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Ein Vampir zum Vernaschen: Argeneau Vampir 3

Ein Vampir zum Vernaschen: Argeneau Vampir 3

Titel: Ein Vampir zum Vernaschen: Argeneau Vampir 3
Autoren: Lynsay Sands
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PROLOG
    30. Januar
    Sehr geehrter Mr. Argeneau,
    ich hoffe, dieses Schreiben wird Sie erreichen. Außerdem hoffe ich, dass Sie bei guter Gesundheit sind und schöne Feiertage hatten. Das hier ist der zweite Brief, den ich an Sie schicke. Der erste wurde direkt vor Weihnachten abgesendet. Da ich annahm, er sei in dem Feiertagsdurcheinander verloren gegangen, versuchte ich, sie telefonisch zu erreichen, musste aber feststellen, dass wir Ihre Telefonnummer nicht haben und Sie offenbar auch nicht im Telefonbuch stehen.
    Um zum Grund meiner Kommunikationsversuche zu kommen: Es freut mich, Ihnen mitteilen zu können, dass die Vampir-Serie, die Sie unter dem Namen Luke Amirault verfasst haben, bei den Lesern recht beliebt ist tatsächlich beliebter, als wir erwartet hätten. Es gibt sogar ein beachtliches Interesse an einer Lesereise.
    So viele Buchhandlungen haben inzwischen deswegen bei uns angefragt, dass ich dachte, ich sollte mich mit Ihnen in Verbindung setzen und in Erfahrung bringen, ob und wann Sie daran interessiert wären, eine solche Tour zu unternehmen.
    Bitte teilen Sie meinem Büro Ihre Telefonnummer und Ihre Antwort mit. Ich freue mich schon darauf von Ihnen zu hören.
    Mit freundlichen Grüßen
    Kate C. Leever Lektorin
    Roundhouse Publishing Co., Inc.
    New York, NY
     
    1. April
    Sehr geehrte Ms. Leever!
    Nein.
    Hochachtungsvoll
    Lucern Argeneau
    Toronto, Ontario
     
    2. April
    Sehr geehrter Mr. Argeneau,
    heute Morgen erhielt ich Ihren Brief, dem ich entnehme, dass Sie kein
Interesse an einer Lesereise haben. Ich möchte jedoch noch einmal ausdrücklich betonen, wie groß das öffentliche Interesse an Ihren Büchern ist. Dementsprechend, groß ist Ihre Popularität. Zahlreiche Zeitschriftenredaktionen haben sich mit der Bitte um ein Interview mit Ihnen an uns gewandt. Ich muss wohl nicht eigens erklären, wie positiv sich solche Publicity auf zukünftige Verkäufe auswirkt.
    Was die Lesereise angeht, hatten wir nicht nur Anrufe, die um eine Reihe solcher Veranstaltungen baten, sondern eine sehr erfolgreiche Buchhandelskette mit Filialen sowohl in Kanada als auch in den Vereinigten Staaten hat angeboten, sämtliche anfallenden Kosten zu übernehmen, wenn Sie sich zu einem Besuch der größeren Filialen bereit erklären. Sie würden Ihre Flüge und Hotelzimmer buchen und einen Wagen mit Fahrer zur Verfügung stellen, der Sie vom Flughafen zum Hotel und dann zu den jeweiligen Veranstaltungen in den Buchhandlungen und wieder zurück bringt. Das ist nicht gerade ein bescheidenes Angebot, und ich möchte Sie daher bitten, Ihre Ablehnung noch einmal genau zu überdenken.
    Da Post von hier nach Toronto offenbar recht lange braucht obwohl ihre Antwortbriefe die üblichen zehn Tage unterwegs sind, schicke ich diesen Brief per Express.
    Für eine schnelle Antwort wäre ich Ihnen sehr verbunden – und bitte denken Sie diesmal daran, Ihre Telefonnummer anzugeben.
    Mit freundlichen Grüßen
    Kate C. Leever
    Lektorin
    Roundhouse Publishing Co., Inc.
    New York, NY
     
    15. Juni
    Sehr geehrte Ms. Leever!
    Nein.
    Hochachtungsvoll
    Lucern Argeneau
    Toronto, Ontario
     
    26. Juni
    Sehr geehrter Mr. Argeneau,
    wieder haben Sie vergessen, Ihre Telefonnummer mitzuteilen.
    Daher möchte ich Sie zunächst bitten, umgehend das Büro anzurufen und entweder mit mir selbst oder falls ich zum Zeitpunkt Ihres Anrufs nicht zu erreichen bin mit meiner Assistentin Ashley zu sprechen, wofür wir selbstverständlich gern
die Kosten übernehmen. Es würde mich allerdings freuen, selbst mit Ihnen sprechen zu können, denn ich habe das Gefühl, dass Ihnen nicht bewusst ist, wie beliebt Sie inzwischen sind oder wie wichtig und notwendig der Kontakt mit den Lesern sein kann.
    Ich weiß nicht, ob es Ihnen bekannt ist, aber im Internet wimmelt es von Fanseiten, und wir erhalten täglich körbeweise Post für Sie, die wir Ihnen mit getrennter Post zuschicken werden. Ich habe bereits in früheren Briefen die Anfragen bezüglich einer Lesereise erwähnt, möchte aber in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hinweisen, dass diese Anfragen inzwischen Dimensionen angenommen haben, die wir kaum noch bewältigen können. Offenbar möchte so ziemlich jede Buchhandlung auf der Welt Sie um einen Besuch bitten und ist überzeugt, dass eine Signierveranstaltung großen Erfolg haben wird. Auch wenn Sie selbstverständlich nicht jede Buchhandlung aufsuchen können, sind wir der Ansicht, dass jeweils eine Filiale einer der größeren Ketten in den Großstädten

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