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Steine der Macht 2 - Die Zeitkorridore im Untersberg

Steine der Macht 2 - Die Zeitkorridore im Untersberg

Titel: Steine der Macht 2 - Die Zeitkorridore im Untersberg
Autoren: Stan Wolf
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Einleitung
    ****
Was bisher geschah
    Als vor über zwanzig Jahren deutsche Bergwanderer auf dem Untersberg verschwanden und sich nach zwei Monaten von einem Frachtschiff im Indischen Ozean aus wieder meldeten, weckte dies Wolfs Interesse an dem ihm bis dahin nur als Sage bekannten Zeitphänomen am Salzburger Untersberg. Zudem hatte Wolf selbst diese Leute einige Jahre vor ihrem Verschwinden auf einer Schutzhütte auf dem Untersberg getroffen. Er hatte dann in den darauffolgenden Jahren ein sehr mysteriöses Erlebnis, als er mit seiner Tochter Sabine die vermutete Zeitanomalie am Berg erforschen wollte.
    Doch wieder vergingen etliche Jahre, bis er auf seinen oftmaligen Reisen in entlegene Gebiete der Fels- und Sandwüsten in Ägypten mit seiner Begleiterin, der Lehrerin Linda, auf ähnliche, rätselhafte Erscheinungen stieß, welche offenkundig mit runden, schwarzen Steinen in der Größe und Form einer Orange zu tun hatten. Immer intensiver wurde seine Suche, bis er durch Zufall in der unterirdischen Kammer der Cheopspyramide einen solchen schwarzen Stein fand. Bei seinen weiteren Recherchen stieß er auf eine wenig bekannte Sage, der zufolge von einem Tempelritter im elften Jahrhundert ein ebensolcher Stein aus Mesopotamien zum Untersberg gebracht wurde.
    Diesen Stein, welcher der Überlieferung nach von dem Templer in einer Höhle im Berg versteckt worden war, ließ bereits Hitler, der ja bekanntlich eine Vorliebe für den Untersberg hatte, suchen. Hitler hatte angeblich Hinweise, wonach dieser Stein der Schlüssel zu großer Macht sein sollte. Wolf dehnte seine Nachforschungen in der Folge auch auf den Obersalzberg bei Berchtesgaden aus und machte dort mithilfe zweier deutscher Polizisten eine erstaunliche Entdeckung, welche ihm aber beinahe zum Verhängnis wurde.
    Noch einmal konzentrierte Wolf seine Suche auf den Untersberg und es gelang ihm, ein brisantes Geheimnis zu lüften. Er entdeckte einen verborgenen Eingang in den Berg. Ein General der Waffen-SS, der diese Zeitanomalie schon 1943 gefunden hatte, ließ sich im letzten Kriegsjahr, dort im Felsen, eine komfortable Station als Unterkunft errichten, in welcher er durch die Zeitverlangsamung im Berg, innerhalb nur weniger Monate, über siebzig Jahre verbringen konnte. Wolf und Linda kamen in der Folge mit diesen Leuten aus der Vergangenheit in Kontakt und erfuhren von ihnen Dinge, welche in keinem Geschichtsbuch zu finden sind.
    Der General zeigte den beiden ein Golddepot in den Bergen und ersuchte Wolf, der ja auch Hobbypilot ist, um einen Flug nach Fuerteventura, um für ihn aus den Lavahöhlen unter der Villa Winter zwei Bleizylinder zu bringen. Wolf und Linda wollten das Geheimnis der Zeitverschiebung ergründen und willigten ein. Der lange Flug mit der einmotorigen Cessna und die anschließenden Erlebnisse auf der Kanareninsel gestalteten sich für die zwei extrem abenteuerlich. Es gelang den beiden aber schließlich tatsächlich, die Bleizylinder zu bergen und dem General zu überbringen …

Kapitel 1
    ****
Untersberg 20 n. Chr.
    Die drei Soldaten waren schon eine geraume Zeit in dem engen, finsteren Gang unterwegs. Er führte sie direkt durch das Massiv des Untersberges. In diesem mächtigen Gebirgsstock, einem sagenumwobenen, dreiecksförmigen Berg im süddeutschen Raum, hatten sie bereits seit über zwei Monaten ihre Unterkunft. Im letzten Jahr war dort eine geheime Station mit einem für viele Monate ausreichenden Vorrat an Lebensmitteln errichtet worden. Nun sollten die drei eine Depesche zum Führerhauptquartier auf den Obersalzberg bringen.
    Es hieß zwar, dass der Obersalzberg Ende April bombardiert worden wäre, und wenn das stimmte, würde sich jetzt kaum jemand noch dort oben aufhalten. Wem sollte dann die Depesche übergeben werden? Darüber nachzudenken war aber nicht ihre Aufgabe. Sie hatten einen Befehl und den galt es auszuführen. Es war feucht in der Höhle. An manchen Stellen tropfte es von den Wänden und am Boden bildeten sich kleine Lachen. Das Wasser spritzte beim Hindurchgehen manchmal bis zu ihren Knien hinauf. Der Gang war sehr lang und sie wussten nicht, wie weit es noch bis zum Ausgang war. Ihr Ziel war jedenfalls der Obersalzberg. Sturmbannführer Hübner, der das Kommando hatte, blieb stehen und prüfte, ob seine Maschinenpistole noch gesichert war. Er war zuvor mit seiner MP an einem Felsvorsprung hängen geblieben. Es war alles in Ordnung, der Sicherungshebel war noch in der richtigen Stellung. Scharführer Bauer,

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