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Star Wars Clone Wars 1 Clone Wars

Star Wars Clone Wars 1 Clone Wars

Titel: Star Wars Clone Wars 1 Clone Wars
Autoren: Traviss Karen
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PROLOG
    De 0r Palast von Jabba, – dem Hutten – Tatooine
    In der Galaxie haben die Menschen alle Regeln aufgestellt, daher fühlte sich Jabba, der Hutte, einfach moralisch dazu verpflichtet, sie vollständig zu ignorieren.
    Auch seinen Sohn Rotta wollte er in diesem Sinne erziehen.
    Â»Ich könnte dir sagen«, erklärte er und deutete mit seinem kurzen Arm in das Rund des glitzernden Thronsaals, »dass eines Tages alles das hier dir gehören wird. Aber nein. Ich will, dass du mehr bekommst. Viel mehr.« Er griff nach einer unschätzbar wertvollen Kette aus funkelnden Smaragden, in deren Innern ein Geflecht feinster Adern schimmerte, und ließ sie direkt vor der Nase seines Sohnes herabbaumeln. Der um ihn versammelte Hofstaat – Jabba liebte es, all seine begabten, teuren und gehorsamen Diener zu betrachten – sah schweigend zu, während ein Musiker eine beruhigende Weise auf einer gelischen Harfe spielte. »Sieh dir das an. Ist das nicht herrlich? Wirklich kostbar?«
    Rotta blubberte vor sich hin, während kleine Speichelblasen über seine Lippen perlten. Er packte die Halskette, um sie genauer zu untersuchen, als wolle er sehen, wie viel Karat die Steine hatten. Ein fröhliches Grinsen zog sich über sein Gesicht, und begeistert schüttelte er die Smaragde wie eine Rassel.
    Â»Je mehr du besitzt, desto mächtiger bist du.« Jabba wartete, bis sein Sohn genug von dem Spielzeug hatte und es losließ. Der Nikto-Wächter trat hinzu und nahm die Edelsteine aus Jabbas Hand. »Unsere Körper sind behäbig, pedunkee , deshalb müssen wir mit dem Kopf umso schneller sein. All das wirst du noch lernen müssen, bevor du mein Imperium erbst.«
    Rotta strahlte seinen Vater an. Er ahnte noch nichts von diesem Erbe. Aber das war egal. Jabba würde es ihm immer wieder erklären, jeden Tag, bis Rotta alt genug war, um zu begreifen, dass der einzige Weg, in einer Galaxie, die von diesen schnellen, rücksichtslosen, frechen Zweifüßlern beherrscht wurde, die Nase vorn zu haben, darin bestand, seinen Kopf einzusetzen und sie mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Sich alles, was man kriegen konnte, unter den Nagel zu reißen, bevor sie es taten – bevor es irgendjemand sonst tat – und noch schnellere und gefährlichere Wesen anzuheuern, die einen dabei unterstützten. Wendigkeit war nicht gerade die Stärke der Hutten. Sie waren für Varl geschaffen, ihre schon lange aufgegebene Heimatwelt, wo ihre Größe und ihre plumpe Form kein Hindernis gewesen waren. Dann hatten sie begonnen, sich mit Menschen zu messen.
    Aber wir haben gelernt zu siegen. Wir haben, wie Wissenschaftler es nennen würden, uns eine Nische gesucht – die Kriminalität. Und jetzt kommen die Zweifüßler bettelnd zu uns.
    Außerdem – was ist überhaupt ein Verbrechen? Was bildet sich die Republik denn ein, bestimmen zu wollen, was richtig und was falsch ist?
    Â»Es ist bald Zeit für Rottas täglichen Ausflug, Jabba«, sagte der Nikto. »Soll ich den Segelgleiter rufen?«
    Jabba blinzelte gemächlich und warf einen Blick auf die Wanduhr aus Elfenbein, die er zum Ausgleich einer Wettschuld angenommen hatte. Oder stammte sie von dem Schmuggler, der seinen Vertrag nicht rechtzeitig hatte erfüllen können und sich damit nur eine kräftige Tracht Prügel statt eines Lochs im Kopf erkauft hatte? Es war egal. In jedem Fall war es Zeit für Rottas Spaziergang , wie sein Kindermädchen es immer nannte, obwohl Hutten nicht liefen, sondern dahinglitschten.
    Jabba beugte sich langsam vor und kitzelte Rotta an seinen Kinnwülsten, bevor er ihn hochnahm. Der Kleine war bereits ziemlich schwer, ein Zeichen für seine robuste Gesundheit.
    Â»Ich muss mich um ein paar Geschäfte kümmern, meekie lorda . Geh mit deinem Kindermädchen und sei brav. Morgen fahre ich mit dir.«
    Jabba entdeckte in menschlichen Augen oft Aufbegehren. Diese mageren, zerzausten Dinger, die nicht einmal besonders alt wurden, beurteilten alles und jeden aufgrund ihrer eigenen begrenzten Maßstäbe. Sie fanden Hutten abstoßend, das behaupteten sie zumindest. Aber Jabba wiegte seinen Sohn – sein eigen Fleisch und Blut und nur seins, denn Hutten brauchten keinen Partner, um ein Kind zu bekommen – und war fasziniert davon, wie perfekt er war. Er entstammte der direkten Blutlinie seines eigenen Vaters, Zorba, die sich bereits über

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