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Untergang

Untergang

Titel: Untergang
Autoren: Sabine Dobmeyer
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Der Tod
    Der Tod stand in seiner schwarzen Robe und seiner Sense auf seinem Berg hoch oben im Himmel und sah auf die Erde hinab.
    Er spürte das Leben dort unten, das Leben das ihn magisch anzog. Das er beenden konnte ohne mit der Wimper zu zucken. Und heute schrie alles in ihm danach alle zu töten.
    Er war wütend, wütend weil er das auf was er seit fast sechzehn Jahren wartete ihm wieder einmal verwehrt wurde. Von einer geflügelten Leiche. Ein Wesen das er geholfen hat zu erschaffen.
    Lauren...
    Er wollte sie, sie sollte schon lange bei ihm sein und mit ihm über alles Herrschen als seine Königin. Sie war dazu geboren worden.
    Lauren...
    Und gerade als er gedacht hatte er hatte sie endlich so weit das sie mit ihm freiwillig mitkommen würde, tauchte diese geflügelte Leiche auf und rettete sie. Sie war bereit und er musste in ihrem Leben auftauchen. Und das obwohl sie zu einem Leben dort unten nicht gemacht wurde. Sie gehörte zu ihm in sein Reich.
    Der Tod hob sein Kopf und schenkte dem Himmel, genau genommen Gott einen zornentbrannten Blick. Denn er wusste das war alleine seine Schuld, das sie immer noch nicht bei ihm war.
    Gott hatte sich eingemischt und diese geflügelte Leiche auf Lauren treffen lassen. Er hatte ihn auch dazu Auserwählt für sie. Doch sie gehörte nicht ihm, sondern ihm-den Tod. Seit Gott ihre Seele vor Anbeginn der Zeit erschaffen hatte.
    „Du kannst mich nicht aufhalten.“, sagte er zum Himmel. „Dieses mal werde ich nicht einfach aufgeben und sie mir von dir weg nehmen lassen so wie die letzten male!“
    Und er wusste Gott würde jedes Wort hören.
    „Auch wenn du ihn als Beschützer auserwählt hast. Gegen mich kann er nichts machen. Sie wird mir gehören und mit mir mein Reich betreten. Ich bekomme immer das was ich will.“
    Die Sonne die bis dahin hinter dunklen Wolken versteckt war kam nun heraus und Licht floss auf die Erde hinab.
    Der Tod wusste natürlich was Gott ihm damit sagen wollte.
    „Liebe ist nicht so stark wie du zu glauben vermagst. Wenn sie erst einmal bei mir ist wird sie ihn vollkommen vergessen. Diese Liebe kann man zerstören. Du bist naiv zu glauben sie ist mächtig genug alle Dunkelheit zu überstehen. Nichts kann gegen den Tod bestehen.“
    Mit diesen Worten breitete der Tod seine Arme aus und ließ sich hinab auf die Erde fallen.
    Er würde sich sofort auf die Suche nach ihr machen. Wollte Gott Krieg gegen ihn, so würde er ihn haben. Nun würde er alles vernichten was ihm zu seiner Macht im Weg stand...

Teil 1 Durch den Schleier des Zwielichts
    Prolog
     
    Schmerzen hatte ich schon immer, wenn ich von jemanden berührt wurde, oder wenn ich jemanden geheilt hatte. Daran war ich gewöhnt, es gehörte zu mir wie meine Arme, meine Haare oder meine unglaubliche Schüchternheit.
    All die Psychischen Probleme die ich durch meine Fähigkeit, das Schmerz nehmen hatte waren einfach ein Teil von mir.
    Aber das was nun mit mir passierte wenn ich das Licht des Tages, die Dunkelheit der Nacht spürte oder ich in die Nähe von anderen Lebewesen kam...ich kann es noch nicht einmal ansatzweise beschreiben.
    Ich dachte bis dahin immer ich wüsste wie es ist Schmerzen zu haben, wie es ist unter meiner Fähigkeit zu leiden - gefoltert zu werden. Aber da hatte ich mich geirrt, mehr als das.
    Der Schmerz, dieser neue Schmerz war schlimmer als das was ich jemals gefühlt hatte. Und ich wusste, hätte ich mir niemals erlaubt zu fühlen, wäre es nicht dazu gekommen.
    Doch der Gedanke das ich niemals Liebe, Glück, Freude, Hoffnung und Freundschaft gefühlt hätte, wenn ich es nicht mir erlaubt hätte war einfach zu grausam.
    Also musste ich lernen damit umzugehen, wie ich es schon von klein auf kannte.
    Kämpfen bis ich es kann. Kämpfen ums überleben.
     

Das Ende steht bevor...
    Noch vor zwei Monaten war ich der typische Einzelgänger gewesen. Niemand beachtete mich, ich war unsichtbar und ich war komplett zufrieden damit. Doch jetzt zwei Monate später war ich zu einem Mädchen geworden über das die ganze Schule, das ganze Dorf-Westhausen-redete.
    Meine Tage als unscheinbares Mädchen waren endgültig vorbei.
    Jeder zerriss sich mittlerweile das Maul über mich.
    Immerhin war ich mit dem heißesten Jungen von Westhausen und der Umgebung zusammen. Hatte es geschafft, von was jedes Mädchen träumte. Ich hatte sein Herz erobert.
    Alle Mädchen an der Schule sahen mich an als würden sie mich am liebsten umbringen wollen. Immerhin hatte ich, die hässliche Außenseiterin,

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