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Saphar - Das gefrorene Portal (German Edition)

Saphar - Das gefrorene Portal (German Edition)

Titel: Saphar - Das gefrorene Portal (German Edition)
Autoren: Sindy Schröter
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    Saphar
     
    Das gefrorene Portal
     
     
     
    Drei Jahre sind seit damals vergangen, als Emda von einem tyrannischen König heimgesucht wurde. Drei lange Jahre, in denen wieder nach und nach der Frieden zurückkehrte und alles wieder zur Normalität kam. Lysall erblühte in einem bezaubernden Glanz unter den Menschen und Magiern komplett neu auf.
    Isa nahm ihre Position im K önigreich sehr ernst und wurde sehr von den Bewohnern des Landes geschätzt. Man vertraute ihr in all ihren Handlungen sowohl auch ihren Worten.
    Ruph und Allison blieben Feey und somit Zarya treu. Noch heute besuchen sie in Regelm äßigkeiten ihre Freunde, wo allerdings bis heute, Lesat und Maya das Thema des Tages geblieben sind.
    Hank und Scarpo kehrten nach Lako zur ück, wo man sie für ihr Handeln bewunderte und als Helden feierte. Immerhin war Lako die größte Stadt, die heimlich die Magier unter Versteck hielt.
    Zu jeder freien Minute zog es sie zu ihrem Lieblingsziel, dem K önigreich um Isa regelmäßig zu sehen. Dort waren sie stets willkommen. Zu jeder Stunde.
    Din unterdessen streunte immer wieder mit seinen M ännern gemeinsam durchs Land und bannte Gefahren der verschiedensten Arten. Mal rettete er ein Mädchen, was in einen Fluss gefallen war, ein andermal beschützte sein Pfeil eine Frau vor betrunkenen Männern. Oder er schlich sich heimlich zu Aeris und überraschte sie und ihren Vater.
    Und auch bei Aeris und Faryll haben die Jahre Ver änderungen gebracht. So verfestigte sich das Band der Freundschaft zwischen den beiden seit den Vorkommnissen von damals und ließ die beiden noch enger zusammenrücken. Und wenn sich alle gemeinsam trafen, war es stets eine Wiedersehensfreude, als hätten sich alle ein paar Jahre nicht gesehen.
    Avodia allerdings hat sich nicht einmal mehr bei Aeris gemeldet. Anfangs war es sichtlich schwer f ür sie damit umzugehen, aber mit der Zeit lernte sie, loszulassen. Nur eine einzige Frage hallte seitdem immer wieder in ihrem Kopf. Warum hat sie sich nicht verabschiedet? Warum blieb sie plötzlich einfach so verschwunden? Aber auf diese Fragen würde sie wohl nie mehr eine Antwort erhalten. Auch wenn es die einzigen Fragen waren, die einen Schmerz hinterließen, wenn man nur daran dachte. Sie vermisste ihre Wächterin.
     
    Es war Sommer in Lysall. Die Blumen schmückten die Wege und Fenstersims der Häuser. Die Bäume und Wiesen strahlten in verschiedensten, Schimmernden, Grün tönen. Die Vögel sangen ihre Melodien und eine sanfte Brise durchquerte Aeris ihre Haare. Sie saß mit Faryll auf einer kleinen Wiese, an denen die Dorfbewohner im Frühling dieses Jahres einen Spielplatz erbauten. Wo alle Kinder des Dorfes wieder friedlich miteinander sangen, lachten und spielten.
    „ Drei Jahre sind vergangen. Schau sie dir an. Wer hätte damals gedacht, dass es wieder so friedlich werden könnte?“ Faryll stützte seinen Kopf mit einer Hand und sein Blick war in den Himmel gerichtet. „Niemand hatte es gedacht. Wir am allerwenigsten. Aber es ist lange her. Du solltest langsam damit aufhören immer wieder zurück zu blicken.“
    Aeris fand den mahnenden Unterton lustig, den Faryll hatte, als er diesen Satz erw ähnte.
    „ Weißt du eigentlich, was ich am meisten vermisse seit damals?“
    Der Junge drehte sich neugierig zu ihr um und runzelte die Stirn. „Deine ständigen Sorgen um jemanden. Deine Ängste. Selbst deinen unruhigen Geist. Ja, das vermisse ich auch manchmal.“ Verwirrt rieb sich Faryll die Augen und strich sich durch sein blondes Haar.
    „ Ich glaub, du hast dich damals zu viel Hin und Her geportet. Bist du sicher das alles mit dir in Ordnung ist?“ Lachend boxte sie ihm bei diesem Satz in die Rippen.
    „ Lass deine unverschämten Worte. Ich meine es ernst. Du bist so anders geworden. Du versuchst immer, für alles, eine Erklärung zu finden. Und das Schlimmste, ich bekomme dich nicht mal mehr wütend. Alles, was ich von dir bekomme, wenn ich versuche dich in irgendeiner Form zu ärgern, ist ein Augenzwinkern. Du hast dich verändert Faryll.“
    Sie schaute ihn an und musste feststellen, das einiges sich ver ändert hatte.
    „ Ja, ich hab mich verändert. Aber wir haben uns alle verändert. Der eine mehr und der andere eben weniger. Das ist der Fortschritt der Natur. Fortschritt des Älterwerdens. Los komm, lass uns mal wieder zum See gehen. Wir waren schon so lange nicht mehr dort gewesen. Lass uns einfach heute mal nach so langer Zeit wieder hingehen. Wir haben

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