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Rotkäppchens Rache

Rotkäppchens Rache

Titel: Rotkäppchens Rache
Autoren: Jim C. Hines
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Danksagung
    Was Sie da gerade in der Hand halten, ist mein sechster Roman für DAW. Gemäß Wikipedia ist sechs die Zahl, die auf fünf folgt, aber vor sieben kommt. Was Sie vermutlich bereits wussten, aber ich habe die letzten beiden Tage bis zum Hals in Überarbeitungen gesteckt, weshalb mein Hirn nur noch Brei und es hilfreich ist, solche Dinge noch einmal zu prüfen. Wie dem auch sei - genau wie meine fünf vorangegangenen Bücher würde auch dieses nicht ohne die Hilfe einer ganzen Menge Leute existieren.
    Zuallererst sind da meine Frau und meine Kinder, die sich unerschütterlich mit mir und meinen bizarren Schreibgewohnheiten abfinden; dann meine Herausgeberin, Sheila Gilbert, und alle anderen bei DAW - Debra, Josh, Marsha und die ganze Familie; mein Agent, Joshua Bilmes; mein Einbandkünstler, Mel Grant - zu dem Zeitpunkt, da ich dies hier schreibe, ist der Einband noch gar nicht fertig, aber wenn ich von Mels früheren Arbeiten für meine Goblinbücher ausgehe, so zweifle ich nicht daran, dass auch diese mich vom Stuhl hauen wird.
    Danke auch an meinen Autorenkollegen bei DAW, Seanan McGuire, schnellster Korrekturleser im Westen. (Seanan ist der Autor der Toby-Daye -Bücher, beginnend mit Rosemary and Rue - schaun Sie mal rein!)
    Auch wenn sie 2008 entschlief, will ich trotzdem auch Janet Kagan, Verfasserin von Uhura’s Song und Hellspark, danken. Janet war einer der nettesten Menschen auf der Welt und ihre Unterstützung und Ermutigung, als ich versuchte, dieses verrückte Geschäft zu kapieren, waren für mich von unschätzbarem Wert.
    Riesigen Dank auch an mein Onlinenetzwerk von Schriftstellern, Fans und SF-/F-Mitlesern. Die Gemeinschaft und die Freunde, die ich online an Orten wie Facebook, Live-Journal, meiner eigenen Site auf www.jimchines.com und, ja, sogar Twitter gefunden habe, waren absolut großartig. Danke für eure Unterstützung, eure Freundschaft und einfach dafür, dass ihr da wart, um mit euch auszuflippen.
    Schließlich danke an Sie, die Leser. Ich hoffe, Sie haben Freude an diesem jüngsten Abenteuer von Talia, Schnee und Danielle.

Kapitel 1
    Falls Königin Beatrices Vorhersage korrekt war, würde diese Nacht tödlich enden. Leider hatte Bea sich ziemlich vage bezüglich der Frage ausgedrückt, für wen sie tödlich enden würde.
    In der kühlen Herbstluft hüllte Danielle sich eng in den Umhang, als sie den Hof überquerte. Die Mauern von Whiteshore Castle nahmen dem Wind vom Meer die ärgste Gewalt, aber nachdem sie sich aus ihrem Schlafzimmer gestohlen hatte, wo die Glut des Kamins den Raum wärmte und Prinz Armand das Bett, genügte selbst eine sanfte Brise, um sie zittern zu lassen.
    Blätter raschelten am Fuß der Mauer. Die Blüten der Efeuranken waren wegen der Kälte fest geschlossen, genau wie die hölzernen Fensterläden. Auf den Mauern hielten sich die Wachen dicht bei ihren Türmen auf. Sollte jemand zufällig einen Blick in den Hof werfen, so würde er vermutlich nichts Ungewöhnliches an dem einsamen Dienstmädchen finden, das für irgendeine ungenannte Besorgung zu dem Lagerraum bei den Stallungen eilte. Ganz sicher würde er nicht erwarten, die Prinzessin von Lorindar um eine solche Stunde auf den Beinen anzutreffen oder sie in solch einem unscheinbaren Wollumhang und schlichten Kleid zu sehen.
    Danielles Schwert schlug gegen ihren linken Oberschenkel, während sie auf dem Weg zu ihren beiden engsten Freundinnen war. Sie hoffte, das Schwert würde nicht nötig sein, aber Königin Beatrice irrte sich selten in solchen Dingen.
    »Ist alles vorbereitet?«, erkundigte sie sich, als sie den Lagerraum erreichte.
    »Es verletzt mich, dass du das noch fragen musst!« Schneewittchens Stimme war unbeschwert und melodisch, fast kindlich in ihrer Fröhlichkeit. Sie hatte ihre eigene Kapuze zurückgeworfen und ließ sich die Brise durch die Haare wehen. Schnee war jünger als Danielle, doch unter ihre nachtschwarzen Locken mischten sich weiße Strähnen, der Preis für Zauber, die sie Jahre zuvor gewirkt hatte. Das Mondlicht unterstrich die Blässe ihres Gesichts. Unter ihrem Umhang trug sie einen weißen Schal und ein nach Maß gearbeitetes Kleid aus blauem Leinen, das die Rundungen ihres Körpers betonte.
    »Wir warten seit fast einer Stunde! Ich war schon versucht, es ohne dich zu machen.« Gekleidet in einen schweren, ärmellosen Umhang über einem rostbraunen Kasack, sah Talia Malak-el-Dahshat wie der Inbegriff der korrekten Zofe aus. Sie stand neben der Lagerraumwand und
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