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Mein Freund, der Mörder Kommissar Morry

Mein Freund, der Mörder Kommissar Morry

Titel: Mein Freund, der Mörder Kommissar Morry
Autoren: Hans E. Koedelpeter
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Kommissar Morry
    Mein Freund, der Mörder
     
     
     
     
     
    KOMMISSAR-MORRY
    Mein Freund, der Mörder
    KRIMINAL-ROMAN
     
     
     
     
     
     
    MERCEDA-VERLAG Albachten/Münster i. Westf.  
     
     
     
     
     
     
     
     
    Rechte, insbesondere die der Übersetzung und Verfilmung, Vorbehalten. Nachdruck verboten.
    Copyright by Heinz Borgsmüller Merceda-Verlag Albachten b. Münster i. W.
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
    Kommissar Morry
    Mein Freund der Mörder
    Kriminalroman
    Es geschieht häufig, daß Kommissar Morry einem Mitglied der Unterwelt diese vornehme Visitenkarte in die Hand drückt - in aller Freundschaft und zur Erinnerung, wie er lächelnd dabei gesteht. Meistens verschwinden die Ganoven dann von der Bildfläche, nicht etwa, weil sie tot sind, sondern hinter Gittern. John Dallas verzichtet jedenfalls gern auf eine Vertiefung der Bekanntschaft mit dem Kommissar. John kannte Burkley, und Morry ist sein Schüler - mit einem Unterschied:Morry ist instinktsicherer als sein Lehrer. Aber wie begann es denn? Eine Kugel peitscht über den Hafenplatz von Woolwich. Eine tückische, mörderische Kugel. Sie dringt Ray Mortimer in die Schläfe, rast wie höllische Glut durch sein Hirn. Wohl gelingt es einem tüchtigen Arzt, den Schwerverletzten aus den Fängen des Todes, zu retten. Aber das gemartete Hirn behält einen unheilbaren Riß. Für Ray Mortimer versinkt die Vergangenheit hinter einem schwarzen Schleier; er weiß nicht mehr, woher er kam. Er weiß auch nicht., wohin er gehen soll. Stimmt es, daß er seine einstigen Freunde verzinken wollte? War die verhängnisvolle Kugel nur die Quittung für seinen Verrat?
    Das neue Leben Ray Mortimers steht sofort wieder unter tödlichen Gefahren. Man will ihn auslöschen. Man will ihn endgültig zum Schweigen bringen. Da aber holt der Tod zum Schlag gegen seine Widersacher aus. Einer um den anderen fällt einer wohlgezielten Kugel zum Opfer.
    Wer ist der Mörder? Ist es Ray Mortimer, der sich auf solche Weise von seinen Peinigern befreien will? Ist es einer der Gelben aus dem Hafenviertel? Oder eine Frau? Cilly Saddler vielleicht, die Bedienung aus der Sodom-Bar, die aus Angst immer schweigen muß?
    Kommissar Morry muß diesmal ein verdammt heißes Eisen anfassen. Er sieht sich der bisher schwersten Aufgabe seiner ganzen Laufbahn gegenüber. Wird er den Kampf gewinnen? Wird er auch diesmal Sieger bleiben?
     
     
     
     
     
     
     
    „Ich warne Sie!“ flüsterte die weißbeschürzte Bedienung in Marvins Hafenbar nervös. „Ich warne Sie dringend, Mr. Mortimer! Hören Sie doch auf meinen Rat. Ich meine es bitter ernst. Gehen Sie heute Nacht nicht zum Themsekai hinunter. Mir ist zu Ohren gekommen, daß man Sie in eine Falle locken will. Man hält Sie für einen Zinker.“
    „So? Tut man das?“ fragte Ray Mortimer spöttisch zurück. „Woher halben Sie Ihre Neuigkeit?
    Reden Sie! Wer hat es denn angeblich auf mein Leben abgesehen?“
    Die hübsche Bedienung zuckte unschlüssig mit den Schultern.
    „Das kann ich Ihnen nicht sagen, Mr. Mortimer, ich würde sonst mein eigenes Leben gefährden. Aber seien Sie überzeugt: Ich meine es ehrlich mit Ihnen. Ich habe Angst um Sie!“
    „Seltsam!“ lächelte Ray Mortimer heiter. „Gestern hielten Sie mich noch für einen Verbrecher. Stimmt's nicht?“
    „Doch“, gab die Kleine zögernd zu. „Ich halte Sie auch heute noch für einen Gauner, Mr. Mortimer. Wer seine Mitmenschen derart betrügt und ausplündert wie Sie... kann kein anständiger Mensch sein.“
    „Trotzdem wollen Sie mir helfen?“
    „Ja.“
    „Warum, wenn ich fragen darf?“
    „Mein Gott“, murmelte das Mädchen errötend. „Vielleicht sind Sie mir sympathisch, Mr. Mortimer. Ja, das wird es wohl sein. Ich habe Sie immer gern bedient und gern gesehen.“
    Ihre Worte mochten stimmen. Es kostete keine Überwindung, Ray Mortimer sympathisch zu finden. Er war ein Bild von einem Mann: hochgewachsen, sportlich, breitschultrig und selbstbewußt. Sein schmales Gesicht wirkte klug und mutig; die braunen Augen verrieten Humor und Freude am Leben. Alles in allem glich er einem Mann, der vom Schicksal dafür bestimmt schien, stets auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen.
    „Bitte, denken Sie an meinen Rat“, flüsterte das Mädchen hastig. „Bleiben Sie beute hier. In diesem Lokal sind Sie sicher. Draußen aber wartet vielleicht der Tod.“
    Sie sagte es mit bleichem Gesicht und ängstlich flackernden Augen. Gleich darauf

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