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Horror- Box Neu

Horror- Box Neu

Titel: Horror- Box Neu
Autoren: Simone Kaplan
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1.Kapitel

    Galway..an der Westküste Irland..
    Nervös stand ich vor dem riesigem Eichtor.
    Meine Hände zittern leicht und ein erwartungsvoller Schauer rieselte über meinen Rücken.
    Endlich war ich hier angekommen......das war sein größter Traum endlich in dieses Kloster einzutreten.
    Es war das älteste Kloster , erbaut um 12 25 und es ragten sich viele Gerüchten hinter diesem geheimnisvollen Klostermauern.
    Fest hielt ich meine Empfehlung vom Pater Nikolas in der Hand und las es immer wieder durch.
    Bei ihm war ich jahrelang Ministrant gewesen .Ich bewunderte Pater Nikolas wie er mit ruhigen Hand sein Dorf regierte.
    Alle hörten auf ihn . Gerade Pater Nikolas weckte in mir den Wunsch ebenfalls eines Tages Pater zu werden.
    Und als ich erfuhr das Pater Nikolas hier ebenfalls seine Zeit als Mönch diesem alten ehrwürdigen Kloster verbrachte, da war für mich das Ziel klar.
    Ich wollte genauso werden wie Pater Nikolas!!
    Pater Nikolas kannte mich schon als Knabe und ich lächelte bei dem Gedanken, wie aufopfernd er sich immer um mich und die anderen Knaben gekümmert hatte.
    Ja Pater Nikolas war die perfekte Vaterfigur und sehr beliebt in seinem Dorf.
    Und nun stand ich hier und horchte auf meinen Herzschlag .
    Nicht weit entfernt donnerte die Brandung an den vielen steil aufragenden Klippen und frische, salzige Meeresluft wehte herüber und zerzauste meine Haare.

    Ein öliges Quietschen ließ mich erschreckt zusammenfahren und mein Körper versteifte sich vor Angst .
    Zwei dunkle Augen blickten mich zwischen den Spalt an .Geheimnisvoll.....furchterregend und doch faszinierend .
    Ich konnte mich nicht losreißen von dieser geheimnisvollen aufrechten Gestalt. Die Sonne schickte ihre letzten Strahlen und beleuchtete das Gesicht.
    Es war von Furchen und Falten durchzogen. Die Kapuze tief in die Stirn gezogen gab der Gestalt etwas geisterhaftes .Sofort erinnerte ich mich an meiner Freunde die von Geister sprachen und mich damit aufzogen.
    „Was willst du ?“ knurrte eine tiefe Stimme die sich anfühlte, als ob sie aus dem tiefsten Keller kam.
    „ Äh....“, stotterte ich ,da fiel mir die Empfehlung ein und ich reichte sie mit zitternden Hände dem Mönch.
    Der las es sorgfältig durch, und mir schien es für einen Moment, als huschte ein maliziöses Grinsen über sein faltiges knochiges Gesicht.
    Wortlos winkte er mich herein.
    Hinter mir fiel die schwere Eisentür knirschend zu. Eine prickelnde Gänsehaut durchlief meinen angespannten Körper.
    Ich spürte ,dass ich einen heiligen Ort betrat.
    Einen geheimnisvollen ,verschwiegenen Platz... restlos abgeschnitten vom Rest der Welt.

    Der Mönch lief wortlos durch verwinkelte Gänge , ich folgte ihn aufgeregt und auch etwas ängstlich .
    Waren hier alle Mönche so kalt wieder dieser ?
    Ich wollte lieber nicht daran denken und dachte an die warmen Wörter von Pater Nikolas.
    „ Wende dich an den Abt Xavier. Er wird sich um dich kümmern. Wenn du Fragen hast, kannst du dich jederzeit an ihm wenden.“

    „ Hier...das ist deine Zelle..“, riss mir die raue, kalte Stimme dieses Mönches aus meinen Gedanken.
    Die schwere Eichentür öffnete sich ….ein kleiner nüchtern wirkender Zelle , nur mit einem Bett ausgestattet.
    Der Raum machte einen abweisenden Eindruck ,doch mir machte das nichts aus. Schließlich war ich hier im Kloster und nicht in einem 5 Sterne Hotel .
    Schnell verschwand der seltsame Kauz wieder und die Eichentür fiel unerwartet leise ins Schloss.
    Ich verharrte einige Minuten auf der Stelle und schaute mir die karge Zelle genauer an.
    Ein kleines Fenster brachte winziges Tageslicht herein. Jetzt in der Abendsonne verirrten sich nur wenige Strahlen in die kleine Luke herein.
    Die Wände waren aus altem Backstein und gab einem das Gefühl Jahrhunderte zurück zu sein .
    Ich schluckte und stellte mir vor ,dass irgendwo in dem Bauch dieses Kloster furchterregende Verliese verborgen waren...

    Es klopfte zaghaft an der Tür.....
    „Ja...herein?“ Ängstlich und doch gleichzeitig neugierig starrte ich auf die Klinke die sich leise bewegte....
    Eine schüchterne Gestalt stand abwartend an der Tür.
    „Äh...du bist der Neue nicht war? „
    Ich nickte
    „...äh ...ich soll dich zum Abt Xavier führen. „
    Ein junges Gesicht blitzte unter der schweren düsteren Kapuze hervor .Die Augen bernsteinfarben , offen und wissbegierig , starrten mich neugierig an.
    Der Kerl war im etwa gleichen Alter wie ich schätze ich mal aus der Entfernung. „Ich bin

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