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Maxwell 01 - Nur du kannst die Menschheit retten

Maxwell 01 - Nur du kannst die Menschheit retten

Titel: Maxwell 01 - Nur du kannst die Menschheit retten
Autoren: Terry Pratchett
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voller Qualm. Das Schiff mochte die Grenze überqueren, aber es bedurfte einer Menge Reparaturen, bevor es jemals wieder zurückkehren würde.
    »Äh«, sagte Johnny. »Das ist ein bißchen wie die Plastikfiguren in den Cornflakespackungen. Es ist sozusagen ein sehr… äh… menschlicher Einfall.«
    Der Captain blieb in der Tür. Dann warf sie einen Blick zurück auf den Bildschirm.
    »Wir kommen immer näher«, sagte sie. »Wenn ihr meint, daß es da unten so etwas wie eine Notkapsel gibt, dann müßt ihr jetzt gehen.«
    »Komm schon!« sagte Kirsty.
    »Äh…« begann Johnny.
    »Ich danke dir«, sagte der Captain feierlich.
    »Eigentlich hab ich nicht viel getan«, sagte Johnny.
    »Wer weiß? Du hast nie an dich selbst gedacht. Du hast versucht, Lösungen zu finden. Du hast Entscheidungen getroffen. Und ich eine gute Wahl.«
    »Und jetzt müssen wir gehen!« sagte Kirsty.
    »Vielleicht sehen wir uns wieder. Später. Wenn alles gut geht«, sagte der Captain. Sie nahm eine von Johnnys Händen zwischen zwei von ihren.
    »Leb wohl«, sagte sie.
    Kirsty packte Johnny bei der Schulter und zog ihn weiter.
    »Nett, dich kennengelernt zu haben«, sagte sie zu der Außerirdischen. »War, hm… interessant. Jetzt komm.«
    Viele der Lichter waren ausgegangen. Die Korridore waren voller Nebel und verschwommener Umrisse. Kirsty lief voran und sprang von einem Schatten zum nächsten.
    »Wir müssen nach unten«, rief sie über die Schulter. »Die Kapsel wird dort sein. Mach dir keine Sorgen!«
    »Du fährst wirklich voll drauf ab, was?« sagte Johnny.
    »Hier ist eine Rampe. Komm schon. Wir haben nicht mehr viel Zeit.«
    Am Ende der Rampe befand sich ein Gang und eine weitere Rampe, die sich durch den Nebel nach unten schlängelte.
    Sie führte in einen Raum, der noch größer war als die Brücke. Am hinteren Ende befand sich eine riesige Doppeltür. Unterschiedliche Kontrollen und Ausrüstungen säumten die Wände. Und dort, genau in der Mitte, stand ein kleines Schiff auf seinen drei Landebeinen. Es hatte etwas Gedrungenes und Massives.
    »Da! Siehst du? Was hab ich dir gesagt?« sagte Kirsty triumphierend.
    Johnny ging zu der nächsten Kontrolltafel und berührte sie. Sie klebte etwas. Johnny schaute auf seinen Finger.
    »So lange kann es das noch nicht geben«, sagte er. »Die Farbe ist noch nicht mal trocken.«
    In der Mitte der Kontrolltafel leuchtete ein Bildschirm auf und zeigte das Gesicht des Captains.
    »Höchst interessant«, sagte sie. »Da werfe ich einen Blick auf meine Kontrollen und entdecke ein ganz neues Instrument. Ihr habt also eure Notkapsel gefunden?«
    »Sieht so aus«, sagte Johnny.
    »Wir haben noch zehn Minuten bis zur Grenze«, sagte der Captain. »Es bleibt also genug Zeit für euch.«
    Hinter Johnny ertönte ein surrendes Geräusch. Die Gangway der Notkapsel wurde ausgefahren.
    »Ich hab einen Schalter an einem der Landebeine gefunden«, sagte Kirsty.
    Er ging zu ihr. Die Gangway hatte eine silbergraue Farbe. Sie schimmerte in dem dunstig blauen Licht, das aus dem Inneren der Kapsel strömte.
    »Kannst du erraten, was ich gerade denke?« fragte Kirsty.
    »Du denkst: Wir haben den Artillerieoffizier gar nicht mehr gesehen«, sagte Johnny. »Du denkst: Er wird irgendwo da drinnen sein und sich verstecken. Weil dieser Teil zu
deinem
Traum gehört, und deine Träume sind nun mal so.«
    »Nur daß ich darauf vorbereitet bin, ihm zu begegnen«, sagte Sigourney. »Jetzt komm.«
    Sie schob sich seitwärts in die Gangway hoch, wobei sie sich ständig mit kleinen aufgeregten Hüpfern in alle Richtungen drehte, um mit ihrer Waffe auf eventuell auftauchende Zähne zu zielen.
    In der Kapsel gab es zwei Sitze vor einem sehr kleinen Kontrollpult. Dann gab es noch ein großes Fenster und eine Reihe kleinerer Schränke. Ansonsten war nicht viel zu sehen.
    Kirsty zielte auf einen der Schränke und gab Johnny ein Zeichen, ihn zu öffnen. Sie hob die Waffe.
    Er öffnete die Schranktür und sprang schnell zurück.
    Kirsty jagte einem Stapel Konservendosen entsetzliche Angst ein.
    Dann sah sie seinen Gesichtsausdruck.
    »Immerhin hätte er da drin sein können«, sagte sie.
    »Oh, sicher. Er hätte sich zwar die Arme und Beine abschneiden und sich ganz klein zusammenrollen müssen, aber zugegeben, er hätte da drin sein können.«
    »Ha! Was für eine geistreiche Bemerkung!«
    »Warum wirfst du nicht einen Blick unter die Sitzkissen? Es ist unglaublich, was sich da drunter oft abspielt.«
    Kirsty versuchte, hinter dem
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