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Tucholsky - ein deutsches Leben

Tucholsky - ein deutsches Leben

Titel: Tucholsky - ein deutsches Leben
Autoren: Siedler
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Kurt Tucholsky – Stationen seines Lebens
    1890 9. Januar: Kurt Tucholsky wird als Sohn des Kaufmanns und Bankdirektors Alex Tucholsky und Doris Tucholsky, geb. Tucholski in Berlin-Moabit geboren.
    1893 - 1899 Die Familie lebt in Stettin. Rückkehr nach Berlin.
    1905 1. November: Der Vater stirbt in Berlin.
    1907 Erste Veröffentlichungen im Ulk.
    1909 Aufnahme des Jurastudiums an der Friedrich-Vilhelm-Universität Berlin.
    1910 Sommersemester in Genf.
    1911 Ende August: Reise mit Else Weil nach Rheinsberg.
    1912 Rheinsberg erscheint.
    1913 Beginn der Mitarbeit an Siegfried Jacobsohns Schaubühne. Mitarbeit beim Simplicissimus. Der Zeitsparer erscheint.
    1914 1. Juli: Austritt aus der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. 1. August: Beginn des Ersten Weltkrieg.
    1915 Promotion zum Dr. jur. Im April Einberufung als Armierungssoldat ins Baltikum.
    1917 Im November lernt Tucholsky Mary Gerold aus Riga kennen und verliebt sich in sie.
    1918 8. Mai: Versetzung nach Rumänien. Am 21. Juli wird Tucholsky dort evangelisch getauft. Ende November Rückkehr nach Berlin.
    1919 Mitte März erscheint der Grundsatzartikel Wir Negativen in der Weltbühne. Ende August Mitbegründer des ›Friedensbundes der Kriegsteilnehmer‹. Ende Oktober erscheint der Gedichtband Fromme Gesänge.
    1920 Anfang Januar kommt Mary Gerold nach Berlin, am 3. Mai heiratet Tucholsky Else Weil. Im Sommer Mitarbeit
an der antipolnischen Zeitschrift Pieron, die er Mitte Dezember aufkündigt. Im November erscheint Träumereien an preußischen Kaminen.
    1923 Tucholsky arbeitet ab 1. März im Bankhaus Bett, Simon & Co. Am 22. Juni trennt er sich von Else Weil.
    1924 Anfang April übersiedelt Tucholsky nach Paris. Ende August heiratet er Mary Gerold.
    1925 18. August bis Ende Oktober: Pyrenäenreise mit Mary.
    1926 Im Oktober Umzug der Tucholskys nach Fontainebleau. Am 3. Dezember stirbt überraschend Siegfried Jacobsohn. Tucholsky übernimmt bis Mai 1927 die Leitung der Weltbühne.
    1927 Am 25. Januar lernt Tucholsky in Berlin Lisa Matthias kennen. Nach einem längeren Aufenthalt in Dänemark kehrt er am 27. Juli nach Paris zurück. Im Dezember erscheint der Sammelband Mit 5 PS.
    1928 Ende März erscheint das erste Gedicht von Tucholsky in der kommunistischen Arbeiter Illustrierten Zeitung. Im Frühjahr und Sommer mehrere Reisen, unter anderem mit Lisa Matthias. Am 20. November trennt sich Mary von ihrem Mann und zieht nach Berlin. Im Dezember erscheint der Sammelband Das Lächeln der Mona Lisa.
    1929 April bis Oktober: Aufenthalt in Läggesta nahe Schloss Gripsholm in Schweden, teilweise in Begleitung von Lisa Matthias. Am 6. August erscheint Deutschland, Deutschland über alles. Am 7. August mietet Tucholsky die Villa Nedsjölund bei Göteborg an. Im Spätherbst Lesereise durch Deutschland.
    1930 Am 22. Januar verlegt Tucholsky seinen ständigen Wohnsitz nach Schweden. Nach einer Tessin-Reise verbringt er den Sommer in Berlin. Im Oktober wird Gertrude Meyer in Schweden seine Sekretärin. Rowohlt schließt am 10. Dezember einen Vertrag über Schloss Gripsholm ab.
    1931 Die Beziehung mit Lisa Matthias geht auseinander. 16./ 17. März: Treffen mit Carl von Ossietzky in Lübeck wegen
der Zukunft der Weltbühne. Anfang Mai erscheint Schloss Gripsholm. Juli bis Oktober mit Gertrude Meyer in Kent. November: Arbeit mit Walther Hasenclever an einer Kolumbus-Komödie in Schweden. 17. – 23. November »Weltbühnen«-Prozess wegen »Verrats militärischer Geheimnisse« in Leipzig.
    1932 1. Juli: Der Prozess gegen Ossietzky wegen des Tucholsky-Satzes »Soldaten sind Mörder« in der Weltbühne endet mit Freispruch. Im August lernt Tucholsky im Tessin die Zürcher Ärztin Hedwig Müller kennen. Vom 8. Oktober 1932 bis zum 7. September 1933 lebt er bei Hedwig Müller in Zürich.
    1933 Ende Februar wird Carl von Ossietzky in Berlin verhaftet und in ein Konzentrationslager eingewiesen. Am 7. März erscheint die letzte Nummer der Weltbühne. 10. Mai: Bücherverbrennung. 21. August: Scheidung von Mary Tucholsky. 23. August: Tucholsky auf der ersten Ausbürgerungsliste der Nationalsozialisten. Ende Dezember kommt Hedwig Müller für vier Wochen nach Schweden.
    1934 Beginn der Kampagne für der Verleihung des Friedensnobelpreises an Carl von Ossietzky.
    1935 Mitte Juli bis Ende September mit Gertrude Meyer auf Gotland. Am 21. Dezember stirbt Tucholsky im Göteborger Sahlgrenska-Krankenhaus.

Literaturverzeichnis
    Kurt Tucholsky wird grundsätzlich nach der Gesamtausgabe in 22

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