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Operation 9.11 - Der Wahrheit auf der Spur

Titel: Operation 9.11 - Der Wahrheit auf der Spur
Autoren: Gerhard Wisnewski
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doch jemand mit noch besseren Beziehungen zur Polizei von Florida, jenem Bundesstaat, in dem George W. Bushs Bruder Jeb als Gouverneur regiert und in dem der damalige US -Präsident unter merkwürdigen Umständen seine Wahl gewann. Hier ist vielleicht vieles möglich. Hier – und nicht irgendwo im Nahen Osten, in Afghanistan, in Irak oder Iran – absolvieren die Attentäter auch zentrale Abschnitte ihrer Pilotenausbildung – nach den Maßstäben der US -Propaganda scheint Florida geradezu ein Hort des Terrors zu sein.
     
    Attas Eskapaden am Steuer sind nicht etwa ein Ausrutscher. Vielmehr fallen die größten Attentäter aller Zeiten fast überall, wo sie hinkommen, unangenehm auf und stehen immer wieder mal mit einem Bein im Gefängnis. Im Dezember 2000 beispielsweise machen sich die beiden angeblichen »Logistiker« Hamsi und Midhar in »Sorbi’s Flying Club« in San Diego verdächtig, »weil sie unbedingt Fliegen lernen wollen, aber nicht das geringste Talent besitzen«, so
Der Spiegel
. Und damit nicht genug, bieten sie »Fluglehrer Richard Garza zusätzlich Geld, damit er sie für Düsenflugzeuge ausbildet«. [12]
    Da muss Garza nicht schlecht gestaunt haben. Denn in »Sorbi’s Flying Club« gab es überhaupt keine Düsenflugzeuge. Die Hauptflotte bestand aus den bewährten einmotorigen Propellermaschinen vom Typ Cessna 152 und 172. Dazu kam eine Piper PA -28-161, ein ebenfalls einmotoriger Tiefdecker. Außerdem besaß der »Sorbi’s Flying Club« zwei zweimotorige Beechcraft Duchess BE 76 mit zweimal 180 PS , Höchstgeschwindigkeit 317 km/h. Das heißeste Gerät war eine zweimotorige Seneca I PA -34, Höchstgeschwindigkeit 350 km/h, insgesamt 400 PS . [13] Das war noch nicht ganz die Liga, in der die Flugschüler angeblich schon ein Vierteljahr später Meisterleistungen zeigen sollten. Zum Vergleich: Eine Boeing 767 bringt es auf etwa 120000 PS . [14]
    Der angeblich vor den Anschlägen von den Verschwörern selbst ausgemusterte »20. Attentäter« Zacarias Moussaoui wurde am 17. August 2001, knapp vier Wochen vor den Attentaten, im US -Bundesstaat Minnesota sogar verhaftet. Auch er war unangenehm aufgefallen, und zwar, weil er sich bei seiner Flugausbildung weigerte, Starts und Landeanflüge zu üben. Stattdessen habe ihn nur das Manövrieren in der Höhe und das Kurvenfliegen interessiert. [15]
    Im »Jones Aviation Flying Service« in Sarasota, Florida, erregen wiederum Atta und Shehhi Aufsehen: »Atta wusste alles besser«, beklagte sich Fluglehrer Tom Hammersley laut
Spiegel
. Was das Nachrichtenmagazin nicht daran hindert, das »unauffällige Verhalten« der angeblichen Attentäter zu rühmen: »Monatelang haben die Verschwörer alles getan, um nicht aufzufallen.« In Wirklichkeit lässt der nächste Fauxpas nicht lange auf sich warten: Nur wenige Tage vor den Anschlägen vom 11. September betrinken sich die angeblichen Topterroristen im »Shuckum’s«, einer dunklen Kneipe in Hollywood, Florida. Während sich seine Kumpels volllaufen lassen, gibt Atta sich alle Mühe, seine Visitenkarte – den arabischen Namen »Abu« – auf der Bestenliste eines Videospiels zu hinterlassen. Abu bedeutet so viel wie »Vater« oder auch »Anführer«, so
Der Spiegel
. Als sei das noch nicht genug, beschweren sich die drei Topattentäter in spe auch noch über die 48-Dollar-Rechnung – reichen die 9/11-Finanzen etwa nicht für ein paar Drinks? Und warum trinken die Topterroristen überhaupt? Die Kellnerin holt den Manager. Der will wissen, ob die drei genügend Geld dabeihaben. Nun läuft Atta, Chef eines hochgeheimen Kommandos, das in einigen Tagen die Weltmacht USA angreifen will, zur Hochform auf: »Denkt ihr, wir könnten nicht zahlen? Wer, denkst du, sind wir? Wir sind Piloten, von American Airlines!« Anschließend zieht er »ein zusammengerolltes Paket Dollarnoten aus der Hosentasche, Fünfziger und Hunderter, knallt eine 50-Dollar- und eine Ein-Dollar-Note auf den Tresen, das Trio zieht ab«. [16]
    Ein gelungener Auftritt, aber nicht der erste: »Sechs Tage zuvor passierte Ähnliches im ›251 Sunrise‹ in Palm Beach«, berichtet
Der Spiegel:
»Der Pilot Shehhi und ein nicht identifizierter Araber trinken Champagner und Whiskey mit drei Mädchen aus West Palm Beach. Am Ende stehen 1100 Dollar auf der Rechnung. ›Betrug‹, brüllt Shehhi, setzt seine Brille ab und macht Anstalten, sich mit den Rausschmeißern zu prügeln.« Aber auch hier »verpufft die Aggression« so schnell, wie sie

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