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Wohin die Liebe führt

Titel: Wohin die Liebe führt
Autoren: Unbekannter Autor
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    Harold Robbins Wohin die Liebe führt
    ROMAN
    Das Buch
    Di»Wohin die Liebe führt« ist ein Roman, der ein ungewöhnliches Thema mit ebenso ungewöhnlicher Meisterschaft psychologischer Einfühlung und stilistischen Könnens behandelt: Die Geschichte der von Unheil überschatteten Bindung zweier Menschen. Diese Geschichte läßt der Autor den ehemaligen Fliegeroberst Luke Carey erzählen. In einem nächtlichen Telefonanruf erfährt er, daß seine vierzehnjährige Tochter aus erster Ehe einen Mord begangen hat - an dem Liebhaber ihrer Mutter. Carey, entschlossen, seiner Tochter zu helfen, eilt dorthin, wo vor vielen Jahren das Unheil seinen Anfang genommen hat. Wieder muß er hinabtauchen in die Abgründe seines früheren Lebens, seiner selbstzerstörerischen Ehe mit der reichen, kunstbesessenen und gierig sinnlichen Nora.
    In packender, vorangetriebener Handlung in der Rückschau werden die Hauptpersonen des dramatischen Geschehens lebendig: Luke Carey, der sein zerstörtes Leben wieder aufzubauen versucht; seine Tochter Dani, hilflos ausgeliefert einer trügerischen Scheinwelt der Erwachsenen; ihre hemmungslose Mutter Nora, die nichts kennt als sich und ihre Kunst; Danis Großmutter, die ein Riesenvermögen zu lenken verstanden hat, nicht aber ihre egozentrische Tochter Nora; Elizabeth, Careys zweite Frau, die ihren Mann den gefährlichen Weg zurück machen läßt, nicht nur, damit er seiner Tochter hilft, sondern auch in der Hoffnung, daß er aus der Begegnung mit der Vergangenheit geläutert zu ihr heimfindet. Der Erfolgsautor Harold Robbins schrieb mit »Wohin die Liebe führt« einen großen Roman von den Lügen und Lastern unserer Zeit, aber auch von Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Herzensgüte.
    Der Autor

    Der Amerikaner Harold Robbins, 1916 in New York geboren, hat sich als Filmproduzent und Schriftsteller Mitte der fünfziger Jahre einen Namen gemacht. Seit 1959 arbeitet er ausschließlich als freier Autor. Robbins erwies sich als realistischer, zeitnaher und häufig schockierender Erzähler.
    Für Lil
    »... jedem Jugendlichen, der unter der Gerichtsbarkeit des Jugendgerichts steht, so viel Sorgfalt und Führung - vorzugsweise in seinem eigenen Heim - angedeihen zu lassen, wie dies seinem seelischen, gefühlsmäßigen, geistigen und körperlichen Wohl und zugleich den vornehmsten Interessen des Staates dienlich ist; die familiären Bande des Jugendlichen, wenn immer möglich, aufrechtzuerhalten und zu verstärken und ihn der Obhut seiner Eltern nur dann zu entziehen, wenn sein Wohl und seine Sicherheit und zugleich der Schutz der Öffentlichkeit ohne eine solche Trennung nicht angemessen gewahrt werden können; wird der Jugendliche von seiner Familie getrennt, ihm die Pflege, Fürsorge und Erziehung soweit als möglich in dem entsprechenden Maße zuteil werden zu lassen, wie ihm dies seine Eltern hätten geben müssen.«
    Paragraph 502, Kapitel 2, des >Welfare and Institute Code of the State of Californiac.
    Erster Teil:
    Colonel Careys Geschichte
    Freitag nacht
    l
    Es war ein Tag für Versager.
    Vormittags verlor ich meinen Job. Nachmittags beim Baseball schlug Maris den Ball ins Außenfeld, und während die Fernsehkameras ihm beim Lauf von einem Mal des Spielfelds zum anderen folgten, bekam man auch die verschiedenen Gesichter des »Cincinnati Reds« mit und merkte ihren Mienen an, daß es aus war mit der Meisterschaft, trotz der Tatsache, daß noch vier Spiele fällig waren. Und nachts läutete das Telefon und holte mich aus meinem Bett; schlaflos hatte ich an die grauschwarze Decke gestarrt und versucht, sehr leise zu sein - und dabei zu Elizabeth hinübergehorcht, die sich im anderen Bett schlafend stellte.
    Die unpersönliche Stimme der Fernamtvermittlung, singend, hohl: »Mister Luke Carey büüüüte. Ferngespräch.«
    »Bin am Apparat«, sagte ich.
    Aber jetzt hatte Elizabeth ihre Nachttischlampe angeknipst. Sie saß aufrecht im Bett, das lange blonde Haar fiel über ihre nackten Schultern. »Wer ist es?« flüsterte sie.
    Ich legte meine Hand über die Sprechmuschel. »Weiß nicht«, sagte ich rasch. »Fernruf.«
    »Vielleicht der Job in Daytona«, sagte sie voller Hoffnung, »wo du hingeschrieben hast.«
    Eine Männerstimme im Telefon. Mit leichtem Anklang an das westliche Genäsel. »Mister Carey?«
    »Ja.«
    »Mister Luke Carey?«
    »Jawohl.« Ich fing an, ärgerlich zu werden. Wenn jemand das für sehr witzig hielt - ich war anderer

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