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Brot selbst gebacken

Brot selbst gebacken

Titel: Brot selbst gebacken
Autoren: Kristiane Mueller-Urban
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Brot backen – einfach, lecker und gesund
    Natürlich können Sie frisches Brot an jeder Ecke kaufen. Aber das eigene Brot zu backen ist schon etwas Besonderes.
    Es macht Freude , den Teig mit den eigenen Händen zu bearbeiten. Es macht stolz, wenn er dann locker aufgeht. Es macht Appetit auf die erste Scheibe, wenn der Duft von frisch gebackenem Brot durchs ganze Haus zieht. Brot kommt bei den meisten Menschen täglich auf den Tisch. Selberbacken sorgt daher auch für Abwechslung im Brotkorb: Sie können Ihr eigenes Brot jedes Mal anders würzen, einmal Nüsse und ein anderes Mal Früchte unterkneten oder die Form verändern. Oder Sie probieren meine Ideen aus: In diesem Buch finden Sie nicht nur schmackhafte Brote für jeden Tag, sondern auch besonders feine für Sonn- und Feiertage und Ideen für Partys und Büfetts. Dafür habe ich mich nicht nur hierzulande umgesehen, sondern auch in aller Welt. Und obendrein verrate ich Ihnen noch die passenden Brotaufstriche!
    Aber dauert es nicht furchtbar lange, das eigene Brot herzustellen? Wie man’s nimmt: Der Teig ist in den meisten Fällen in 10 bis 15 Minuten fertig gerührt. Dann will er allerdings seine Ruhe haben, damit das Brot locker wird. Das kann etliche Stunden dauern – in denen Sie allerdings nichts tun müssen. Sie können die Zeit verkürzen, wenn Sie den fertigen Teig in eine leicht angewärmte Form oder Schüssel geben, ihn mit einem angewärmten Tuch abdecken und entweder in die Nähe der Heizung, in den 50° warmen Backofen oder sogar auf ein warmes Heizkissen stellen. So verdoppelt der Teig schneller sein Volumen. Und: Lange Gehzeiten sorgen nicht nur für besonders lockeres, sondern auch für schmackhafteres Brot. Probieren Sie es aus! Wenn es aber doch einmal fix gehen muss, dann backen Sie doch eins der schnellen Brote auf > .
    Kleine Helfer erleichtern die Arbeit in der Backstube: Zum Bestreichen der Teigoberfläche mit Wasser, Milch oder Ei verwenden Sie am besten einen Backpinsel aus Silikon. Um das Brot oben einzuschneiden, reicht ein Messer – besser geht es allerdings mit einem Cutter (Teppichmesser). Ein kleines Teesieb erweist sich als praktisch, um Brote gleichmäßig mit Mehl zu bestreuen. Um Wasserdampf im Backofen zu erzeugen, können Sie eine ofenfeste Schale mit Wasser hineinstellen. Oder Sie benetzen die heißen Ofenwände mit Wasser aus einer Sprühflasche für Pflanzen – natürlich darf sie nie zuvor für etwas anderes als Wasser verwendet worden sein! Wenn Sie Laibe wie vom Bäcker haben möchten, können Sie sich Gärkörbchen anschaffen: In diesen gut bemehlten Körben aus Peddigrohr ruht der Teig und bekommt dabei seine charakteristischen Rillen. Gebacken wird das Brot gestürzt auf ein Backblech. Sie können jeden Teig in einer beliebigen eingefetteten Form (Brotbackform, Kranzform, eckige Form, Kastenform, Springform, Rehrückenform) backen. Beachten Sie, dass sich in beschichteten Backformen die Backzeit im Vergleich zu einfachen, leichten Backformen um ca. 10 Min. verlängert.

Mehl und Korn – von fein bis grob
    1 | Feines Mehl
    Die meisten Mehle tragen eine Typenbezeichnung. Sie weist auf den Mineralstoffgehalt des Mehls hin. Je höher die Type, desto höher der Nährstoffgehalt. Bei uns werden bei Weizenmehl am häufigsten die Typen 405, 550 und 1050 verwendet. Roggenmehl für kräftige Brote ist meist als Type 815, 997 und 1150 im Handel. Mehle aus Dinkel bekommen Sie mit den Typenbezeichnungen 630 und 1050. Alle diese Mehlsorten können Sie miteinander mischen. Teige mit einem hohen Anteil Roggenmehl sind allerdings klebriger als solche aus Weizen, und sie benötigen zusätzlich Sauerteig, um locker und wohlschmeckend zu werden.
    2 | Vollkornmehl
    Vollkornmehl enthält alle nährstoffreichen Bestandteile des Korns einschließlich des fetthaltigen Keims und trägt keine Typenbezeichnung. Wenn Sie kein fertig abgepacktes Vollkornmehl kaufen möchten, können Sie Körner mit einer Getreidemühle selbst zu Hause mahlen oder im Bioladen oder Reformhaus mahlen lassen. Vollkornmehl sollten Sie immer bald verarbeiten, weil es leicht ranzig wird. Teige mit Vollkornmehl erfordern mehr Flüssigkeit: ungefähr zusätzliche 10 bis 15 Prozent.
    3 | Mehlspezialitäten
    Gersten-, Hafer- und Grünkernmehl werden beim Brotbacken seltener verwendet. Das gilt auch für Mehle aus Buchweizen, Reis und Mais. Wer sie zum Backen einsetzen möchte, muss sie mit Mehl aus Weizen, Roggen oder Dinkel mischen oder benötigt spezielle

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