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Vampire und andere Kleinigkeiten

Vampire und andere Kleinigkeiten

Titel: Vampire und andere Kleinigkeiten
Autoren: Charlaine Harris
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Vorbemerkung
    Als ich zum ersten Mal gebeten wurde, eine Kurzgeschichte über meine Heldin Sookie Stackhouse zu schreiben, war ich nicht sicher, ob ich das überhaupt kann. Sookies Leben und Entwicklung sind so vielschichtig, dass ich nicht wusste, ob ich eine in sich stimmige Erzählung entwerfen könnte, die ihr gerecht wird.
    Ich weiß immer noch nicht, ob es mir gelungen ist, aber es auszuprobieren hat viel Spaß gemacht.
    Einige Versuche waren sicher erfolgreicher als andere. Denn es war schon ziemlich schwierig, die Kurzgeschichten so in den größeren Rahmen von Sookies Lebensgeschichte einzufügen, dass keine Unstimmigkeiten auftraten. Die Erzählung, die ich von allen am liebsten geschrieben habe, die sich aber - sosehr ich mich auch bemühte - nicht in die chronologische Lücke fügen wollte, in die sie gehört, habe ich für diese Ausgabe etwas zu glätten versucht (»Draculas Geburtstag«).
    Die hier erzählten Geschichten ereignen sich in Sookies Leben in folgender Reihenfolge: »Elfenstaub« (aus >Powers of Detection<), »Draculas Geburtstag« (aus >Happy Bissday<), »Kurze Antworten schaden nie« (aus >Bite<), »Glückspilze« (aus >Unusual Sus-pects<) und »Ein unvergessliches Weihnachtsfest« (aus >Werwölfe zu Weihnachten<). »Elfenstaub« handelt von den Elfendrillingen Claudine, Claude und Claudette. Nach dem Mord an Claudette bitten Claudine und Claude Sookie darum, ihnen bei der Suche nach dem Schuldigen zu helfen. Claude bringt in dieser Erzählung etwas Wertvolles in seinen Besitz. Die Handlung von »Elfenstaub« spielt nach den Ereignissen von >Der Vampir, der mich liebte<.
    In »Draculas Geburtstag« lädt Eric Sookie ins Fangtasia ein, um Draculas Geburtstag zu feiern, eine alljährliche Party, die Eric vor lauter Vorfreude kaum erwarten kann, weil Dracula sein großer Held ist. Leider stellt sich dann heraus, dass derjenige, der sich auf der Geburtstagsparty als Dracula zu erkennen gibt, ebenso gut auch nicht der echte Dracula sein könnte. Eric feiert die Party zu Ehren von »Draculas Geburtstag« vor >Vampire bevorzugte Nach >Vampire bevorzugt< erreicht Sookie in »Kurze Antworten schaden nie« die Nachricht vom Tod ihrer Cousine Hadley. Die traurige Neuigkeit wird Sookie von dem Halbdämon und Anwalt Mr. Cataliades überbracht, der einen grässlichen Fahrer hat und einen unerwarteten Passagier in seiner Limousine.
    »Glückspilze« ist eine heitere Geschichte, die in der Zeit nach >Vampire schlafen fest< spielt. Die Hexe Amelia Broadway und Sookie versuchen herauszufinden, wer die Versicherungsvertreter von Bon Temps schädigt.
    In »Ein unvergessliches Weihnachtsfest« bekommt Sookie am Heiligabend höchst unerwarteten Besuch. Sie ist allein und badet ziemlich in Selbstmitleid, bis ihr ein verwundeter Werwolf schließlich ein befriedigendes Geschenk macht. Mich freut vor allem, dass sie vor den grauenvollen Ereignissen in >Vampirgeflüster< so interessante Feiertage verlebt. Es hat mir viel Vergnügen bereitet, all diese Er-zählungen zu schreiben. Manche sind ganz und gar heiter angelegt, andere eher ernst, aber sie alle beleuchten jeweils eine kleine Facette von Sookies Leben und Erlebnissen, die ich in den Romanen nicht festgehalten habe. Ich hoffe, es macht allen genauso viel Spaß, sie zu lesen, wie es mir Spaß gemacht hat, sie zu schreiben.
    Viel Vergnügen bei der Lektüre!
    Charlaine Harris

    Elfenstaub
    Ich hasse es, wenn Elfen ins Merlotte's kommen. Ehrlich, sie geben fast nie Trinkgeld - nicht, weil sie geizig sind, sie vergessen es einfach. Claudine zum Beispiel, die Elfe, die jetzt gerade zur Tür hereinkam: 1,80 Meter groß, langes dunkles Haar, hinreißend schön. Es schien ihr weder an Geld noch an schicken Klamotten zu mangeln (und auf Männer wirkte sie so unwiderstehlich wie eine Wassermelone auf Fliegen), aber Claudine dachte kaum mal daran, auch nur einen einzigen Dollar dazulassen. Und mittags muss man für sie auch noch das Schälchen mit den Zitronenscheiben vom Tisch nehmen. Elfen reagieren absolut allergisch auf Zitronen und Limetten, genauso wie Vampire auf Silber und Knoblauch.
    Als Claudine an diesem späten Januarabend hereinkam, hatte ich sowieso schon schlechte Laune.
    Ich war sauer auf meinen Exfreund Bill Compton, alias Bill der Vampir; mein Bruder Jason, der mir helfen sollte, einen schweren alten Schrank zu verrücken, hatte mich wieder mal vertröstet; außerdem hatte ich in der Post meinen Grundsteuerbescheid gefunden.

    Als Claudine sich
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