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1005 - Todesfahrt nach Felloy

Titel: 1005 - Todesfahrt nach Felloy
Autoren: Unbekannt
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Todesfahrt nach Felloy
     
    Überlebenschance null – drei Betschiden auf den Flug ins Ungewisse
     
    von Kurt Mahr
     
    Mehr als 400 Jahre sind seit dem Tage vergangen, da Perry Rhodan mit der BASIS von einem der schicksalsschwersten Unternehmen in den Weiten des Alls in die Heimatgalaxie zurückkehrte und auf der Erde landete. Durch seine Kontakte mit Beauftragten der Kosmokraten und mit ES, der Superintelligenz, hat der Terraner inzwischen tiefe Einblicke in die kosmische Bestimmung der Menschheit gewonnen und in die Dinge, die auf höherer Ebene, also auf der Ebene der Superintelligenzen, vor sich gehen. In folgerichtiger Anwendung seiner erworbenen Erkenntnisse gründete Perry Rhodan dann Anfang des Jahres 3538 eine mächtige Organisation, deren Einfluß sich weit in das bekannte Universum erstreckt und die mehr ist als eine reine Handelsorganisation. Diese Organisation ist die Kosmische Hanse! Doch später mehr zu diesem Thema! Gegenwärtig beschäftigen wir uns mit den drei Betschiden, den primitiven Jägern einer Dschungelwelt, die sich überraschend schnell in die hochtechnifizierte Umwelt hineingefunden haben, wie sie auf den Raumschiffen und Stützpunkten des Herzogtums Krandhor zu finden ist.
    Doch was die drei Betschiden nun erleben, bringt sie in höchste Gefahr, denn es beginnt die TODESFAHRT NACH FELLOY ...  
     
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Surfo Mallagan , Brether Faddon und Scoutie - Drei Betschiden in der Gefangenschaft der Aychartaner.
    Kullmytzer - 1. Kommandant der SANTONMAR.
    Dabonudzer - 2. Kommandant der SANTONMAR.
    3-Marli - Ein Aychartaner als blinder Passagier
     
    1.
     
    Vielfarbige, huschende Lichter zeichneten ihre Reflexe auf das Gesicht des Mannes.
    Seine Augen blickten verwirrt. Hin und her wanderten sie in ihrem Bemühen, dem Gehirn ein Bild zu vermitteln, das der Verstand begreifen konnte. Eine glasartige Verdickung der Haut saß auf der hohen Stirn des Mannes und sandte einen unbehaarten Ausläufer quer über den Schädel. Das sah so aus, als hätte sich der Mann einen schiefen Scheitel durch das kurzgeschnittene, dunkle Haar gezogen.
    Surfo Mallagan, Raumrekrut der Flotte der Herzöge von Krandhor, hatte nicht mehr als eine unklare Vorstellung davon, wo er sich befand. Wie lange war es her, seit er sich mit den Gefährten dem geheimnisvollen Felsklotz genähert hatte, der ihnen die Siebte Stufe des Verstehens versprach? Wie viel Stunden waren vergangen, seit Scharen aychartanischer Piraten sie angegriffen, überwältigt und abgeschleppt hatten? Surfo erinnerte sich dumpf an ein Gewirr von Gängen, Kanälen und Röhren, durch das er scheinbar schwerelos geschwebt war. Wie von Geisterhand war ihm alles abgenommen worden, was er an technischem Gerät bei sich trug: der Strahler zuerst, dann die Kommunikationsgeräte. Er hatte Scoutie und Brether Faddon aus den Augen verloren. Finsternis hatte ihn umgeben, bis er in diesem Raum materialisierte.
    Die unablässig huschenden Lichter erzeugten nicht mehr als ein Halbdunkel, dessen Unstetigkeit das Auge verwirrte. Surfo brauchte mehrere Minuten, um festzustellen, daß ein Großteil der Lichtimpulse weiter nichts als Reflexe waren, Spiegelungen von glitzernden Metall- und schimmernden Glasflächen. Der Raum hatte die Form einer hohen, spitzen Kuppel. Der Boden war die einzig ebene Fläche, alles andere war gekrümmt, gewölbt und gebuckelt. Es gab keine gerade Linie in dieser Kuppel, keine einzige Kante. Alles war rund.
    Metallene Bänder, kaum einen Meter breit, liefen in verschiedenen Graden der Steigung an den Wänden entlang. Surfo begriff, daß sie Gehwege waren, die den Zugang zu den Geräten erlaubten, die überall entlang der Wände installiert waren. Er sah huschende Gestalten, hörte Hunderte fremdartige Geräusche. Er wußte, daß er sich im Innern eines aychartanischen Raumschiffs befand, aber mehr wußte er nicht.
    Seine Aufmerksamkeit richtete sich auf eines der Wesen, das etliche Meter über ihm in einer schüsselförmigen Vertiefung hockte, die aus einem der metallenen Gehwege ausgebeult worden war. Das Geschöpf hatte einen eiförmigen, kahlen Schädel, der von zwei großen Augen beherrscht wurde, die Surfo an die Sehorgane eines Fisches erinnerten. Der Schädel wuchs Übergangslos aus den mit schuppiger Haut überzogenen, runden Schultern. Im Nacken besaß das Wesen eine große Blase, deren Wandung aus einer von Adern durchzogenen organischen Substanz bestand. Die Blase pulsierte in stetig

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