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Elfriede im Salon (German Edition)

Elfriede im Salon (German Edition)

Titel: Elfriede im Salon (German Edition)
Autoren: Henry Milk
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Unmuth nach dem Grund ihrer Belustigung fragte. Elfriede war nicht um eine Antwort verlegen. “Ich hatte eine äußerst devote Phantasie. Ich wollte dafür bestraft werden, dass ich euch so treulos verlassen habe.” - “Und welche Form der Bestrafung hast du dir vorgestellt?”, fragte Robert Unmuth weiter. “Zugegeben, ich war nicht besonders einfallsreich. Ich dachte mir, mein Arsch gehöre versohlt. Jeder von euch Philosophen sollte die Gelegenheit haben, mich zu bestrafen. In weit größerem Ausmaß als bisher geschehen.” - “Du hältst wohl gern dein Hinterteil hin, damit wir es schlagen und tätscheln.” - “Ich weiß auch nicht.”
    “Man sollte vielleicht nicht übertreiben. Es dürfte wohl reichen, wenn einer von uns die Aktion übernimmt!” Elfriede guckte zuerst ungläubig, lachte dann erneut auf und Dr. Schwarz sank wieder mal das Herz in die Hose. Was war in Robert Unmuth gefahren, der sich wie ein Mephisto aufspielte und die Fäden des Schicksals im Salon in die Hand nahm? War er einfach nur geil, geil nach Sensationen? Glaubte er, dass es unvermeidlich war, Elfriede in die sexuellen Aktionen des Salons zu integrieren? Brachte das Philosophie?
    “ Der Kräftigste von uns soll die Bestrafungsaktion übernehmen. Aber Franz, vergess dein Kondom nicht!” Niemand schien gegen die Anmaßung des Robert Unmuth protestieren zu wollen. Elfriede stand auf und bewegte sich zu einem freien Wandstück. “Jetzt muss ich dran glauben”, sagte sie belustigt und geil. Der Konterrevolutionär würde sie bestrafen, ausgerechnet Professor Hügel, mit dem sie sich noch vor Kurzem ein kleines, hitziges Wortgefecht geliefert hatte. Hatte sie nicht vorhin in Wut ausgeschlossen, sich mit dem Professor für Astronomie einzulassen? Die Hände des Professors waren für die Bestrafungsaktion besonders geeignet, denn sie waren groß und kräftig.
    Elfriede, an der Wand, zog ihren Slip aus. Zuerst streifte sie ihn nur ein wenig herunter, wie in ihrer Phantasie. Doch manchmal holt die Wirklichkeit die devote Phantasie ein. Sie legte den Slip ganz ab; er lag nun neben ihr auf dem Boden. Sie streckte ihren Arsch, die Beine leicht gespreizt, in Richtung der Philosophen. Der bärtige Astronom erhob sich, mit angeschwollenem Penis, ein farbiges Kondom in seiner linken Hand. Kurz noch konnte das Publikum im Salon den aufreizenden Arsch von Elfriede betrachten. Eifersuchtsmomente regten sich in Dr. Schwarz. Er wollte Elfriede nicht bestrafen - keiner im Salon wollte Elfriede ernsthaft bestrafen, abgesehen von Lulus kosmischen Monstertitten - Dr. Schwarz wollte Elfriede liebkosen. Die riesige Gestalt von Professor Hügel verdeckte Elfriede. Man hatte nun den massigen, nicht ganz so attraktiven Hintern des Astronoms im Blick. Der Professor bot einen recht haarigen Anblick. Er nutzte die Gelegenheit, um sich das rote Kondom über seinen erigierten Schwanz zu stülpen. Er machte dies schnell und geschickt, berücksichtigt man, dass man dem Professor keinerlei Übung in dieser Fingerfertigkeit unterstellen konnte. Der Professor war erregt. So als ob er die Schläge publikumswirksam austeilen wollte, stellte er sich seitlich zu Elfriede, die ungeduldig auf das Kommende wartete. Der leuchtend rote Penis stand, für alle sichtbar, aufrecht seinen Mann. Erstaunlich, welche Steigung der geile Stetz zustande brachte. Die rechte Hand begann mit ihrer geräuschvollen Arbeit. Dr. Schwarz machte sich unnötig Sorgen, Franz könne dem Mädchen wehtun, denn dieses genoss die Schläge und das Klatschen. “Fester!”, bat sie, doch sie wurde von dem Professor nicht erhört. Wusste der Professor, was er tat?
    “Da habe ich uns etwas Schönes eingebrockt”, sagte Robert Unmuth leise zu Dr. Schwarz. Der war zu erregt, um zu antworten. Die Konsequenzen ihres Tuns würden sich am nächsten Abend im philosophischen Salon zeigen. Welches Thema sollte gewählt werden? Etwa das der Vergangenheitsbewältigung? Bei jedem leichten Schlag, den Professor Hügel austeilte, gab Elfriede leise Lustgeräusche von sich, so als ob sie wirklich eine Masochistin sei; eine Frage, auf die sie selber keine Antwort wusste und die nach einer abschließenden Diskussion verlangt. Der Professor legte etwa ein Dutzendmal Hand an, um schließlich diese Art von Vorspiel zu beenden.                     
     
                                             - 41-
     
    Die Spannung im Salon war so groß, dass eine größere

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