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1775 - Kommando Gonozal

Titel: 1775 - Kommando Gonozal
Autoren: Unbekannt
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Kommando Gonozal
     
    Die Phasenspringer in Not – Perry Rhodan schickt rasche Hilfe
     
    von Susan Schwartz
     
    In der kleinen Galaxis Hirdobaan, rund 118 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt, spitzt sich Im Herbst 1220 Neuer Galaktischer Zeitrechnung die Situation zu: Ein seit über tausend Jahren existierendes System gerät Ins Wanken - und schuld daran sind Menschen aus der Milchstraße. Millionen von Galaktikern kamen nach Hirdobaan, auf der Suche nach dem Imprint. Und als sie ihn erhielten, verschwanden sie spurlos. Sie landeten in Endreddes Bezirk, auf Planeten im abgeschotteten Zentrum der Galaxis. Unter ihnen sind die sogenannten Phasenspringer, die zwischen Endreddes Bezirk und der „Außenwelt" oszillieren. Niemand weiß bislang, welcher Einfluß dafür verantwortlich ist, und niemand kennt die Hintergründe des Ganzen. Mit Hilfe der Cryper-Rebellen besetzen die Galaktiker von der BASIS den Planeten Borrengold und nehmen die Handels fürsten der Hamamesch fest. Damit, so hofft Perry Rhodan, hat er ein Faustpfand in den Händen, das ihm hilft, die dreißig Millionen Galaktiker freizubekommen.
    Währenddessen geraten die Phasenspringer in Endreddes Bezirk immer mehr in Bedrängnis, und Perry Rhodan beschließt, Hilfe zu schicken: Dabei handelt es sich um das KOMMANDO GONOZAL ...  
     
     
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Atlan - Der Arkonide ist als einziger außerhalb des Bezirks bei Bewußtsein.  
    Perry Rhodan - Der Terraner schickt den alten Freunden wichtige Unterstützung.  
    Homer G. Adams - Der ehemalige Hanse-Chef als treuer Diener Gomasch Endreddes.  
    Dao-Lin-H'ay - Die Kartanin wird freiwillig zur Phasenspringerin.  
    Schiller - Ein ehemaliger Imprint-Outlaw.  
    1.
     
    Demmyd-System, Schingo 16.10.1120 NGZ
     
    „Wir brauchen dringend Unterstützung!"
    Atlan war noch gar nicht richtig zu sich gekommen, als er diese Feststellung laut von sich gab.
    Auf Perry Rhodans Stirn bildeten sich tiefe Furchen. Er hatte gehofft, daß sein Freund positive Informationen aus Endreddes Bezirk mitbringen würde.
    „So kann es nicht weitergehen, Perry", fuhr der unsterbliche Arkonide fort. Er richtete sich auf und wischte sich mit einer ungeduldigen Handbewegung, die seine innere Anspannung und Gereiztheit verdeutlichte, den Schweiß von der Stirn. Das Erwachen innerhalb der 13.01-Stunden-Frist war stets eine ungeheure Anstrengung, die durch die hektischen Aktivitäten in Endreddes Bezirk nicht gerade erleichtert werden konnte.
    „Wir drehen uns ständig im Kreis. Das kostet nicht nur unsere Kräfte, sondern bringt uns auch in erhebliche Schwierigkeiten."
    „Gehe ich damit recht in der Annahme, daß du diesmal keine guten Nachrichten mitbringst?"
    meinte Rhodan sarkastisch.
    Atlan ging nicht darauf ein; er stand unter ständigem Zeitdruck, der ihn mehr und mehr belastete.
    „Seit unserem letzten Treffen sind wir nicht viel weiter", begann er seinen Bericht. „Tek befindet sich weiterhin in der Gewalt der Opera-Roboter, die Homer auf ihn gehetzt hat. Unser alter Hanse-Chef arbeitet nach wie vor in den Tiefenanlagen wie ein Verrückter daran, einen Durchbruch zu schaffen. Die Besatzungsmitglieder der GRIBBON werden regelmäßig von Operas am Fernkarussell Radio Eins auf Prullwegg erwartet und ins Gefängnis abgeführt. Wir haben es inzwischen aufgegeben, sie zu befreien, weil wir uns nicht gleichzeitig auf alles konzentrieren können.
    Es ist frustrierend genug, ständig Tek befreien zu müssen, und die Operas sind natürlich auch nicht auf Blödheit programmiert. Irgendwann werden sie uns der Reihe nach an den Karussells abpassen, und dann stecken wir in derselben Klemme wie Tek und die anderen. Wir kommen dadurch kaum voran; abgesehen davon, daß wir ständig gezwungen sind, unsere diversen Materiallager aufzustocken oder neue einzurichten, können wir innerhalb der wenigen Stunden die Suche nach der Schaltzentrale des Schirms um Endreddes Bezirk nicht fortsetzen."
    „Was ist mit den anderen Galaktikern?" wollte der Terraner wissen.
    „Die werden weiterhin in den Kantinen mental beeinflußt und sind viel zu lethargisch oder verwirrt, um uns unterstützen zu können", antwortete der weißhaarige Arkonide. „Wir sind schon froh, wenn wir den einen oder anderen zur Nachrichtenübermittlung einsetzen können, wie zwischen mir und Tek geschehen."
    Er machte eine kurze Pause und seufzte dann tief. „Wir haben nicht mehr viel Zeit, Perry", sagte er. „Uns muß etwas

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