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Warum ich?

Warum ich?

Titel: Warum ich?
Autoren: Jana S.
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1. Kapitel
    Allein. Wie immer war ich allein. Obwohl ich Freunde hatte, die ständig um mich herum waren. Die auf mich aufpassten. Und trozdem fühlte ich nur das Gefühl der Leere. Ich starrte meine Wand an. Wie sehr wünschte ich, ich müsste es ihnen nicht antun. Ich wünschte ich wäre nicht so feige. Es wird sie zerstören, ich weiß es klingt eigensinnig, doch es wird sie zerstören. Ich hoffte, dass das alles keine Lüge ist. Dass das Leben keine Lüge ist. Ich blickte die Tabletten in meiner Hand an. Schlaftabletten ohne Brechmittel, die ich in einer kleinen Apotheke am Stadtrand entdeckt hatte. Die Briefe waren abgeschickt. Meine Abschiedsbriefe. Die meisten würden wissen wie sie damit umgehen sollen, denn aus deren und meinem Freundeskreis gab es immer wieder Suizide. Doch die anderen, ja was war mit den anderen?  Werden sie mich vermissen? Oder werden sie kalt sein und darüber hinweggehen? Wieder viel mein Blick auf die Tabletten. Und was war mit meinen Eltern? Sie werden daran zerbrechen meine Mutter hatte mir es einmal gesagt. Ich spürte wie eine Träne meine Wange hinab lief. Wie gerne würde ich ihr alles erklären. Doch dazu war es zu spät . ich wollte nicht überleben. Es gab so viele Gründe. So unendlich viele. Ich hielt es nicht mehr aus, ich war nur noch einen millimeter davon entfernt alles zu beenden. Endlich frei zu sein. Vielleicht auch einfach aufzugeben, doch mit einer großen Erleichterung. Das einzigste was mich jetzt noch daran hinderte war meine Liebe meine Liebe zu meinen Freunden und meiner Familie. Doch sie würden verstehen. Mein letzter Wunsch war, dass jemand zu mir sagt das er mich liebt. Aber ich hatte das Gefühl, dass das nie passiert. Verliebt war ich schon ewig. In meinen besten Freund, Andy. Ich war davon überzeugt,dass er mich nicht liebte. Was wohl geschehen würde wenn ich starb? würde ich in den Himmel kommen oder in etwas ähnliches oder gab es sowas überhaupt? Diese Gedanken machten mir Angst. ich hatte schon immer Angst davor zu sterben, Welch Ironie, dass das Mädchen das sich vor dem Tod fürchtet, Selbstmord begeht. Ich sollte mir nicht mehr so viele Gedanken machen, sondern es endlich beenden, und alle meine Ängste loswerden, einfach zu gehen. Ich führte meine Hand langsam zum Mund, dann schluckte ich ein wenig Wasser. Jetzt gab es kein zurück mehr. Heute würde es Enden. Für immer. Ich spürte wie ich träge wurde. Ich legte mich auf mein Bett und schloss die Augen. Ich fühlte wie Müdigkeit über mich kam, wie mir schwindelig wurde, und ich Kopfweh bekam. "Mein Kreislauf versagt" dachte ich noch, als mir ganz komisch wurde, jetzt gleich würde es vorbei sein. Dann kam mir ein letzter Gedanke bevor ich einschlief. "Verdammt, das wollte ich nicht, es tut mir Leid"

2. Kapitel
    Ein Piepen ein monotones piepen. Mein Schädel brummte, ich versuchte meine Augen zu öffnen aber es gelang mir nicht, ich lag nur da und machte nichts. Ich sagte nichts, ich dachte nichts und ich rührte mich nicht. Trotzdem schien jemand bemerkt zu haben das ich wach war. Wo war ich? War ich tot? Ist das der Himmel? Neugierig und angsterfüllt öffnete ich die Augen. Vor mir stand eine Person. Mit schwarzen langen Haaren, Andy. Er sah mich an, kalt,voller Hass. Er flüsterte mir zu: "Wie konntest du mir das nur antun? Du bist  feige, man rennt nicht vor seinen Problemen davon, man versucht sie zu lösen und was machst du? Du läufst ohne auf die Menschen hinter dir zu achten, ohne darauf zu achten wie sie innerlich sterben. Wie konntest du nur?!" seine letzten Worte war nicht mehr als ein Windhauch, dann ging er aus dem Raum. Mein Gehirn began zu funktionieren, langsam aber es rührte sich. "Verdammt" war mein erster Gedanke "Ich bin dumm, ich habe es ihnen allen angetan obwohl ich sie alle Liebe, sie werden mich alle hassen" noch bevor ich richtig zuende denken konnte stürmte meine Mutter herein. Sie war wirklich die letzte Person die ich sehen wollte, sie  lachte und weinte gleichzeitig. Sie umarmte mich und küsste mich auf die Wange. Ich konnte sie nicht ansehen, ich hatte das versprechen gebrochen, mich nie umzubringen. Ich wollte nur Andy sehen nur ihn. Ich wollte mich entschuldigen, ich wollte alles erklären, ich wollte ihm sagen was ich für ihn empfinde. Ich lies die Besuche meiner Familie über mich ergehen und wartete auf meine richtige Familie die immer für mich da war meine Freunde, doch niemand erschien. Sie schienen sich alle gegen mich zu verbünden,

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