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172 - Der Erzdämon schlägt zu

172 - Der Erzdämon schlägt zu

Titel: 172 - Der Erzdämon schlägt zu
Autoren: Dämonenkiller
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in dem Geländewagen, mit dem Olivaro und Rebecca gekommen waren. Rebeccas Fledermausgeschöpfe hatten die Utensilien geborgen.
    Olivaro war nicht wieder aufgetaucht.
    Dorian fragte sich, warum der Januskopf Luguri aus dem Inferno gerettet hatte. Der Erzdämon wäre jetzt tot, wenn Olivaro nicht eingegriffen hätte.
    „Außer Spesen", murmelte der Dämonenkiller, „nichts gewesen. Wieder einmal. Wir taumeln von einem Abenteuer ins andere und erreichen doch kaum etwas. Hier töten wir einen Dämonen, dort einen anderen - aber wir erzielen keinen wirklich wichtigen Erfolg. Es ist gerade so, als seien wir trotz unserer Siege auf der Verliererstraße."
    Jeff Parker zuckte mit den Schultern.
    „Die magielosen Zustände haben einiges verändert. Sowohl in der Schwarzem Familie an sich als auch bei den einzelnen Dämonen. Einige von ihnen mögen anders geworden sein, stärker oder schwächer. Wir müssen von völlig neuen Positionen ausgehen. Ist es da ein Wunder, daß wir scheinbar derzeit keine Erfolge erzielen?"
    Dorian winkte ab.
    „Es gefällt mir alles nicht", sagte er. „Es wird Zeit, daß wir wieder agieren, anstatt zu reagieren." Er erhob sich und sah zu Unga und Rebecca hinüber. Irgendwie war ihm, als entstände zwischen den beiden ein eigenartiges Band.
    „Das fehlt uns auch noch", murmelte er mißmutig. „Ein Cro Magnon-Mensch, dessen Blut für Vampire ungenießbar ist, und eine Vampirin, die sich ausgerechnet in diesen Burschen verliebt. Ich glaube, wir müssen Reena mal informieren, daß sie sich einen starken Eichenpflock beschafft."
    Er fragte sich, warum er Rebecca nicht unschädlich machte, immerhin war sie doch eine Vampirin. Lag es an ihrer Freundschaft mit Coco? Oder spielte da noch etwas anderes mit, das Dorian selbst nicht begriff?
    In die Zukunft sehen konnte auch er nicht!
    Er schlug Parker auf den Rücken. „Los, alter Freund", sagte er. „Mach den Wagen startklar. Irgendwo in dieser gottverlassenen Gegend soll eine lausige Stadt namens Antofagasta sein, und da gibt es Players und Bourbon. Ich glaube, das habe ich mir verdient."

    Olivaro war zufrieden. Er war in Luguris Gunst erheblich gestiegen, und das war für ihn wichtig. Er brauchte die Macht und den Einfluß, den er einst hatte. Aber als Olivaro hatte er keine Zukunft mehr für sich gesehen, da er auf Luguris Abschußliste stand. Jetzt war Olivaro offiziell tot. Elia Gereon aber war Luguris Retter.
    Luguri selbst zog sich zurück. Die Zerstörung der Blutorgel hatte ihn geschwächt. Um so stärker würde Elia Gereon sein, zumal Luguri nicht wußte, wer für die Zerstörung verantwortlich war. Luguri mußte sich regenerieren, würde versuchen, die Blutorgel zu rekonstruieren. Das brauchte Zeit. Elia Gereon ahnte insgeheim, daß er sich zwischenzeitlich mit Zakum würde messen müssen.
    Zwei Intriganten erster Klasse - Olivaro grinste. Die Zukunft begann spannend zu werden. Zakum war ein würdigerer Gegenspieler als Luguri. Die künftige Entwicklung würde den Sieger bestimmen.

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