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Saftig - Saefte, Sirupe & Co Selbstgemacht

Saftig - Saefte, Sirupe & Co Selbstgemacht

Titel: Saftig - Saefte, Sirupe & Co Selbstgemacht
Autoren: Andreas Sederl
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abfüllen. Mit in heißem Wasser bereitgestellten, ausgekochten Gummikappen oder
    in Alkohol getauchten Schraubverschlüssen dicht
    verschließen.
     
     
    Omas Holunderblütensirup
    40 nicht gewaschene Blüten, 4 l Wasser, 4 kg Feinkristallzucker, 150 g Weinsteinsäure und den Saft von 6 Zitronen zusammenmischen, 10 Tage stehen lassen und dabei immer wieder umrühren. Abseihen (filtrieren) und in vorbereitete saubere Flaschen abfüllen. Ein Schuss Holunderblütensirup mit einem Glas Sekt aufgegossen ist ein köstliches Getränk.
     
    Apropos
Holunderblütensirup steht ganz oben auf der Hitliste der Sirupe und findet in der Küche auf vielfältigste Art Verwendung (z. B. bei Desserts, Cocktails, Soßen oder Dressings). Auf die gleiche Art lässt sich auch Minzesirup (mit 4 Handvoll Blättern und Blüten) herstellen.

Tomatensaft
    Tomatensaft
    Zutaten
    fürca. 5 l
     
    • ca. 7 1/2 kg reife Tomaten
     
    Zubereitung
    Die Tomaten waschen und Strünke entfernen. Im Ganzen in den Haushaltsentsafter (Saftzentrifuge) geben, Kippschalter auf Stufe 1 (low) stellen und nach und nach alle Tomaten entsaften.
     
    Zum Pasteurisieren den gewonnenen Saft in einem großen Kochtopf aufkochen und für etwa 5 Minuten auf 95 °C (!) erhitzen.
     
    Den fertigen Tomatensaft in vorbereitete saubere Flaschen abfüllen und mit in heißem Wasser bereitgestellten, ausgekochten Gummikappen dicht verschließen. Flaschen für ca. 10 Minuten umlegen, anschließend können sie stehend gelagert werden.
     
     
    Bloody Mary
    Der wohl berühmteste „Tomatensaft“ der Welt wurde 1921 in „Harry’s New York Bar“ in Paris erfunden. Dafür pro Glas zerstoßene Eiswürfel in einen Cocktailshaker füllen und je einen Schuss Worcestersauce sowie Tabasco dazugeben. Dann 40 ml Wodka, etwas trockenen Sherry, den Saft einer halben Zitrone und 120 ml Tomatensaft dazugießen. Kräftig schütteln, in ein gekühltes Glas abseihen, Selleriesalz sowie Cayennepfeffer darüberstreuen und mit Zitronenscheibe und eventuell Stangensellerie dekorieren.
     
    Apropos
Tomatensaft ist ein wunderbares Ausgangsprodukt für Suppen, Risotti und viele andere Gerichte. In diesem Fall muss der Saft auch nicht pasteurisiert werden.
     

    Lavendelsaft
    Lavendelsaft
    Zutaten
    für ca. 5 l
     
    • ca. 500 g Lavendelblüten und -blätter
    • ca. 2 kg Feinkristallzucker
    • 90 g Zitronensäure
    • 180 g Vanillezucker
    • 3 1/2 l Wasser
     
    Zubereitung
    Wasser mit Kristallzucker, Vanillezucker und Zitronensäure vermischen, einmal kurz aufkochen lassen und vom Herd nehmen.
     
    Die Lavendelblüten und -blätter waschen und dazugeben. Achten Sie darauf, dass der Sud keinesfalls kocht, da der Saft sonst bitter wird!
     
    Die Mischung abkühlen lassen und durch ein Sieb seihen. Den fertigen Saft in vorbereitete saubere Flaschen abfüllen und mit in heißem Wasser bereitgestellten, ausgekochten Gummikappen dicht verschließen.
     
    Apropos
Wenn Sie die Möglichkeit haben, geben Sie dem besonders aromatischen wilden Lavendel gegenüber dem gezüchteten Gartenlavendel den Vorzug.
     

Paprikasaft
    Paprikasaft
    Zutaten
    für ca. 5 l
     
    • ca. 6 ½ kg Paprika (rot, gelb oder orange)
    • Chili (nach Bedarf)
     
    Zubereitung
    Die Paprika waschen, Stiele abschneiden, halbieren und putzen (alle Kerne entfernen). Die Paprikastücke in den Haushaltsentsafter (Saftzentrifuge) geben, den Kippschalter auf Stufe 2 (high) stellen und nach und nach das Gemüse entsaften. (Man kann die Paprika auch nur entstielen und sofort in den Entsafter geben, unsere Variante ist etwas „feiner“).
     
    Zum Pasteurisieren den gewonnenen Saft in einem großen Kochtopf aufkochen und für etwa 5 Minuten auf 80 °C erhitzen.

    Den fertigen Paprikasaft in die vorbereiteten sauberen Flaschen abfüllen, mit in heißem Wasser bereitgestellten, ausgekochten Gummikappen dicht verschließen und die Flaschen für ca. 10 Minuten umlegen. Anschließend kann man sie stehend lagern.
     
     
    Paprikasuppe
    1–2 Zwiebeln schälen, würfelig schneiden und in Olivenöl anschwitzen. Mit 200 ml klarer Gemüsesuppe und 500 ml Paprikasaft ablöschen und aufkochen. Mit dem Stabmixer pürieren, 300 ml Sahne zugießen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und etwa 10 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Als Einlage empfehlen wir gegrillte und in Stücke geschnittene Paprika.
     
    Apropos
Saft aus roten und gelben bzw. orangen Paprika ist überraschend süß. Wir empfehlen daher als besondere Würze einige
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