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Wer stiehlt meine Zeit

Wer stiehlt meine Zeit

Titel: Wer stiehlt meine Zeit
Autoren: Dirk Daniel
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Sie sind ja immer noch da.
    Sie können nicht widerstehen?
    Sie sehen, wie schwierig es ist , Zeitfresser zu eliminieren. Man braucht eine Menge Disziplin. Man muss sein gewohntes Verhalten ändern, seine Neugier zähmen, und wird manchmal andere Menschen vor den Kopf stoßen.
    Da Sie jetzt immer noch da sind, erzähle ich Ihnen noch eine kleine Geschichte.
    Dieses Buch habe ich in vierundzwanzig Stunden geschrieben. Sie werden sagen: „Das merkt man!“. Danke.
    Aber ich habe nicht viel Zeit für so etwas. Ich habe einen Manager- Job, der mich komplett ausschöpft. Ausnahmsweise habe i ch aber gerade mal Zeit , weil ich nach einer Konferenz einen Tag im Hotel auf meinen Flug warten muss , und es draußen regnet . Außerdem ist dieses Buch eigentlich nur ein Nebenprodukt. I ch habe die ganzen Inhalte über die letzten fünfzehn Jahre für meine Freunde und K ollegen gesammelt, um ihnen zu helfen . Dann k ann ich auch gleich diese Sammlung an Erfahrungen kommentiert verallgemeinern , und ein Buch daraus machen. Mehr zu der Technik der Verallgemeinerung werden Sie in diesem Buch erfahren.
    Ich hatte auch keine Zeit und Lust f ür Bilder. Die Erfahrung mit der Einarbeitung von Bildern hatte ich bereits bei meinem letzten Buch gemacht. Jenes Buch hat mich damals fünf ganze Tage meines Lebens gekostet .  O bwohl der Hauptteil in einem Nachtf lug von USA nach Europa geschrieben war , sind für die Feinarbeit mit den Bildern und der Formatierung noch ein mal vier Tag e drauf gegangen. Mein Textverarbeitungsprogramm hat mich gefoltert , mit unerwarteten Abstürzen, „verrückten“ Absätzen, Bildverschiebungen, Überschrift-Verzerrungen, und so weiter.
    Warum ist es überhaupt erstrebenswert, Zeit zu sparen? Klar, wir wollen alle mehr Freizeit, aber was heißt das genau? Zeit vor dem Fernseher? Der Fernseher ist doch manchmal auch nur eine Foltermaschine, und das Folterinstrument ist die Fernbedienung.
    Es geht vor allem darum, Platz zu schaffen , für Neues, Sinnvolles. Stellen Sie sich ein Glas Wasser vor. Wenn es voll ist, kann kein frisches Wasser mehr nachgegossen werden. E s würde überschwappen. Kippen Sie hingegen vorher die Hälfte des Wassers weg , dann können Sie frisches Wasser einschütten . ( Ich habe an dieser Stelle kein Bild eines Wasserglases. Ich nehme an , Sie können sich das Glas auch so vorstellen ).
    Trotzdem viel Spaß beim Lesen
    Ihr Dirk Daniel
    P.S.: Ist Ihre Lieblings-Zeitsparidee nicht in diesem Buch? Bitte schicken Sie mir gerne eine Email :
    [email protected]
    Copyright Dirk Daniel . Alle Rechte vorbehalten. Kein Nachdruck ohne schriftliche Genehmigung. Anfragen gerne unter Email Adresse oben.
    Gewidmet meinen Eltern .
     

Die Zwei Minuten Regel
     
    Dies ist eine der effektivsten Regeln in diesem Buch, und ich habe das beste Feedback hierzu bekommen.
    Erledigen Sie sofort, was Sie in zwei Minuten schaffen .
    Beispiel: Sie sind in einem Meeting mit einer anderen Person, und Sie werden gebeten, ein Dokument zu versenden , einen Link im Internet zu kopieren, etwas nachzuschlagen, oder per Email bei jemand anders nachzuhaken.
    Wenn Sie erst Ihren Merkblock holen, diesen Punkt notieren, später blättern und priorisieren , zurückfragen was genau gemeint war, oder die Aufgabe eventuell sogar ganz vergessen, ist im Mittel bereits mehr Zeit vergangen , als zwei Minuten .
    Die zwei Minuten Regel können Sie anwenden, wenn bis zu vier Personen warten. Erklären Sie kurz , warum Sie die Personen warten lassen. In vielen Fällen werden diese Personen sogar dankbar sein , dass Sie den Punkt sofort bearbeiten, weil s ie wissen , dass Kleinigkeiten oft vergessen werden.
    Die Regel ist besonders effektiv bei der Bearbeitung von Emails. Entscheiden Sie sofort. Legen Sie die Email nicht unbearbeitet zurück. Lesen Sie die Email nicht später ein zweites Mal. Priorisieren Sie nicht erneut. Denken Sie sich nicht erneut in den Sachverhalt rein. Machen Sie es jetzt, und dann weg damit!

Der Datenfriedhof
     
    In vielen Unternehmen bekommen Mitarbeiter über hundert Emails pro Tag, zum Teil mit Anhängen und verschachtelten Vorgänger-Emails . Es ist nicht effizient, alles zu lesen, denn Sie wissen ja oftmals gar nicht , ob der Inhalt für Sie relevant ist , und ob Sie die Details jemals wieder brauchen.
    Schieben Sie im Zweifel irrelevante Emails und Daten in einen Ordner „Datenfriedhof“.
    Dieser Ordner lässt sich im Email Program und auf ihrem Festplatten- Verzeichnis schnel l
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