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0897 - Ein Hauch von Magie

Titel: 0897 - Ein Hauch von Magie
Autoren: Unbekannt
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Ein Hauch von Magie
     
    Mit der MONTRON im Einsatz - Solgeborene auf der Welt der Ansken Perry Rhodan
     
    von H. G. Ewers
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Tatcher a Hainu - Em Schiffbrüchiger wird zum Retter
    Dalaimoc Rorvic - Der Multimutant verbündet sich mit einem unsichtbaren Wesen
    Gavro Yaal - Der Solgeborene leistet Perry Rhodan Hilfe
    Bruilldana - Konigin der Ansken.
    Perry Rhodan - Er kämptt in der PAN-THAU-RA
     
     
     
    PROLOG
     
    Der Angriff Rhodans und seiner „Suskohnen" war im mörderischen Abwehrfeuer der Insektenwesen zusammengebrochen.
    Angesichts der überlegenen Feuerkraft des Gegners blieb Perry Rhodan gar nichts anderes übrig, als den Rückzug anzuordnen.
    Truppweise setzten die Menschen sich ab. Jedesmal, wenn ein Zug sich zurückzog, steigerte ein anderer sein Feuer so, daß die Insektenwesen, die nachstoßen wollten, wieder in Deckung gezwungen wurden.
    Hatte der erste Trupp behelfsmäßige Stellungen bezogen, hastete der zweite zurück, gefolgt von den fanatisch kämpfenden Insektenwesen.
    Aber die Insekten kämpften nicht nur fanatisch, sie waren außerdem intelligent - und ihre Intelligenz stand der der Menschen in nichts nach. Wenn die durchschnittlich zwei Meter großen, langbeinigen und vierarmigen Geschöpfe angriffen, dann stürmten sie so kompromißlos, daß sie unaufhaltsam wirkten. Dennoch hatten sie bisher keinen durchschlagenden Erfolg erzielt.
    Glücklicherweise haben Schutzschirme und deckende Wände und Aggregate bisher ein echtes Gemetzel verhindert! dachte Perry Rhodan, als er mit dem letzten Trupp hinter der Deckung einer provisorischen Auffangstellung verschwand.
    Das Knistern der in Flammstrahlen zusammenbrechenden Wände und das tosende Krachen energetischer Entladungen blieben hinter ihm zurück. Nach einigen keuchenden Atemzügen schob sich Rhodan um eine Ecke und spähte in den von Rauchschwaden größtenteils verhüllten Korridor, durch den er den Hauptstoß des Gegenangriffs der Insektenwesen jeden Moment erwartete. „Es ist so ruhig" sagte Alaska Saedelaere, der schräg hinter Perry Rhodan lag.
    Im nächsten Augenblick grollte es dumpf von fern, dann erscholl ein schmerzend hoher Heulton.
    Schattenhafte Bewegung zeichnete sich jenseits der Rauchschwaden ab. „Sie bekommen Verstärkung" stellte Perry Rhodan fest. „Wenn wn ehrlich sind, müssen wir uns eingestehen, daß wir wahrscheinlich vom nächsten Angriff überrannt werden."
    „Wenn nicht ein Wunder geschieht!" sagte Alaska Saedelaere bitter. „Es gibt keine Wunder", sagte Pern Rhodan und wischte sich rußigen Schweiß aus dem Gesicht. „Nicht für unseren verlorenen Haufen."
     
     
    1.
     
    „Aufhören!" schrie ich, als ein armdicker Energiestrahl den Rettungs-Torpedo streifte und die Temperatur fin seinem Innern so ansteigen ließ, daß mein Raumanzug Blasen warf.
    Wer immer es war, der da auf mich gefeuert hatte, er ließ sich von mir nicht beirren.
    Glücklicherweise zielte er diesmal schlechter, sonst hätte ich meinen Bericht in der Hölle schreiben können. „Idiot!" brüllte ich, halb wahnsinnig vor Angst.
    In diesem Augenblick merkte ich, daß die Kontrollen des Hyperkoms dunkel waren. Da ich das Gerät nicht ausgeschaltet hatte, mußte es bei der seltsamen Explosion, die auch den Antrieb demoliert hatte, beschädigt worden sein.
    Ich aktivierte den Helmtelekom und fragte: „Kann mich jemand hören?"
    „Was?" rief jemand - und zwar auf Interkosmo, was mir vor Freude beinahe Tränen in die Augen getrieben hätte. Nur wer wie ich in einer fremden Galaxis allein in einem defekten Rettungs-Torpedo geflogen ist, kann mir nachfühlen, was es bedeutet, wenn er unerwartet Laute in der Sprache der Heimatgalaxis hört.
    Leider schien der Frager nicht gemerkt zu haben, daß ich aus dem Torpedo gesprochen hatte.
    Jedenfalls riß unter dem nächsten Treffer die Hülle des Rettungsfahrzeugs auf. Ich hörte eine dumpfe Explosion im Antriebsteil, erblickte vor mir die gekrümmte Horizontlinie eines unbekannten Himmelskörpers vor dem bleichen Abglanz einer Planetensichel - und sprang.
    Hinter mir explodierte das, was vom Rettungs-Torpedo übrig war. Etwas Glühendes von Handgröße überholte mich und hätte mir beinahe den Helm zerschmettert. „Uff!" sagte ich und schaltete mein Flugaggregat ein. „Noch einmal Glück gehabt, Tatcher!"
    „Ist das eigentlich einer von uns, der da so dummes Zeug redet?" hörte ich jemanden fragen. „Das ist ein Erdgeborener!" rief eine andere

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