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Mach mich scharf!

Titel: Mach mich scharf!
Autoren: L Palmer
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Reine Chefsache
    Samstag, zweiundzwanzig Uhr im Chez Monique, einem SM-Club in Westlake, Los Angeles:
    Herausgeputzt wie eine erstklassige Edelhure stehe ich mit wackeligen Beinen in hochhakigen Stiefeln. Die verrucht schwarze Perücke juckt und unter der Latexmaske sammelt sich bereits der Schweiß. In dem abgedunkelten Raum mit den seltsamen Geräten zittern mir jetzt schon die Knie und am liebsten möchte ich mich auf der Stelle übergeben. Wie konnte ich mich nur auf das hier einlassen?
    Gerade, als ich mich auf das Bett sinken lassen will, wird die Tür geöffnet und ER kommt herein: David O`Connell. Noch habe ich Gelegenheit, einfach davonzulaufen, stattdessen halte ich mich krampfhaft an der Lederpeitsche fest. Oh Gott, wie der Typ aussieht! Er ist herausgeputzt, als würde er auf ein Meeting gehen: Dunkler Anzug, weißes Hemd, Krawatte. Allein sein selbstsicheres Auftreten macht mich schon wieder ganz klein.
    Meine Hände sind feucht und mein Gesicht muss in Flammen stehen. Doch zum Glück kann Mr O`Connell das nicht erkennen, dafür ist es hier drin zu dunkel und die Maske bedeckt den größten Teil meines Gesichts. Er mustert mich kurz von oben bis unten, wobei ich Lust erkenne, die in seinen Augen lodert.
    Na warte, dir Mistkerl werde ich deine Geilheit schon austreiben!, mache ich mir Mut.
    In einer Ecke brennt ein dreiarmiger Kerzenleuchter, der aber genug Licht spendet, um zu erkennen, wie aus diesem Mann plötzlich alle Autorität weicht. Seine Schultern sacken nach vorne und er blickt unterwürfig auf den Boden.
    »Tür zu!«, gebe ich meinen ersten Befehl. Mr O`Connell gehorcht aufs Wort.
    Sehr schön, das hat ja schon mal ganz gut geklappt!
    Wie ein begossener Pudel steht er mit dem Rücken zu mir.
    »Umdrehen!«
    Wieder tut er was ich sage. Ich versuche, meine Stimme eine Oktave tiefer zu halten, doch als er mir durch die Sehschlitze der Maske direkt in die Augen blickt, zucke ich kurz zusammen und meine Stimme versagt mir beinahe. Ich hoffe, dass er mich nicht erkennt!
    »Sieh mich nicht an!«, zische ich, und sofort senkt er den Blick. Dafür starrt er jetzt auf meine Spalte, die sich durch das enge Material überdeutlich abzeichnet.
    Auch bei ihm zeichnet sich etwas ab. Zwischen meinen Schenkeln beginnt es zu kribbeln. Was Mr O`Connell wohl für ein Kaliber hat? Gleich werde ich es wissen. Ich wollte ihn schon immer einmal nackt sehen, und würde meiner Freundin nicht dieser Club gehören, könnte ich noch ewig darauf warten.
    »Zieh dich aus! Ganz!«
    Zuerst löst er seine Krawatte, dann streift er sich die Jacke von den Schultern. Er legt alles auf das Fußende des großen Bettes. Es folgt sein Hemd, das er mit zitternden Fingern aufknöpft. Ein interessanter Körper kommt zum Vorschein, der mir das Wasser zwischen den Beinen zusammenlaufen lässt. Mein Herz schlägt bis zum Hals. Ich hatte ja keine Ahnung, dass dieser Sklaventreiber so erregend gut gebaut ist: groß, schlank, sportlich. Genau mein Typ. Aber leider unerlaubter Weidegrund, schießt es mir ins Hirn, worauf ich beinahe geseufzt hätte.
    Augenblicklich versteife ich mich und mache ein paar Schritte auf ihn zu, bis ich dicht vor ihm stehe. Himmel, wie dieser Kerl riecht! Sein Aftershave hat mich bereits in der Kanzlei in den Wahnsinn getrieben, doch hier mischt es sich mit einem Duft von ihm als Mann. Ja, Mr O`Connell ist ein richtiger Mann!
    Als er aus der Hose steigt und sie zu den anderen Sachen legt, starre ich auf sein riesiges Glied, das schon fest absteht.
    Ich atme tief durch und lasse die Peitsche über seinen knackigen Hintern gleiten. Während ich um ihn herumgehe und ihn begutachte wie ausgestellte Ware auf einer Auktion, blickt er unentwegt auf den Boden. Oder aber, er sieht in meinen Ausschnitt, das möchte ich jetzt nicht überprüfen, denn Mr O`Connell ist einen guten Kopf größer als ich. Und das, obwohl ich Absätze wie Bleistifte habe. Neue Bleistifte. Ich kann kaum gehen in den Dingern!
    Ich hatte keine Vorstellung davon, dass dieser Job so anstrengend sein würde, doch langsam werde ich warm. Dort, wo die Peitsche seine Haut berührt, stellen sich alle Härchen auf. Ich liebe Männer mit Haaren an den Unterarmen. Sexy. Einfach männlich. Zärtlich streiche ich mit der Peitsche an ihnen auf und ab. Seine Arme hängen schlapp an den Seiten herab, doch immer, wenn ich Mr O`Connell berühre, spannen sie sich kurz an.
    Auch auf seiner Brust sprießen vereinzelt Haare, doch am allermeisten erregt mich die feine

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