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Rocked by a Billionaire – Band 2 (Deutsche Version)

Rocked by a Billionaire – Band 2 (Deutsche Version)

Titel: Rocked by a Billionaire – Band 2 (Deutsche Version)
Autoren: Lisa Swann
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Lippen: „Ich gehe nie mehr weg, ohne dir vorher Bescheid zu sagen. Versprochen! Bist du schon einmal… ich meine… hat dich schon einmal eine Frau sitzen gelassen?“ Ich wagte kaum, mich auf derart unsicheres Terrain zu begeben. Außerdem bereute ich es praktisch sofort. Seine Miene verfinsterte sich.
    „Ich möchte nicht darüber sprechen.“ Dann, mit gespielter Heiterkeit: „Los, Mademoiselle Lanvin! Zeit, dass du dich fertig machst. Zwei Tage krank - der Rückstand muss aufgeholt werden!“
    Im Laufe des Vormittags schickte ich eine SMS an Jess, um ihr mein Beileid wegen der Beerdigung auszusprechen und um herauszufinden, ob sie gut in Chicago angekommen war. Sie antwortete: „Er ist in dich verliebt. Das sieht man doch!“ Das war typisch für Jess. Ich seufzte hinter dem Computer, den man mir zur Verfügung gestellt hatte. Die Dufresnes wurden zum Mittagessen zurückerwartet. Außerdem war es Zeit, sich Gedanken wegen des Rückfluges zu machen. Noch zwei Tage… Nur noch zwei Tage! Ich zwang mich, an etwas anderes zu denken. Ich hatte meinen Rückstand aufzuholen. Das traf sich ganz gut.
    Ich bekam meinen Chef nicht zu Gesicht. Er war zu einer Nachbesprechung in Sachas Büro beordert worden. Um 14 Uhr jedoch bat Monsieur Dufresne, mich sprechen zu dürfen. Das schien mir sehr ungewöhnlich. Nachdem er fünf Minuten um den heißen Brei herumredete und mir vorschwärmte, wie zufrieden er mit meiner Arbeit sei und mit meinem Engagement, wie viel ihm an Maddie liege und wie viel ihm diese Freundschaft bedeute… teilte er mir mit, dass er mich nicht in seiner Kanzlei würde beschäftigen können. Er redete sich heraus damit, dass die Stelle an Arnauds Verlobte vergeben würde. Ich sagte nichts dazu. Ich war einfach geschockt. Seit zwei Jahren hatte ich mich um eine Festanstellung bemüht! Es war eigentlich abgemacht gewesen - oder fast - dass ich sie bekommen sollte. Sie stand mir doch eigentlich von Rechts wegen zu! Selbst mit dem Masterabschluss in der Tasche würde es schwierig werden, in einer anderen Kanzlei noch einmal bei Null anzufangen. Ich begriff diese plötzliche Kehrtwende nicht recht. Sicher hatte Arnaud Monsieur Dufresne dahingehend beeinflusst! Das würde er mir büßen!
    „Sie werden bestimmt schnell etwas anderes finden“, meinte Monsieur Dufresne mit wissendem Blick. „Sie haben Talent, sie sind engagiert, und sie achten auf ihr Äußeres!“, fügte er lächelnd hinzu. „Es tut mir wirklich sehr leid, Ihnen das gerade jetzt sagen zu müssen. Sacha Goodman möchte Sie übrigens sehen.“
    Ich verstand den Zusammenhang zwar nicht, aber ich ging in Sachas Büro. Zumindest würde ich ihm jetzt wohl alles sagen dürfen, was mir auf dem Herzen lag.
    Ich betrat das Büro und fing ohne Einleitung an:
    „Ich kriege die Stelle nicht! Ich meine die Stelle bei Courcelles Investissements. Das ist so unfair! Ich denke, dass Arnaud dahinter steckt…“
    „Ich weiß.“
    „Was weißt du?“
    „Ich weiß es, weil Henri es mir eben gesagt hat…“
    „Ach, tatsächlich? Ihr habt über mich gesprochen? Das ist wieder so eine Sache, die…“
    „Die Stelle kriegst du bei mir…“
    „Wie bitte?“
    „Du hast mich sehr wohl verstanden.“
    „Du meinst… eine Stelle bei Goodman & Brown? Nein!“
    „Doch.“
    „Aber, äh… ich weiß gar nicht, was ich sagen soll… Warte, ich muss darüber nachdenken… Das kommt alles so plötzlich. Das wirft mein Leben total über den Haufen… Wie soll ich das mit New York denn überhaupt hinbekommen? Ich habe hier keine Wohnung… keine Freunde. Nichts! Und dann sind da noch Maddie und mein Vater. Oh là là!“
    „Ich biete dir 200 000 Dollar im Jahr. Ich will, dass du mir auf dem asiatischen Markt behilflich bist.“
Ich schaute ihn mit großen Augen an.
    „Aber das ist doch weit über dem Durchschnittsverdienst… Das kann ich nicht annehmen!“
    „Meine Kanzlei ist schließlich auch alles andere als durchschnittlich. Wenn du ein bisschen mehr Erfahrung gesammelt hast, werde ich den asiatischen Markt ganz in deine Hände legen. Zerbrich dir über das alles nicht den Kopf.“
    „Okay! Aber ich weiß nicht recht… ich muss darüber nachdenken. Kann ich dir heute Abend Bescheid sagen?“
    „Einverstanden. Aber nicht später!“ Er lächelte und schaute mir direkt in die Augen. „Unser Gespräch ist hiermit beendet, Mademoiselle Lanvin. Sie können nun wieder an ihre Arbeit gehen.“
    Ich hatte Lust herumzuhüpfen, zu tanzen und zu singen. Ich

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