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Runlandsaga - Wolfzeit

Runlandsaga - Wolfzeit

Titel: Runlandsaga - Wolfzeit
Autoren: Robin Gates
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Was bisher geschah
    In Andostaan, einer Hafenstadt im Norden Runlands, finden spielende Kinder am Strand einen bewusstlosen Fremden. Er wird zu der Heilerin Thaja und ihrem Mann, einem Magier namens Margon, gebracht. Die beiden sind vor einiger Zeit aus dem Süden in diese Gegend gekommen und leben nun mit Erlaubnis des Ältestenrates in der alten Festung Carn Taar nahe der Stadt.
    Margon erkennt den Unbekannten wieder. Es ist Arcad aus dem Volk der Endarin, die von den Menschen »Elfen« genannt werden. Die Endarin lebten schon lange in Runland, bevor die Urahnen der Menschen aus ihrer eigenen, dem Untergang geweihten Welt durch ein magisches Portal hierher flohen. Seit ihrer Ankunft haben sich die Menschen stark vermehrt und die ursprünglich in Runland beheimateten Rassen wie die der Endarin oder der Zwerge in unzugängliche Waldgebiete und Gebirgsgegenden zurückgedrängt.
    Als Arcad sein Bewusstsein wiedererlangt, erinnert auch er sich wieder an den Magier. Vor vielen Jahren, als Margon noch ein durch die Lande ziehender Harfenspieler war, hatte der Endar ihm eine seiner berühmten magischen Harfen geschenkt. Er weigert sich aber, Margon und Thaja zu erzählen, wie es ihn an den Strand verschlug und was er in Andostaan will.
    Am selben Abend wird Themet, einer der Jungen, die den Elfen am Strand fanden, von mehreren Männern entführt. In einer verlassenen Lagerhalle wollen sie von dem Kind Einzelheiten über Arcad in Erfahrung bringen, vor allem seinen Aufenthaltsort. Ein junger Mann namens Enris beobachtet die Unbekannten heimlich. Es gelingt ihm, sie abzulenken und Themet aus ihrer Gewalt zu befreien.
    Enris ist erst vor einigen Monaten in Andostaan angekommen. Er ist der Sohn eines Fellhändlers aus Tyrzar. Im jugendlichen Überschwang hatte er vorgehabt, in der Fremde sein Glück zu machen, doch sein Geld war ihm schnell ausgegangen. Nun arbeitet er im Hafen der Stadt und fühlt sich dabei wie gestrandet. Erst vor kurzem hatte er Margon kennen gelernt. Der alte Magier übt eine starke Faszination auf ihn aus. Nach Themets Befreiung macht Enris sich auf den Weg in die Festung, um Margon und Thaja zu berichten, dass eine Gruppe von Fremden hinter ihrem Gast her sei.
    Der Magier, die Heilerin und der junge Mann ertappen Arcad dabei, wie er in den Höhlen unterhalb der Festung ein geheimnisvolles Tor untersucht, das von tödlichen Fallen gesichert wird. Wohin es führt, wissen sie selbst nicht zu sagen. Sie fordern ihn auf, endlich mit offenen Karten zu spielen, doch bevor der Endar ihnen mehr erzählen kann, werden sie von einem Unbekannten unterbrochen, der sich mit Gewalt Zutritt zur Festung verschafft hat. Es ist ein Mann namens Ranár, der Auftraggeber der Männer, die auch Themet entführt hatten. Ranár zwingt die Anwesenden, darunter auch Themet und dessen Freund Mirka, ihn in die Höhlen zu führen. Das geheimnisvolle Tor ist, wie nun enthüllt wird, ein magisches Portal. Arcad, der wusste, dass er verfolgt wurde, hatte vor, mit dessen Hilfe die Welt der Dunkelelfen zu finden. Diese sind entfernte Verwandte der Endarin, die Runland schon vor langer Zeit verlassen hatten. Ranár lässt Arcad das Tor öffnen und tritt mit seinen Geiseln hindurch.
    Im Inneren des magischen Portals erfahren Margon, Thaja und Enris endlich mehr über die Pläne ihres Entführers. Ranár ist ein Serephin im Körper eines Menschen. Die Serephin gehören zu einer uralten Rasse von mächtigen Wesen in Drachengestalt, die in der Dämmerung der Zeit noch von den Göttern des Chaos und der Ordnung selbst erschaffen wurden. Jene Götter bekämpften sich in einem gewaltigen Krieg, bei dem die Herren der Ordnung schließlich die Oberhand gewannen und die Götter des Chaos in die Leere zwischen den Welten verbannten. Seitdem kämpft unter den Serephin eine kleine Gruppe von Rebellen dafür, die verbannten Chaosgötter in die Welten der Schöpfung zurück zu bringen, um das alte Gleichgewicht zwischen Chaos und Ordnung wiederherzustellen, das vor dem großen Krieg der Mächte gegeneinander bestand.
    Ranárs Entführte erfahren zu ihrem ungläubigen Erstaunen, dass die Rasse der Menschen selbst ein Teil dieses Planes ist. Die Menschen wurden von den Serephin aus dem Blut des mächtigsten Kriegers in den Reihen des Chaos erschaffen. Eines fernen Tages, wenn sie im Laufe ihrer Entwicklung dafür bereit wären, würden sie der Schlüssel für die Wiederkehr der verbannten Herren des Chaos sein. Seitdem wachen die Rebellen unter den

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