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PR Action 19 Die Gläsernen Kinder

PR Action 19 Die Gläsernen Kinder

Titel: PR Action 19 Die Gläsernen Kinder
Autoren: Perry Rhodan
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pendelte zwischen Betty, dem Fremden und Tanisha, die von allem unberührt in ihrem Heilschlaf lag.
    Betty las in den Gedanken des Ekhoniden, sah bestätigt, was sie durch seine wenigen Worte bereits vermutet hatte: Er war ein einfacher Mann, gutmütig, aber naiv. Jemand, der es nie für möglich gehalten hätte, jemals der höchstrangigen Politikerin seines Volkes zu begegnen, einer Frau, die er verehrte.
    »Wir werden Ihnen alles erklären. Doch zunächst verlassen Sie bitte den Raum. Ich danke Ihnen für die Botschaft, die Sie überbracht haben.«
    Der Ekhonide lächelte. Ohne ein weiteres Wort verließ er den Raum durch die noch immer offen stehende Tür.
    Liarrs Zunge tanzte einen Augenblick auf den Lippen- Sie bot ein Bild höchster Konzentration. »Es ist so weit, wir werden aufbrechen.«
    Betty wusste, was diese schlichten Worte bedeuteten. Liarrs Männer hatten
    den Aufenthaltsort von Perry Rhodan, Rettkal und Lok-Aurazin entdeckt!
    Augenblicklich eilten die beiden Frauen los, zu Liarrs Privatgleiter. In ihrer Aufregung dachte Betty erst wieder an Jtubba, als sie schon zu weit entfernt waren, um ihm noch etwas zuzurufen. Liarr versicherte, nach dem Start einen Funkbefehl zu geben, dass sich jemand um den verwirrten Ekhoniden kümmerte.
    Betty berichtete noch auf dem Weg zum Gleiter von Jtubbas Botschaft, die darauf hindeutete, dass die Opulu bereit waren, den Konflikt beizulegen. Alles strebte einer friedlichen Lösung entgegen.
    Wenn sie nun noch Lok-Aurazin besiegten oder dies dem Großadministrator und Rettkal längst gelungen war, konnte das Grauen endlich ein Ende finden.
    Bettys Gedanken weilten bei Tanisha, als sie den Luxusgleiter bestiegen.
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    Die Ultima fand endlich Gelegenheit, ihre Begleiterin über die genaueren Umstände zu informieren. »Man hat Rhodan und die anderen in einer Arena auf Lemarak ausfindig gemacht. Offenbar dauert die Auseinandersetzung mit Lok-Aurazin noch immer an. Wir orten fortlaufend Explosionen und energetische Entladungen. Drei Einsatzteams aus geschulten Kämpfern sind bereits unterwegs. Wir werden etwa gleichzeitig mit ihnen eintreffen.«
    Kurz darauf verließen sie Ekhas, und der Privatgleiter beschleunigte.
    Alles wird gut, dachte Betty.

16. Perry Rhodan - Fatale Hilfe
    Rettkal duckte sich in die Deckung des gedrungenen Busches, hinter dem auch Perry Rhodan kauerte. »Ich habe es mir schon die ganze Zeit über gedacht. Lok-Aurazins Ziel war eine der Zuschauerlogen!«
    Rhodan spähte durch das dichte Blätterwerk, indem er einen Ast zur Seite bog. Sie befanden sich wieder am Rand der Vegetation, aber weit entfernt von dem Ort, an dem Tanisha Khabir sie ursprünglich abgesetzt hatte.
    Er blickte über einen unbewachsenen, öden Streifen, an dessen Ende die altbekannte Energiewand aufragte, ebenso undurchsichtig wie zuvor. Eins jedoch war anders - vor dem blauen Flirren stand ein würfelförmiger Quader von etwa zehn Metern Kantenlänge, dessen Seitenwände ebenfalls aus einem energetischen Vorhang gebildet oder zumindest zusätzlich dadurch geschützt wurden.
    Hinter den durchsichtigen Wänden erkannte Rhodan Lok-Aurazin. Der Magadone machte sich an der gegenüberliegenden Außenhülle der Loge zu schaffen, die mit der Hülle der Kuppel verbunden war.
    »Er will die Arena verlassen«, kommentierte Rettkal das Offensichtliche. »Er hat den einfachsten Weg gewählt.«
    »Einfach so?«, fragte Rhodan verblüfft. »Jeder Gladiatorsklave könnte in eine der Logen eindringen und gehen?«
    »Erstens befinden sich die Logen während der Kämpfe nicht in dieser Parkposition, sondern werden von den Zuschauern an die interessantesten Plätze dirigiert - und zweitens käme es keinem in den Sinn, aus der Arena zu fliehen. Wieso auch? Jeder Gladiatorsklave ist freiwillig hier. Nach Beendigung des Kampfes können wir sie ohnehin verlassen.«
    »Wenn Sie noch leben.«
    Offenbar hielt es Rettkal nicht für nötig, auf diesen Einwurf zu antworten. »Wir müssen Lok-Aurazin aufhalten. Wenn er erst einmal draußen ist, verlieren wir seine Spur.«
    »Wir haben Waffen«, sagte Rhodan ruhig.
    »Die uns nichts nützen. Die Energiewand der Logen ist absolut sicher - wir könnten tausend Schüsse abgeben, ohne sie zu beschädigen. Die Sicherheit der zahlenden Zuschauer ist eines der wichtigsten Ziele, gerade weil die Logen frei beweglich sind.«
    Rhodan starrte auf den kurzen, ungeschützten Weg, der zwischen ihnen und Lok-Aurazin

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