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Minks Buffet

Minks Buffet

Titel: Minks Buffet
Autoren: Joerg Mink
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Die Etiketten lösen sich). Im Winter reichen Balkon oder Terrasse als Kühlraum.

    Kühlen Sie immer ausreichend viele Flaschen vor, damit der Nachschub gesichert ist. Auch Eismanschetten wirken Wunder. Der Rotwein sollte nicht mehr als 18 Grad haben; einige Flaschen bitte drei Stunden vor der Party öffnen bzw. dekantieren. Bei größeren Partys kann ein kundiger Barmann gute Dienste leisten, kann Cocktails mixen, Weinflaschen öffnen und Pils zapfen. Harte Drinks haben an so einem Abend nichts zu suchen. Denken Sie auch immer an Alkoholfreies wie Säfte und Limonaden. Genug Kaffee für den Espresso-Schubs für den Heimweg sollte sowieso im Hause sein, sowie die frische Milch und der Zucker dazu. Denken Sie dann auch an genügend Kaffeetassen.

8 Den Platzbedarf planen
    Feiern Sie in der eigenen Wohnung (Haus, Garten), ist es wichtig, sich genau zu überlegen, wo die Gäste sitzen (eventuell Stühle leihen) oder stehen sollen (Überflüssiges wegräumen), ohne dass es ein ungemütliches Gedränge gibt. Wo kann die Garderobe abgelegt werden (ein Garderobenständer im Hausflur leistet gute Dienste)? Sind genügend Tische vorhanden? Wo steht das Buffet? Wo soll gegessen werden? Ganz wichtig: Flaschen und Gläser immer getrennt vom Buffet aufstellen, um Gedränge und Bruch zu vermeiden.

    Verzichten Sie auf ein Buffet und versammeln Ihre Gäste lieber um einen großen Tisch, dann denken Sie daran, dass Sie pro Person mindestens etwa 60 Zentimeter Tischbreite brauchen, sonst wird es zu eng.

    Wo soll überhaupt getanzt werden? Die Tanzfläche muss rechtzeitig frei geräumt sein; Möbelrücken erst während der Party ist keine gute Idee. Ist das Wetter unsicher, sollte der Regenschutz der Terrasse mit Planen und Markisen rechtzeitig verbessert werden, auch ein Partyzelt kann man sich leihen. Einen Platz für Raucher sollten Sie ebenfalls einplanen.

9 Musik wird oft als störend empfunden
    Es kann Ihnen niemand verbieten, ab und zu im Jahr eine Party zu feiern. Aber ein guter Brauch will es auch, dass Sie Ihre Nachbarn ein paar Wochen vorher vorsorglich darauf hinweisen, dass es am Soundsovielten etwas lauter aus Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus schallen könnte. Nach 22 Uhr muss der Lärmpegel gesenkt werden, das ist Gesetz.
    Es findet sich bestimmt ein guter Freund oder Bekannter, der sich gern in aller Ruhe um die Musik kümmert. Mit ihm kann man eine Playlist für den Computer verabreden oder er bringt seine eigenen Tonträger mit. Falls Sie glauben, dass Ihre Stereoanlage zu schwach ist für den Abend, leihen Sie sich rechtzeitig einen stärkeren Ersatz von Freunden.

    Softe Hintergrundmusik zu Beginn (aber bloß keine Entspannungsmusik!) lockert die Stimmung und erleichtert die Unterhaltung. Wer tanzen will, braucht zumindest ein bisschen Platz dafür! Die Musik-Geschmäcker sind indes so verschieden, dass Sie es nie allen recht machen können. Der eine mag Walzer, der andere Reggae, der dritte fetzigen Rock. Lassen Sie es nie so laut werden, dass man sich nicht mehr unterhalten kann. Viele Gäste wünschen sich auch einen komplett musikfreien Raum, zum Beispiel die Küche.

    Eine originelle, aber eindeutige Abschiedsmelodie (nur bitte nicht das Lied von Reinhard Mey!), um irgendwann die letzten »Hockenbleiber« zum Aufbruch zu bewegen, begleitet man am besten mit einer ausladenden Geste: Fenster und Türen werden auf Durchzug geöffnet. Da weiß jeder Gast, was die Stunde geschlagen hat.

10 Die Dekoration will gut dosiert sein
    Übertreiben Sie bloß nicht: Überladener Zimmerschmuck macht jeden Raum eng bis ungemütlich. Die Zutaten für eine gelungene, witzige Tisch- oder Buffetdekoration müssen auch nicht teuer sein, um zu wirken. Spielen Sie kreativ mit warmen, kräftigen Farben. Damit die Gerichte - die eigentlichen Hauptdarsteller des Festes - aber nicht hinter all der Farbenpracht verblassen, nehmen Sie nicht mehr als zwei Töne (etwa Rot und Grün für das mediterrane Buffet, Türkisblau und Weiß für die karibische Nacht). Stoffservietten brauchen Sie in großer Menge, einfarbig und nicht zu klein.

    Im Herbst bieten sich auch rote Äpfel, bunte Kürbisse und schöne große Blätter als Deko-Schmuck für das Scheunenfest an. Füllen Sie Früchte und schöne Blüten in Glasgefäße mit Wasser. Es beeindruckt die Gäste, wenn sie gleich beim Eintreten das Motto der Einladung erkennen können. Exotisches Dekorationsmaterial finden Sie oft in asiatischen oder türkischen Supermärkten. Viele Materialien

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