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Ripped Jeans - Eingelocht

Ripped Jeans - Eingelocht

Titel: Ripped Jeans - Eingelocht
Autoren: Chris Raw
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»DIE ZERFETZTE JEANS«
     
    Was geht ab, Mann?!
    Mein Name ist Chris.
Ich komme aus Schweden und ich möchte euch nun von dem mit Abstand geilsten
Date erzählen, das ich bisher hatte! Kurz zu mir: Ich bin frische 23, schlank
gebaut, kurzes blondes Haar, blaue Augen und in letzter Zeit nur noch geil.
Kein Plan woran das liegen mag. Vielleicht am Alter oder daran, dass egal wo
ich hinschaue, leicht bekleidete oder gleich ganz nackte Männer sind. Auf
Facebook, Twitter, auf der Straße, in der Bahn, im Bus – ja, im Bus! Am
Montagmorgen saß ich im Bus, als plötzlich dieser rattenscharfe Typ einstieg.
Er trug eine Jeans, eine zerfetzte Jeans ohne Pants drunter! Ich guckte zu ihm,
während er bezahlte, und ich wollte meinen Augen nicht trauen. Die Löcher in
der Jeans waren echt groß. Viel Haut sah man – vor allem ein Stückchen seines
Glieds samt Hoden. Schwer schluckte ich, spürte wie mir ganz warm wurde.
Niemals hätte ich gedacht, dass sich jemand trauen würde so eine endgeile Hose
anzuziehen. Zumal es vormittags war und im Bus zig Leute saßen. Als dieser
heiße Bursche an mir vorbei ging, schielte ich unauffällig auf seine Klöten und
bemerkte, wie mein kleiner Freund langsam aber sicher härter wurde. Schnell
griff ich nach meiner Umhängetasche und legte sie mir auf den Schoß. Sollte ja
keiner mitbekommen, dass ich gerade erregt war.
    Daheim dachte ich die
ganze Zeit über nur an diesen Typen und seine Jeans. Ich fragte mich, ob es
vielleicht eine Bezeichnung für solche Hosen gab und forschte ein wenig im
Internet. Es dauerte eine Weile, aber dann wurde ich fündig. Die scharfen Teile
nennt man Ripped Jeans und ob ihr es glaubt oder nicht, aber es gibt
viele schwule Männer, die solche Jeans tragen. Leider stammen die meisten aus
dem Ausland, aber die Bilder sind trotzdem voll der Hammer! Sofort war mir klar,
dass ich auch so eine Hose besitzen wollte. Ich hastete zu einem billigen
Bekleidungsgeschäft, ging in die Kinderabteilung und nahm gleich mehrere Jeans
mit in die Umkleide. Wieso in die Kinderabteilung? Nun ja … Hab halt dünne
Beine und zerfetzte Jeans sollten hauteng sein. Nachdem ich ein paar Hosen
anprobiert hatte, bezahlte ich und düste wieder nach Hause. Sofort griff ich
zur Schere. Doch wie sollte ich das hinbekommen? Die erste Hose war ein
Reinfall. Eine Anleitung musste her. Es dauerte knapp eine Stunde, aber dann
war sie fertig. Ein langer Schlitz genau zwischen den Arschbacken, damit man
leicht in meine Rammelkiste eindringen kann, ein paar offene Stellen an den
Beinen und mit der Nagelfeile hatte ich über den Kuhstall gerieben und
aufgescheuert, damit man auch etwas von meinem Schwanz sehen kann. Man sah
einiges, aber nicht zu viel – sollte ja erotisch und nicht billig wirken. Die
Innentaschen hatte ich hinausgeschnitten, weil es sonst doof ausgeschaut hätte,
zumal genau an diesen Stellen viel Haut zu sehen sein sollte. Als ich die Hose
anhatte und mich im Spiegel betrachtete, bekam ich sofort eine Latte. Kurz
darauf machte ich einige Bilder mit meinem Handy – von allen Seiten – und
stellte sie dann auf Deutschlands größte Dating-Plattform für Schwule rein. Man
konnte wirklich alles erkennen, mir zwischen die Beine gaffen, die Hoden
betrachten, den schlaffen und steifen Schwanz begutachten und sogar mein
rasiertes Loch abchecken. Nun hoffte ich nur noch, dass jemand in meinem Alter
ebenfalls auf zerfetzte Jeans stand.
     

»DER CHAT«  
     
    Ich durchforstete die
Profile, aber irgendwie fand ich keinen Burschen, der in irgendeiner Art
ebenfalls solche Jeans trug. Ein paar ältere Herren fand ich, aber bei denen
sah das doof aus – zumindest für mich. Mehrere Nachrichten bekam ich auch. Die
meisten hatten den Inhalt: „Bock zu ficken?!“ Aber das ist mir zu primitiv. Ich
wollte einen Jungen, der eine Leidenschaft für Jeanshosen, für zerfetzte Jeans
hat und keinen, der mich dann nackt durchnimmt oder mal ebenso aus Spaß seine
Hose für mich zerreißt. Die Stunden vergingen und nichts geschah. Da es
ziemlich spät wurde, legte ich mich irgendwann schlafen. Die Suche gab ich in
den darauf folgenden Tagen jedoch nicht auf. Am Freitag schrieb mich dann
endlich jemand an. Jemand mit Hirn und ohne plumpe Anmache.
    „Hallo, echt geile
Bilder. Ich liebe zerfetzte Jeans und du anscheinend auch. Wie heißt du? Bin
der David.“
    Ich schaute mir Davids
Profil an und bekam prompt einen Ständer. Der Typ hatte nicht nur den gleichen
Fetisch, nein, er sah auch verdammt gut

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