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Wild und hemmungslos - Scharfe Stories

Wild und hemmungslos - Scharfe Stories

Titel: Wild und hemmungslos - Scharfe Stories
Autoren: Kerry Sharp Hrsg
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JACQUELINE SYDNEY
    Check-up
    Ich hatte die Zahnarztpraxis noch nicht ganz betreten, da bekam ich schon eine Erektion. Niemand hatte mir gesagt, dass mein neuer Zahnarzt, Dr. Maya, eine Frau war, und dazu noch die reinste Zuckerpuppe!
    »Bitte, nehmen Sie Platz, Mr. Sherwin«, flötete sie mit weicher, melodischer Stimme. »Wie ich sehe, sind Sie heute nur zur Kontrolle hier.« Woher mochte sie sein? Ihr Akzent klang nach heißen Nächten und aufregenden Tagen weit weg von London, und ihre gebräunte Haut wirkte im englischen Winter absolut ungewöhnlich.
    »Sie können Nick zu mir sagen«, forderte ich sie auf. Ihre vollen Lippen verzogen sich zu einem trägen Lächeln. Meine Erektion wurde stärker, als ich mir vorstellte, wie sie sich um meinen Schwanz schlossen. Ich spürte, wie ich rot wurde. Du lieber Himmel, sie war doch nur meine Zahnärztin, und obwohl ihre Helferin mit im Zimmer war, fantasierte ich über sie.
    »Und Sie können mich Dr. Maya nennen«, erwiderte sie. Anscheinend sollte dieser Termin auf einem professionellen Level gehalten werden.
    »Ich möchte ja nicht unhöflich sein, aber darf ich fragen, ob Sie überhaupt schon alt genug sind, um Zahnärztin zu sein?«, erkundigte ich mich. »Sie sehen, ehrlich
gesagt, nicht älter aus als ich, und ich bin noch Student.«
    Sie zog spöttisch ihre perfekt geschwungenen Augenbrauen hoch. »Und was studieren Sie, Nick?«
    »Sportwissenschaften im letzten Studienjahr«, erwiderte ich. »Ich will Sportlehrer werden.«
    »Dann müssen Sie ja ziemlich fit sein. Trainieren Sie in einem Studio?«, fragte sie mit leicht spöttischem Unterton.
    »Nein«, sagte ich und wand mich ein wenig unter ihrem prüfenden Blick. »Ich spiele nur viel Rugby.«
    Meine Position als Außenverteidiger hatte mir zahlreiche Kriegsverletzungen eingebracht, zuletzt eine gebrochene Nase, die ich nicht hatte richten lassen, weil ich gehofft hatte, von den anderen dann nicht mehr »Hübscher Junge« genannt zu werden. Aber leider blieb mir der Spitzname.
    »So, Nick, dann wollen wir Sie einmal zurücklegen«, sagte sie, den Blick fest auf meine Hose gerichtet, die mittlerweile ein Eigenleben entwickelt hatte, obwohl ich mein Bestes tat, um meine völlige Geilheit zu verbergen. »Ach, und übrigens, ich bin achtundzwanzig.« Der Stuhl neigte sich, bis ich auf Blickhöhe mit ihren vollen, üppigen Brüsten lag, die sich sanft an meinen Kopf pressten, als sie sich von hinten über mich beugte.
    »Weit aufmachen«, flüsterte sie an meinem Ohr. Ich spürte, wie sie auf ihrem Hocker dicht an den Behandlungsstuhl heranrollte, und atmete scharf ein, als mir klar wurde, wie nahe ich ihrer exotischen Muschi war. Gehorsam öffnete ich den Mund. Ich bin stolz auf meine
Zähne. Zwei Jahre lang eine feste Klammer und voilà ! Ein Killerlächeln!
    Das meiste von ihrem Gesicht war hinter einer Maske verborgen, und ich sah nur ihre Augen, sinnlich und bernsteinfarben, mit überraschenden grünen Tupfen.
    »Sie haben ein ausgezeichnet gepflegtes Gebiss, Nick«, sagte sie und sah mich dabei an. Direkt neben uns machte sich die Zahnarzthelferin an den Instrumenten zu schaffen. »Und ich weiß, dass du mich von Anfang an ficken wolltest«, flüsterte sie kaum hörbar. Mein Herz machte einen Satz. Hatte sie das wirklich gesagt? Hoffentlich hatte ich sie nicht falsch verstanden. Abrupt richtete sie sich auf. »Louise«, sagte sie zu ihrer Sprechstundenhilfe, »Sie können jetzt gerne in die Pause gehen. Der Patient hier braucht keine komplizierte Behandlung. Damit werde ich auch alleine fertig.« Ihr Gesichtsausdruck blieb völlig ausdruckslos, als die Helferin den Raum verließ.
    Wortlos riss sie ihren Mundschutz herunter und küsste mich hart. Es war ein unglaublich sexy Gefühl, mit einem Kuss so dominiert zu werden. Ihre feste Zunge stieß lustvoll zwischen meine Lippen, und ich erwiderte den Kuss voller Gier, tauchte mit meiner Zunge ebenfalls tief in ihren Mund ein, um sie fester und stärker zu spüren. Wie eine Schlange glitt ihre Zunge durch meinen Mund und erkundete Stellen, die noch nie jemand erforscht hatte. Ich kam mir vor wie eine scheue Jungfrau – hier hatte sie alles unter Kontrolle.
    Ich äußerte meine Sorge, dass sich an der Tür kein Schloss befand. Wenn nun jemand hereinkäme? Am
Empfang wartete meine Freundin auf mich. Sie konnte sich jeden Moment auf die Suche nach mir machen!
    Dr. Maya lächelte beruhigend. »Ich mache für gewöhnlich ein Mittagsschläfchen, meine Angestellten

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