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Horror- Box Neu

Horror- Box Neu

Titel: Horror- Box Neu
Autoren: Simone Kaplan
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Thomas “und streckte zögernd die Hand aus.
    Das war der Beginn unserer Freundschaft.

    Thomas klopfte an einer unscheinbarer Tür .“Herein „ klang es mit einer seltsam rauhen Stimme.
    Ich zuckte zusammen....diese seltsame raue Stimme klang mir irgendwie bekannt vor. Doch bevor ich weiter nach denken konnte ...gab Thomas mir ein Zeichen stehen zu bleiben, während er lautlos hinter der Tür verschwand.

    Nach einer Weile ging die Tür wieder auf und Thomas huschte heraus.. demutsvoll und seltsam ängstlich und schob mich hinein.

    Als ich im schummrigen Licht einer einzelnen Glühbirne näher an den massiven Tisch trat, erschrak ich und wich zurück.
    Diese Gestalt war kein geringerer als dieser merkwürdige Kauz der mich so unfreundlich an der Eichentür empfangen hatte.
    Mit langsamen bedächtigen Bewegungen erhob er sich, strich hastig seine Kutte glatt und kam hinter den Schreibtisch hervor.
    „ Ich bin der Abt . Xavier mein Name. .Der Leiter dieses Kloster. „ und dabei streckte er mir die Hand entgegen.
    Jetzt hier im Schein des Lichtkegels schien er nicht mehr so düster zu wirken wie zu Anfang..dachte ich und atmete erleichtert aus.
    Vielleicht war dieser seltsamer Kauz doch nicht so unheimlich wie es sein erster Eindruck war.
    „ Soso dein Name ist Patrick und Pater Nikolas hat dich empfohlen richtig!“ Ein Lächeln huschte über sein kantiges hartes Gesicht .
    Ich betrachtete das Büro . Es machte einen recht gemütlichen Eindruck und strahlte etwas imposantes herrschaftliches aus.
    Ein krasser Gegensatz zu der schlichten Einrichtung in meiner Zelle. Außer das Bett mit einer harten Matratze gab es nur einen winzigen Kleiderschrank und ein Waschbecken.

    „Wie ich sehe ,hast du mit Bruder Thomas schon Bekanntschaft gemacht. Er ist ein guter Junge..“ beim letzten Satz lächelte er versonnen .
    Mir entging nicht ,wie er den letzten Satz fast zärtlich aussprach. Doch viel Zeit zum Nachdenken gab es nicht.
    Der Abt wechselte augenblicklich das Thema .“ Hier... „ er zeigte auf die Kutte die fein säuberlich auf dem Schreibtisch lag. „... die gehört dir. Dein Vorname darfst du behalten, weil Patrick unser Schutzengel von Irland ist.“
    Der Abt ließ ein raues kehliges Lachen von sich und schien das sehr witzig zu finden.Oder er wollte die seltsame angespannte Atmosphäre auf lockern.
    Ich lachte unsicher mit .
    Ich wollte es mir nicht schon in den ersten Minuten mit dem Abt verscherzen. Auch wenn ich aus diesem seltsamen Gestalt nicht schlau wurde.
    Irgendetwas bedrohliches strahlte von diesem Mann aus . Aber das behielt ich für mich Artig bedankte ich mich für die neue Mönchskutte und beeilte mich, dieses Zimmer zu verlassen.
    Der Abt sah Patrick lange und prüfend nach. Dann nahm er das Telefon und wählte langsam einen Nummer.
    Eine Weile tutete es monoton, dann knackte es in der Leitung .
    „ Ja ?“
    „ Danke für den Neuen. Du weißt ja ….frisches junges Blut ist hier immer erwünscht.“
    „ Und gefällt er dir?“ kam es vom anderen Ende.
    „ Er scheint noch etwas zurückhaltend zu sein. Aber keine Sorge, ich kriege ihn schon noch weich. „ Ein kehliges ,blecherne Lachen ertönte.

    Später als ich auf dem Bett lag die Arme hinter meinen Kopf verschränkte...dachte ich an den ereignisreichen Tag zurück.
    Mein Vater verließ mich schon als ich noch ein Kleinkind war .Und meine Mutter gab mich daraufhin zur Großmutter, weil sie völlig überfordert war .
    Nun Großmutter war eine alte bissige Frau die mich nur herumscheuchte und mir schwere, körperliche Arbeit auftrug.
    Also flüchtete ich mich in die kleine Kapelle .
    Dort lernte ich Pater Nikolas kennen, der mir vorschlug, doch als Ministrant für ihn zu dienen.
    Freudestrahlend nahm ich das Angebot an und kam dadurch auch mit den anderen Gleichgesinnten in Kontakt.
    Für mich war die Kirche ein Zuflucht vor Großmutters Zorn und Gehässigkeit. Hier in der Ruhe und Abgeschiedenheit konnte ich in mich kehren.
    Und Pater Nikolas gab mir immer wieder zu verstehen, dass Priester für mich das Einzige wahre wäre.
    Als ich später Interesse an Frauen zeigte ..war Pater Nikolas alles andere als begeistert und machte mir schwere Vorwürfe .
    Ich sei von meinem Plan abgekommen...meine Berufung wäre das Priesteramt. Die Jahre als Mönch würde aus mir einen neuen guten Menschen machen.
    Frauen waren die Sünde.!
    Die rechte Hand des Teufels !
    Das alles predigte Pater Nikolas immer wieder auf mich ein.Schließlich hielt ich mich

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