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Sternenfohlen 15 - Sturmwind in Gefahr

Sternenfohlen 15 - Sturmwind in Gefahr

Titel: Sternenfohlen 15 - Sturmwind in Gefahr
Autoren: Linda Chapman
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es nicht vergessen“, meinte Saphira.
    „Prima, wir haben schon richtig viele Ideen“, stellte Stella zufrieden fest.
    „Ich hoffe nur, unsere Austauschpartner fühlen sich auch wohl bei uns. Sicher ist es hier ganz anders als bei ihnen auf der Trollhöhe“, meinte Sturmwind.
    „Das stimmt. Stellt euch mal vor, wir müssten eine so weite Reise machen, ohne zu wissen, was uns erwartet“, erwiderte Saphira.
    Wolke, Mondstrahl und Stella nickten zustimmend. Zwar würden auch sie in einigen Wochen in den Norden fliegen, aber dann kannten sie wenigstens schon ihre Austauschpartner.
    „Ich hab’s!“, rief Wolke. „Warum dekorieren wir nicht die Boxen unserer neuenFreunde? Dann fühlen sie sich bestimmt gleich willkommen.“
    „Das ist eine prima Idee!“, jubelte Stella. „Wir könnten schöne Namensschilder malen und so.“
    „Ja, und am Strand ein paar Muscheln und Seesterne sammeln. So was haben sie in den Bergen bestimmt nicht“, schlug Sturmwind vor.
    Nachdem Saphira alles sorgfältig aufgeschrieben hatte, schnappten sich die Freunde ihre Sachen und machten sich auf den Weg zum Abendessen.
    Später wollten sich die fünf Einhörner im Gemeinschaftsraum des Regenbogenhauses wiedertreffen, das sie gemeinsam mit vielen anderen Schülern bewohnten. In der Einhornschule gab es insgesamt vier Wohnhäuser: das Mondhaus, das Sternenhaus, das Sonnenhaus und das Regenbogenhaus. Am ersten Schultag wurden die Schüler einem Haus zugeteilt und blieben dort die ganze Schulzeit über.
    Ihre Ställe waren in hohen Wolkentürmen untergebracht: Auf der untersten Wolkenebene wohnten die Erstklässler, auf der nächsten die Zweitklässler und so weiter. Außerdem hatte jedes Haus einen großen, gemütlichen Gemeinschaftsraum am Fuße des Turms. Dort war eigentlich immer etwas los. So auch an diesem Abend.
    Stella, Mondstrahl und Sturmwind warteten schon ganz ungeduldig auf Wolke und Saphira, die nach dem Essen noch etwas erledigen wollten. Endlich stießen sie die Tür des Gemeinschaftsraums auf und schleppten ein großes altes Buch herein.
    „Tadaaaa“, rief Wolke.
    „Was ist das?“, wollte Mondstrahl wissen.
    „Ein Buch über die Schule auf der Trollhöhe“, erklärte Saphira. „Wir haben es in der Bibliothek entdeckt und ausgeliehen.“
    „Klasse!“, rief Sturmwind.
    „Leider ist es schon ein bisschen älter, aber die wichtigsten Dinge haben sich bestimmt nicht geändert“, meinte Wolke, die vom Tragen des schweren Bands immer noch ganz außer Atem war.

    Mondstrahl hatte das Buch bereits aufgeschlagen und auf der ersten Seite fanden sie auch gleich eine Landkarte der Trollhöhe. Begeistert steckten die Freunde die Köpfe zusammen und staunten über die Bilder der hohen Berge und der seltsamen magischen Wesen, die dort wohnten.
    Ein paar betriebsame Tage später hatte Achaz am Ende der Literaturstunde noch eine Überraschung für Wolkes Klasse parat: die lang ersehnten Antworten der Schüler aus dem Norden auf ihre Briefe. Er teilte die Umschläge aus und entließ die Klasse ein paar Minuten früher in die Pause, damit alle ihre Briefe in Ruhe lesen konnten.
    Die Freunde suchten sich ein ruhiges Plätzchen unter einer mächtigen Zaubereiche. Wolke legte den zartrosa Umschlag vorsichtig ab und zögerte einen Moment. Hoffentlich war Lucia nicht so eine eingebildete Ziege, die sich nur für Haarschleifen, Huflack und Jungs interessierte!
    Wolke selbst war recht klein für ihr Alter und hatte eine widerspenstige, struppige Mähne, die sich nur sehr schwer frisieren ließ. Und obwohl sie Saphira und Stella um ihre seidigen Mähnen und langen Wimpern beneidete, machte sich Wolke nicht allzu viel aus diesem ganzen Schönheitskram. Das lag sicher auch daran, dass sie mit zwei großen Brüdern aufgewachsen war – mit ihnen hatte sie viel herumgetobt.
    Jetzt atmete sie einmal tief durch und öffnete das Kuvert. Ein zarter Blumenduft strömte ihr entgegen, als sie Lucias Brief vorsichtig herauszog. Neugierig faltete sie das Blatt auseinander.
    Noch während sie den Brief las, fiel Wolke ein Stein vom Herzen: Lucia schien sehrnett zu sein und sie freute sich auch schon wahnsinnig darauf, Wolke und ihre Freunde kennenzulernen. Sie hatte ganz ähnliche Interessen wie Wolke, und ihre besten Freundinnen waren Fiona und Tamina – Stellas und Saphiras Austauschpartnerinnen.

    Auch Saphira und Stella waren sehr zufrieden mit den Antworten, die sie auf ihre Briefe erhalten hatten. Fiona und Tamina schienen prima zu ihnen zu

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