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Diana`s Traum: Ein Roman um Liebe, Dramatik und Träume (German Edition)

Diana`s Traum: Ein Roman um Liebe, Dramatik und Träume (German Edition)

Titel: Diana`s Traum: Ein Roman um Liebe, Dramatik und Träume (German Edition)
Autoren: Desire de Marlon
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beinahe zusammen gebrochen. Der Mann konnte sie jedoch stützen und Diana nahm noch einmal alle Kraft zusammen.
    "Ein Mann hat auf einen Schauspieler geschossen. Groß, dunkle Haare, Jeansjacke, Bluejeans, rote Baseballkappe, Bart... Ich glaube... mich... hats erwischt..."
    Der Sicherheitsmann brüllte einige Anweisungen, aber das bekam Diana nicht mehr mit.
    Sie wachte erst in der Notfallstation wieder auf.

    Im Studio war die Hölle los! Alle umschwirrten Dean wie besorgte Kinderschwestern.
    Genervt winkte er ab und fuhr sich mit den Fingern durch die Haare. Was würde noch kommen?
    Allmählich konnte er die Menschen verstehen, die in Krisensituationen zu einer Zigarette griffen...
    Mit einem tiefen Seufzer drehte er sich zu seinem Angreifer um. "Wo ist er hin!" rief er.
    Das einzige, was er an der Stelle fand, an dem vor wenigen Augenblicken noch ein Mensch gelegen hatte, war ein ziemlich großer Blutfleck.
    Blut? Wie kam das dahin? Der Schlag war nicht so fest gewesen, dass eine ernste Verletzung dadurch entstanden sein konnte, es sei denn der Bewusstlose war hart mit dem Kopf aufgeschlagen. Und dann wäre die Kopfverletzung, bei so starken Blutungen, extrem gewesen, so extrem, dass der Verletzte nicht mehr aufgestanden wäre.
    Dean hockte sich zu dem Blutfleck und sah sich suchend um. Was könnte so eine Verletzung verursacht haben?
    Sein Blick fiel auf einen Wasserspender, nicht weit von seiner Position. Das Licht eines Scheinwerfers spiegelte sich in einer Pfütze davor und lenkte seine Aufmerksamkeit darauf.
    Dean ging hinüber, um sich die Sache näher anzusehen.
    Eine Gewehrkugel steckte in dem Plastikbehälter und daran vorbei lief das Wasser heraus.
    Er begriff schlagartig was geschehen war!
    Jemand hatte auf ihn geschossen!
    Und sein vermeintlicher Angreifer hatte ihn aus der Schusslinie gestoßen! Verdammt!!!
    Und er hatte zum Dank auch noch auf ihn eingeschlagen! Nach dem Blutfleck zu urteilen, hatte sein Retter die Kugel abbekommen und nun lief dieser Unbekannte verletzt irgendwo auf dem Gelände herum. Wahrscheinlich versteckte er sich vor ihm, um seinen Angriffen zu entkommen.
    Dean ging mit großen Schritten auf die gerade hereinkommenden Sicherheitsleute zu.
    "Hier ist gerade auf mich geschossen worden und ein Mann ist verletzt worden. Wir müssen ihn suchen und zum Arzt bringen ..."
    Doch der Wachmann unterbrach ihn: "Wir haben beide, Täter und Opfer! Die Frau wird schon vom Notarzt versorgt und der Mann konnte am Haupttor gefasst werden. Es war Billy Thomson, der Statist, den sie letzte Woche gefeuert hatten. Er hat gestanden. War ganz schön sauer, dass die Frau dazwischen sprang. Ein Glück, dass sie so eine gute Täterbeschreibung abgeben konnte, bevor sie das Bewusstsein verlor."
    Noch bevor der Mann ausgesprochen hatte, war Dean an ihm vorbei gestürmt.
    Eine Frau!!! Er hatte eine Frau geschlagen...
    Sie hatte ihm das Leben gerettet und er hatte sie geschlagen...
    Er hatte sie noch nicht mal richtig angesehen, bevor er zuschlug! Verdammt!
    Zugegeben, sie war nicht sehr klein und zierlich und lange Haare hatte er auch nicht gesehen, aber in seiner Wut und Gereiztheit hätte er nicht so durchdrehen dürfen, selbst bei einem Mann.
    In der Notarztstation konnte ihm keiner Auskunft geben.
    Die beiden diensthabenden Ärzte versorgten die Frau, drei Schwestern rannten hierhin und dorthin. Jede hatte es eilig. Stand es so schlecht um die Frau?
    Bestand Lebensgefahr?
    Noch nie in seinem Leben hatte Dean sich so hilflos gefühlt! Eine Schwester eilte aus dem Behandlungsraum an ihm vorbei. Sie hielt eine kleine rote Karte in der Hand und griff zum Telefon.
    "Blutbank Memorialhospital? Ja... Konserven von Diana Goldman. Wie viele. Gut... Wie brauchen drei Stück... Nummer 6472813... So schnell wie möglich... Wir haben die Blutung stoppen können, aber Plasma genügt nicht ... Ja, sehr seltene Blutgruppe... In Ordnung... Danke."
    Sie beendete das Gespräch. "Was kann ich für Sie tun?" Sichtlich erleichtert wandte sich die Schwester an Dean, während sie das Telefon aus der Hand legte.
    "Die Frau mit der Schussverletzung. Wie geht es ihr? Kommt sie durch?" Er war erleichtert, dass jemand Auskunft geben konnte.
    Bedauernd schüttelte die Schwester den Kopf.
    "Wenn Sie kein Angehöriger sind, dürfen wir Ihnen keine Informationen geben. Aber warten Sie einen Augenblick. Der behandelnde Arzt kommt gleich heraus. Vielleicht kann er ein Auge zudrücken..."
    Dass dem gut aussehenden Mann die Frau im

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