale Lebensmittel.
    Durch die pH-Wert-Veränderung wird also die Enzymtätigkeit der Bauchspeicheldrüse eingeschränkt und die Verdauung wird dadurch unvollständig. Dadurch wiederum können die Nahrungsstoffe nicht richtig verwertet werden und es kommt zuMangelerscheinungen, obwohl in der Nahrung eigentlich alle wichtigen Stoffe enthalten waren. Durch die unvollständige Verdauung wird auch der Darm belastet, es kommt zu Gärungs- und Fäulnisprozessen, Pilzüberwucherungen, Reizdarmsymptomen und zur Einschränkung der im Darm ansässigen Anteile des Immunsystems. Überschüssige Säuren werden auch im Bindegewebe abgelagert bzw. zwischengelagert, wo sie ihrerseits wieder den Stoffwechsel bremsen. So legt eine dauerhafte Säurelast aus der Nahrung den natürlichen Entgiftungsvorgängen Steine in den Weg. Der erste Schritt, um die Entgiftungsvorgänge wieder zu optimieren, ist daher, die Säuren- und Basenzufuhr in einem idealen Verhältnis zu halten. Das heißt: Täglich sollten jede Menge Basen auf den Tisch.
Basenspendende Lebensmittel
Kartoffeln
fast alle Gemüsearten: Blattgemüse, Wurzelgemüse, Gemüsefrüchte
Gemüsesuppen
alle Blattsalate, insbesondere Wildkräuter, Löwenzahn, Brennnessel
Gewürzkräuter, insbesondere frische wie Kresse, Petersilie, Schnittlauch, Majoran, Thymian, Rosmarin, Salbei, Basilikum, Liebstöckel
frische Sprossen, auch Getreidesprossen
fast alle Obstsorten – sofern das Obst reif ist
Dörrobst wie getrocknete Feigen, Aprikosen,

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