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Microsoft Word - Christian Jacq - RAMSES3 - Die Schlacht von Kadesch.rtf

Microsoft Word - Christian Jacq - RAMSES3 - Die Schlacht von Kadesch.rtf

Titel: Microsoft Word - Christian Jacq - RAMSES3 - Die Schlacht von Kadesch.rtf
Autoren: Allgemein
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Christian Jacq
    Ramses
    Die Schlacht von Kadesch
    Roman
    Scan:
    Mr. Pirat
    K-Leser:
    H eart50
    Deutsch von
    Annette Lallemand

    Die Originalausgabe erschien 1996 unter dem Titel
    «Ramses. La Bataille de Kadesh»
    bei Editions Robert Laffont, S.A. Paris
    Umwelthinweis:
    Dieses Buch und der Schutzumschlag wurden auf
    chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt.
    Die Einschrumpffolie - zum Schutz vor Verschmutzung -
    ist aus umweltverträglichem und recyclingfähigem PE-Material.
    Ungekürzte Buchgemeinschafts-Lizenzausgabe
    der Bertelsmann Club GmbH, Rheda-Wiedenbrück
    der Bertelsmann Medien (Schweiz) Ag, Zug
    der Buchgemeinschaft Donauland Kremayr & Scheriau, Wien und der angeschlossenen Buchgemeinschaften
    Copyright © 1998 by Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg
    «Ramses. La Bataille de Kadesh» Copyright © 1996
    by Editions Robert Laffont, S.A. Paris
    Umschlag- und Einbandgestaltung: Stefan Matlik
    Druck und Bindung: Graphischer Großbetrieb Pößneck GmbH
    Printed in Germany 1999
    Buch-Nr. 021.881

    DIE SCHLACHT VON KADESCH

    EINS
    IN GESTRECKTEM GALOPP ritt Danio den glühendheißen Weg zur Stadt des Löwen, einem Marktflecken, den der berühmte Pharao Sethos im südlichen Syrien gegründet hatte. Danio, dessen Vater Ägypter war und dessen Mutter aus Syrien stammte, hatte sich für den ehrenwerten Beruf eines Sendboten entschieden und sich als Überbringer besonders eiliger Nachrichten ausgezeichnet. Wie es seinem Amt gebührte, erhielt er Pferd, Nahrung und Kleidung vom ägyptischen Staat, bewohnte ein Haus in Sile, der nordöstlichen Grenzstadt, und bekam freie Unterkunft in allen Botenstationen. Ein schönes Leben! All diese Reisen, all diese syrischen Mädchen, die so freizügig waren, allerdings manchmal nur allzugern einen Beamten geheiratet hätten, der sich aber schleunigst aus dem Staub machte, wenn es brenzlig wurde.
    Es lag in Danios Wesen - das hatte ja schon der Dorfastrologe den Kitern gesagt -, daß er es nicht ertrug, wenn ihn etwas beengte, und das galt eben auch für die Umarmung der jeweiligen Geliebten, mochte sie noch so gewitzt sein. Nichts konnte ihn mehr beglücken, als die Weiten zu durchmessen und dahinzustürmen auf staubigen Wegen.
    Gewissenhaft und zielgerichtet übte er seinen Beruf aus, und das schätzten seine Vorgesetzten. Noch nie war ein ihm anvertrautes Schreiben verlorengegangen, und wie oft hatte er schon seine freie Zeit geopfert, um einen Absender, der es eilig hatte, zufriedenzustellen. Die Sendschreiben so schnell wie möglich zu überbringen war ihm eine heilige Pflicht.
    Als nach Sethos’ Tod Ramses an die Macht kam, hatte Danio - wie so viele Ägypter befürchtet, der junge Pharao sei kriegslüstern und würde sein Heer sofort in Bewegung setzen, um die Ostländer zu erobern und wieder ein riesiges Reich zu schaffen, mit Ägypten als Mittelpunkt. In den ersten vier Jahren seiner Regierung hatte der ungestüme Ramses den Tempel in Luxor ausgebaut, die gewaltige Säulenhalle in Karnak vollendet, mit dem Bau seines Tempels für die Ewigkeit auf dem Westufer Thebens begonnen und im Delta die neue Hauptstadt Pi-Ramses errichtet. Doch von der Au
    ßenpolitik seines Vaters, die darin bestanden hatte, die Hethiter, diese gefährlichen Krieger aus den Bergen, aufgrund einer Übereinkunft nicht anzugreifen, war er nicht abgewichen; und auch diese schienen auf einen Angriff gegen Ägypten verzichtet zu haben und das südliche Syrien dem Schutz Ägyptens zu überlassen.
    Die Zukunft hätte rosig aussehen können, doch in letzter Zeit herrschte ein ungewöhnlich reger Schriftverkehr zwischen den Militärbefehlshabern von Pi-Ramses und den Festungskommandanten entlang dem Horusweg.
    Seine Vorgesetzten und auch Offiziere hatte Danio schon befragt. Keiner hatte eine Erklärung, aber man munkelte, im nördlichen Syrien und sogar in der Provinz Amurru, die ägyptischem Einfluß unterstand, sei es zu Unruhen gekommen.
    Allem Anschein nach enthielten die Sendschreiben, die Danio zu überbringen hatte, die Aufforderung an die Festungskommandanten entlang dem Horusweg, der nordöstlichen Befestigungslinie, schleunigst Vorkehrungen zu treffen, um eine Bedrohung abzuwenden.
    Dank Sethos und seinem unermüdlichen Einsatz bildeten Kanaan, Amurru und das südliche Syrien eine breite Pufferzone, die Ägypten vor einem plötzlichen Überfall schützte. Gewiß, die Fürsten dieser aufrührerischen Regionen mußten ständig überwacht und auch immer wieder von neuem zur Vernunft gebracht werden,

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