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Diana`s Traum: Ein Roman um Liebe, Dramatik und Träume (German Edition)

Diana`s Traum: Ein Roman um Liebe, Dramatik und Träume (German Edition)

Titel: Diana`s Traum: Ein Roman um Liebe, Dramatik und Träume (German Edition)
Autoren: Desire de Marlon
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Boxhieb.
    Der Angreifer sackte zu Boden.
    Ohne einen weiteren Blick auf den Niedergestreckten zu werfen brüllte Dean los, seine Hand schüttelnd, um den Schmerz zu vertreiben: "Wo ist der Sicherheitsdienst? Kann denn hier jeder ohne Besucherausweis rein? Verdammt! Schon wieder eine Szene im Eimer!"
    In dem Tumult um den armen attackierten Filmstar achtete keiner auf den vermeintlichen Angreifer.

    Diana hatte gerade nach Cody gesehen.
    Für die Dreharbeiten hatte sie den Bären schon vor zwei Wochen auf das Studiogelände gebracht und in den letzten Tagen direkt am Set mit ihm gearbeitet. Der Bär war einfach zu groß für das Hausboot, wo sie normalerweise mit ihren Tieren arbeitete.
    Cody war ein friedlicher Zeitgenosse.
    Sie hatte den Grizzly vor zwei Jahren von einem Wildhüter gekauft. Seine Mutter war von Wilderern in ihrem Winterquartier getötet worden und die hilflosen Jungen hatten die skrupellosen Kerle einfach zurückgelassen.
    Sein kleiner Bruder hatte leider nicht überlebt und auch bei Cody bezweifelte der Wildhüter, dass er es schaffen würde. Doch Diana hatte viel Erfahrung... und einen Hund mit Helfersyndrom!
    Der Neufundländer hatte schon öfter verwaiste Jungtiere angenommen.
    So übernahm der Bär immer mehr Eigenheiten seiner Ziehmama, wurde so zahm wie ein Hündchen und lernte spielerisch, was von ihm erwartet wurde.
    Cody war kein bisschen nervös und so konnte Diana am Set warten bis sie gebraucht wurde.
    Ein Kaffee wäre jetzt nicht schlecht...
    Mit einer letzten Streicheleinheit für Cody schlüpfte Diana in ihre schwarze Lederjacke, strich ein wenig Stroh von der Jeans und machte sich auf den Weg zum Studio .
    Leise betrat sie die große Halle.
    Männer und Frauen in Uniform bereiteten sich auf die nächste Szene vor. Eine unterdrückte Spannung schien im Raum zu hängen, wie Nebel in den Zweigen der Bäume am Morgen.
    Dianas Nackenhaare stellten sich auf.
    Hier stimmte etwas nicht! Ihre Arbeit mit den Tieren hatte sie gelehrt auf ihre Gefühle zu vertrauen und hier lauerte Gefahr! Ihre Augen suchten jeden Winkel ab, bis sie auf einen Mann auf der Beleuchtertribüne aufmerksam wurde.
    Er trug Jeanshose und -jacke, ein Shirt und eine rote Baseballkappe. Das machte ihn nicht auffällig, aber das Jagdgewehr in seinen Händen!
    Zwar trugen viele am Set Gewehre, aber das waren Militärwaffen und was sollte ein Beleuchter mit einer Waffe? Plötzlich legte der Mann das Gewehr an die Schulter und zielte auf einen Mann in Uniform. Ohne nachzudenken sprang Diana vor und stieß den Mann mit der Schulter aus der Schusslinie, genau als der Schuss los ging. In dem Tumult war der Knall kaum zu hören.
    Die Kugel durchschlug Dianas linke Schulter und warf sie auf den Rücken, doch sie registrierte das nicht. Sie hatte keine Schmerzen.
    Der von ihr gerettete Mann warf sich herum, packte ihre Jacke, zerrte sie hoch und schlug ihr die Faust ins Gesicht! Einen Moment war Diana benommen, dann nutzte sie den einsetzenden Lärm und verschwand von der Bildfläche. Niemand achtete auf sie. Alle bemühten sich um den Schauspieler, den sie vor der Kugel gerettet hatte.
    Leise und unauffällig schlich sie durch die Menge. Der Ausgang des Studios war frei. Kein Mensch stellte sich ihr in den Weg.
    Es flimmerte vor ihren Augen. Ihr Kopf war wie in Watte gepackt. Alles schien dumpf und weit weg.
    Im Gang vor ihr schlenderte der Schütze zum Ausgang.
    "Ich muss ihn aufhalten!" ging es Diana durch den Kopf, aber ihre Beine wurden merkwürdig schwer.
    Auch ihre Augenlider schienen nicht mehr ihrem Willen zu gehorchen.
    Der linke Arm hing kraftlos herunter.
    Was war nur los mit ihr? Der Schlag war zwar heftig, aber das konnte den Arm nicht beeinflusst haben.
    Benommen tastet Diana mit der rechten Hand unter die Lederjacke. Als sie sie wieder hervor zog, war die Hand voller Blut!
    Langsam dämmerte ihr, dass sie getroffen wurde... dass sie Hilfe brauchte.
    Die Notarztstation! Sie lag gleich um die Ecke.
    Hoffentlich verlor sie nicht vorher das Bewusstsein.
    An der Wand Halt suchend tastete sie sich langsam zum Ausgang.
    Mit jedem Schritt wurde sie schwächer.
    Und jetzt setzte auch der Schmerz ein!
    Diana schaffte es durch die Tür und die drei Stufen hinunter zu kommen, aber dann lag ein freier Platz vor ihr, keine Möglichkeit sich irgendwo festzuhalten!
    Diana hatte sich so auf den Weg konzentriert, dass sie nicht bemerkt hatte wie drei Sicherheitsleute angerannt kamen.
    Als einer von ihnen sie ansprach, wäre sie

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