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Toedliches Fieber

Toedliches Fieber

Titel: Toedliches Fieber
Autoren: Dee Shulman
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als lebendig und konnte kaum die Augen aufhalten, doch ich wollte neben dir sterben. Deshalb kroch ich zu dir, aber du warst nicht mehr da. Sie hatten dich mitgenommen, ich war allein. Und plötzlich schossen Cassius’ Worte wie Flammen durch meinen Kopf … Ich konnte es nicht zulassen, dass er die Oberhand behielt. Also kam ich auf alle viere und kroch zur Kaserne zurück. Ich schaffte es nicht ganz – Matthias hat mich unterwegs gefunden –, aber in der Zwischenzeit hatte das Fieber bereits von mir Besitz ergriffen …«
    »Welches Fieber?«
    »Das Fieber, an dem ich gestorben bin, das mich hierhergebracht hat. Das Fieber, mit dem ich dich nicht anstecken will, Eva. Ich bin nicht wie du … ich bin – tot.«
    »Ich bin doch auch gestorben.«
    »Nein, du bist auf einem anderen Weg hierhergelangt. Du bist hier geboren. Ich nicht. Ich gehöre nicht hierher. Ich binnach London gereist, um herauszufinden, was es mit dem Fieber auf sich hat, aber dann habe ich dich gefunden. Und ich ertrage es nicht, dich zu verlieren. Nicht schon wieder.«
    »Du wirst mich nicht verlieren. Ich gehöre zu dir«, sagte ich und wollte ihn küssen.
    Er wandte den Kopf ab. »Ich liebe dich, Eva, aber ich bringe den Tod.«
    »Das glaube ich dir nicht«, sagte ich und streichelte sein schönes Gesicht. Ich hatte immer noch das schreckliche Bild von damals im Kopf. Ich küsste seine Augen, seine Wangen, seinen Hals, sein Kinn … und wollte ihn auf den Mund küssen.
    »Hör auf, Eva«, stöhnte er. »Ein Kuss von mir kann dich töten.«
    »Das wäre ein schöner Tod«, flüsterte ich und nahm sein Gesicht in beide Hände. Als unsere Lippen sich trafen, wusste ich: Wohin mich dieser Kuss auch bringen mochte  – es war der richtige Ort.

Danksagung
    Als ich ein kleines Mädchen war, das auf dem Wohnzimmerteppich Geschichten schrieb und Bilder malte, versorgten mich meine Eltern mit immer neuen Heften und Ermutigungen, auch wenn es nicht immer einfach war. Seitdem haben sie nie aufgehört, mich bei all meinen Vorhaben zu unterstützen, wofür ich ihnen nicht genug danken kann.
    Ich bedanke mich bei meinen Kindern Axie und Max dafür, dass sie so oft mit mir über Eva, Seth, Parallon und die Stringtheorie geredet (und mich eventuell für die ein oder andere Figur inspiriert) haben!
    Meiner großartigen Lektorin Shannon Park schulde ich großen Dank, weil sie dieses Buch so sorgfältig und kompetent betreut hat. Mein Dank gilt auch den andren tollen Leuten, mit denen ich bei Penguin zu tun hatte: Francesca, Zosia, Jen, Jess, Camilla, Jo, Susanne, Katy, Helen, Samantha – und allen anderen, denen ich nie begegnet bin und die so hart für das Erscheinen von Century Love gearbeitet haben.
    Wer in London lebt, hat täglich das Gefühl einer abenteuerlichen Zeitreise – moderne Gebäude stehen direkt neben Häusern aus ferner Vergangenheit. Da ich mir auf diesen Straßen schon immer Geister aus alten Zeiten vorgestellt habe, war der Begriff Zeitreise nichts Neues für mich. Eine virale Zeitreise jedoch schon, ebenso wie dasErfinden naturwissenschaftlicher Fakten, die dieses Konzept untermauern sollten. Ich danke meiner Schwester Caroline, die das Manuskript gelesen und die gröbsten medizinischen Fehler korrigiert hat – wie konnte ich nur niedrigen mit hohem Blutdruck verwechseln? Außerdem danke ich Dr. Mark Zuckerman vom King’s College Hospital, der ohne mit der Wimper zu zucken die Textstellen überprüft hat, in denen es um Virologie ging.
    Darüber hinaus bedanke ich mich sehr bei dem echten Dr. Mylne (kein Verwandter desjenigen an der St. Mag’s), der Century Love gewissenhaft von Anfang bis Ende (samt der romantischen Szenen) durchgelesen hat, um sicherzustellen, dass die antiken Bezüge stimmen.
    Ich bedanke mich auch bei den vielen Wissenschaftlern und Historikern, die ihre Forschungsergebnisse großzügig ins Internet stellen, sowie bei jenen, die ihre Arbeit in Buchform veröffentlicht haben. Zwei Bücher haben mir besonders geholfen: Roman London von Jenny Hall und Ralph Merrifield sowie The World of the Gladiator von Susanna Shadrake.
    Wir haben alle Anstrengungen unternommen, Michio Kaku um die Erlaubnis zu bitten, sein Zitat am Anfang des dritten Teils drucken zu dürfen. Ich hoffe, er begrüßt diese Hommage.
    Da das Schreiben eine sehr selbstsüchtige und einsame Tätigkeit ist, sind die Partner von Autoren, so sie welche haben, meistens großzügig und verständnisvoll. Niemand verkörpert diese Eigenschaften so sehr

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