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Natürlich entgiften mit Schueßler-Salzen, Basenfasten & Co.

Natürlich entgiften mit Schueßler-Salzen, Basenfasten & Co.

Titel: Natürlich entgiften mit Schueßler-Salzen, Basenfasten & Co.
Autoren: Sabine Wacker
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für die tägliche Entgiftungsarbeit von großer Bedeutung sind. Diese tägliche Arbeit ist zwar eine fortlaufende Tätigkeit, aber es gibt bei vielen Organen, zum Beispiel bei der Leber, bestimmte Zyklen, in denen diese Prozesse ablaufen. Mit ein wenig Hintergrundwissen können Sie so Ihren Körper auf völlig natürliche Weise unterstützen, sich „giftfrei“ und gesund zu halten.
Entgiftung – macht das der Körper nicht automatisch?
    Richtig – eigentlich macht er das alleine. Unser Körper ist tagein, tagaus damit beschäftigt, alle potenziell schädigenden Stoffe, auch Bakterienund Viren, denen er ausgesetzt ist, abzuwehren, unschädlich zu machen oder wieder auszuscheiden. Und er verfügt dabei über ein ausgeklügeltes System, sich gesund zu halten. Dennoch ist die Frage durchaus berechtigt und der dahinter steckende Gedanke wird auch von vielen Ärzten gerne als Argument angeführt, dass Entgiftungstherapien gar nicht nötig seien. Hier wird oft vergessen, dass unser Organismus inzwischen zahlreichen Mehrbelastungen ausgesetzt ist, als dies von Natur aus vorgesehen ist. Inzwischen müssen Leber, Darm, Lungen, Nieren, Haut und Bindegewebe mit zahlreichen Stoffen fertig werden, die es beispielsweise vor hundertfünfzig Jahren noch gar nicht gab: Zusatzstoffe in unserer Nahrung, Wachstumshormone im Fleisch, Weichmacherreste auf dem Geschirr, Lippenstiftreste im Essen, Metalle in den Zahnmaterialien, um nur einige zu nennen (siehe auch →  Seite 15 – Entgiftungsstörungen). Dazu kommt, dass viele Menschen heute einfach viel zu viel essen, und auch damit muss der Stoffwechsel dauerhaft fertig werden. Die tägliche Selbstentgiftung des Körpers ist ein ganz natürlicher Prozess, und wenn unser Stoffwechsel optimal arbeitet, dann funktioniert auch die tägliche Selbstentgiftung optimal und kann reibungslos ablaufen.
    Wissen
    Entschlacken, entsäuern, entgiften – was ist der Unterschied?
    Diese Begriffe werden oft gleichwertig verwendet und sind sich auch sehr verwandt.
    Entschlacken
    „Schlacke“ bezeichnet ein Abfallprodukt, das bei der Verbrennung von Steinkohle und Koks anfällt. Auch bei der Verdauung sprechen wir von „Verbrennung“ der Nahrungsmittel, bei der Abfallstoffe entstehen, die im günstigen Fall ausgeschieden werden. Statt „Schlacken“ könnte man auch Ablagerungen oder Ausscheidungsprodukte des Stoffwechsels sagen – Stoffe, die der Organismus nicht weiter verwenden kann und – anstatt sie auszuscheiden, im Körper zwischen- oder ablagert, beispielsweise an den Arterienwänden, was zu Arteriosklerose führt, oder Harnsäureablagerungen in den Gelenken, was die gefürchteten Gichtanfälle auslöst. Manche dieser „Schlacken“ sind Säuren, beispielsweise die genannte Harnsäure, andere bestehen aus Eiweiß-Fett-Verbindungen, wieder andere sind Salze. So ging Ragnar Berg, der Begründer der basenreichen Kost davon aus, dass das Chlorid des Kochsalzes (Natriumchlorid) im Bindegewebe eingelagert wird und so zur vorzeitigen Alterung der Gewebe beiträgt. Viele Wissenschaftler sind zwar der Ansicht, dass es diese Schlacken oder Ablagerungen gar nicht gibt, da der Körper sich selbst entgiften kann und dies auch immer vollständig tut, unabhängig von der Belastung. Dass dies jedoch so nicht stimmen kann, belegen die Millionen von Menschen in den Industrienationen, deren Arterien durch Ablagerungen verhärtet sind, was den Blutdruck in die Höhe und die Herzen in die Enge treibt.
    Entgiftung
    Es ist oft besser, von Entgiftung anstelle von Entschlackung zu reden. Entgiftung bedeutet, dass der Körper durch den verstärkten Abtransport von Giftstoffen entlastet wird. Diese fallen beispielsweise an, wenn die Nahrung viel Eiweiß, Fett und Purine enthält. Aber auch Schwermetalle aus der Nahrung oder aus Zahnersatzmaterial wirken als Gifte.
    Entsäuern
    Bei der „Entsäuerung“ handelt es sich um eine Maßnahme, die dazu dient, den Säureabtransport aus dem Körper zu verstärken. Wichtig hierbei: Eine Entsäuerung ist immer auch eine Entgiftung, aber eine Entgiftung ist nicht immer auch eine Entsäuerung, denn es gibt Abfallstoffe, die entgiftet werden müssen und die, chemisch gesehen, keine Säuren sind.
    Gerät dieses System jedoch aus dem Gleichgewicht, dann wird unserKörper gezwungen, Abfallstoffe und andere potenziell schädigende Stoffe vorübergehend zu speichern, quasi zwischen zu lagern. Ein solches Zwischenlager ist unser Bindegewebe. Das Bindegewebe ist das Gewebe, in dem

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