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Love Contract with a Billionaire – 1 (Deutsche Version) – Erotischer Roman (German Edition)

Love Contract with a Billionaire – 1 (Deutsche Version) – Erotischer Roman (German Edition)

Titel: Love Contract with a Billionaire – 1 (Deutsche Version) – Erotischer Roman (German Edition)
Autoren: Phoebe P. Campbell
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1. Eine umwerfende Begegnung
    Ich werde hochgehoben. Einen Augenaufschlag später sehe ich mich an einen Mann in Weiß gedrückt, zehn Zentimeter über dem Boden schwebend, ohne meine Arme bewegen zu können. Unsere Gesichter berühren sich.
    Er ist wirklich schön! Und dieses Parfum!
    Durch die Berührung ist mein erschrockenes Herz hin und weg. Zum Stress kommt hinzu, dass sich jetzt eine ganz unangebrachte Verwirrung in mir ausbreitet, als eine seiner Hände meinen Rücken entlangstreicht.
    Wenn ich gewusst hätte, dass ich in seinen Armen lande, als ich ihn eben gesehen habe …
    Vor ein paar Minuten …
    Als der Leiter des Sportressorts von der Verlagsgruppe Winthrope Press mich angerufen hat, um zu fragen, ob ich einen Journalisten vertreten könne, der krank geworden ist, habe ich natürlich Ja gesagt. Auch wenn Tennis (und Sport allgemein) nicht mein Spezialgebiet ist, als neue feste Freie nehme ich alle Aufträge an, die ich bekomme. Das ist auch eine Sache, die mir an dem Beruf gefällt, dass man neue Bereiche kennenlernt. Außerdem heißt es was, für das namhafte Männermagazin
VirGo
zu arbeiten! Und schon bin ich ein paar Monate, nachdem ich mein Diplom erhalten habe, beim Roland-Garros-Turnier.
    Ich bin mit einem Presseausweis an der Jacke beim Roland-Garros!
    Wenn ich nicht seriös wirken müsste, würde ich hier, glaube ich, vor Freude schreiend rumspringen. Das Match ist gleich zu Ende und obwohl die Stimmung während der Vorrunde noch relativ entspannt ist, bin ich nicht die Einzige, die mit einem Diktiergerät bewaffnet darauf hofft, einen originellen Kommentar des Siegers zu erwischen. In meinem nagelneuen Kostüm warte ich mit meinen Kollegen und Konkurrenten im Pressebereich zusammengepfercht darauf, dass die beiden Hoffnungen des internationalen Tennis ihren letzten Satz beenden. Alle folgen dem Wechsel auf den riesigen Bildschirmen, die für uns aufgestellt sind, lassen Kommentare ab oder überprüfen ihr Material. Ich muss immer wieder unauffällig zu dem weiß gekleideten Mann hinübersehen, der ein paar Meter entfernt von mir steht.
    Groß, braun, atemberaubendes Aussehen, beeindruckende Statur. Er redet ruhig und ernst in sein Telefon und geht dabei am Eingang zu den Logenplätzen im Schatten auf und ab. Sein helles Hemd hebt sich von seiner gebräunten Haut ab und sein Gesicht ist verwirrend, obwohl es hinter einer Sonnenbrille versteckt ist. Hartnäckiges Kinn, sinnlicher Mund … Am meisten an ihm zieht mich sein selbstbewusster Gang und sein schlanker, doch unbestreitbar maskuliner Körper an, betont von einer eleganten, perfekt geschnittenen Hose.
    Rufe lassen mich aus meinen Tagträumen hochschrecken. Das Match ist aus! Wer hat gewonnen? Der junge Tscheche. Sehr gut. Mit einem Blick auf den Bildschirm stelle ich fest, dass sein Gegner, ein Uruguayer mit vergrämtem Gesicht, sich alle Zeit lässt, um seine Sachen einzusammeln. Ich versuche, in die Nähe des Siegers zu kommen, und stürze mit allen anderen Journalisten gleichzeitig los.
    „Martin! Martin!“
    Alle fangen an, auf ihn einzureden und ihm Fragen auf Englisch, manche auf Tschechisch zu stellen. Ich verstehe, warum meine Kolleginnen Ballerinas tragen und keine Stöckelschuhe wie ich …

    Ich wollte professionell aussehen, aber stattdessen bin ich angezogen, als hätte ich mich hierher verlaufen!
    Es ist eine einzige Rempelei! Der junge Tennisspieler drängt sich durch die Meute von Journalisten und lässt dabei ein, zwei Antworten fallen. Alle heften sich an seine Fersen! Ich traue mich nicht, die Ellbogen zu benutzen, und auf einmal bricht auch noch mein rechter Absatz ab. Der Albtraum! Ich verliere das Gleichgewicht und will mich an der Jacke des Journalisten vor mir festhalten, aber der reißt sich mit einem Ruck los, ohne sich auch nur umzudrehen, und ich falle der Länge nach hin, mein Diktiergerät an mich gepresst. Wenn ich es losließe, würde es zertrampelt werden.
    „Achtung, da kommt Juan Perèz!“
    „Juan, ein Kommentar?!“
    Wie gelähmt muss ich feststellen, dass die Journalistenmeute die Richtung wechselt und wieder auf mich zuläuft, ohne mir einen Blick zu schenken, die Augen auf den Verlierer des Matches geheftet.
    Hilfe! Sie werden über mich drüber…
    Ich werde hochgehoben. Einen Augenaufschlag später sehe ich mich an einen Mann in Weiß gedrückt, zehn Zentimeter über dem Boden schwebend, ohne meine Arme bewegen zu können. Unsere Gesichter berühren sich. Die Journalistenhorde stürmt an uns

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