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Kräfte der Comyn - 12

Kräfte der Comyn - 12

Titel: Kräfte der Comyn - 12
Autoren: Marion Zimmer-Bradley
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ZUM BUCH :
    Larry Montray, ein 16jähriger Erdenbürger, hat sich intensiv mit allem, was über Darkover, die ferne Welt unter der roten Sonne, geschrieben wurde, beschäftigt. Als er mit seinem Vater nach Darkover kommt, hält man ihn, da er die Sprache perfekt beherrscht, für einen echten Darkovaner. Er freundet sich mit dem gleichaltrigen Kennard Alton an, einem Jungen von Darkover, und lernt an dessen Seite die geheimnisvolle Welt dieses Planeten kennen. Dazu gehören die mannigfachen Gefahren, die auf Darkover lauern, aber auch die Kräfte der Comyn.
    ZUR AUTORIN :
    Marion Zimmer Bradley, Jahrgang 1930, entdeckte ihre Liebe zur Science-Fiction-Literatur bereits im Alter von 16 Jahren. Ihre erste eigene Story erschien 1953, und bereits mit ihrem ersten Kurzroman BIRD OF PREY (1957) legte sie den Grundstein für den großangelegten Zyklus um DARKOVER, den Planeten der blutroten Sonne, mit dem die Autorin zu Weltruhm gelangte.
Mit zunehmendem Erfolg konnte Marion Zimmer Bradley die Qualität ihrer Romane immer weiter verbessern und auf die Probleme eingehen, die ihr am Herzen lagen - so die Stellung der Frau in der SF und die Beziehungen der Geschlechter unter völlig neuen Bedingungen. Heute ist Marion Zimmer Bradley die bekannteste, erfolgreichste und beliebteste SF-Autorin der Welt. Um ihre DARKOVER-Romane hat sich inzwischen ein Kult gebildet, der auch in Deutschland immer mehr Anhänger gewinnt.
    MARION ZIMMER BRADLEY
    Kräfte der Comyn
ROMAN
    Moewig bei Ullstein Amerikanischer Originaltitel: Star of Danger Übersetzt von Rosemarie Hundertmarck und Joachim Körber
Ungekürzte Ausgabe
Umschlaggestaltung:
Theodor Bayer-Eynck
Illustration:
Silvia Christoph
Alle Rechte vorbehalten
© 1965 by Ace Books Inc.
© der deutschen Übersetzung 1986 by Verlagsunion Erich Fabel -
Arthur Moewig KG, Rastatt
Printed in Germany 1996
    Gesamtherstellung:
    Ebner Ulm
    ISBN 3 8118 28517
2. Auflage August 1996 Gedruckt auf alterungsbeständigem Papier mit chlorfrei gebleichtem Zellstoff
    1
    Es sah überhaupt nicht nach einem fremden Planeten aus.
    Larry Montray stand auf der langen Rampe, die von dem gigantischen Raumschiff nach unten führte, und die bittere Enttäuschung wehte ihn an wie ein kalter Hauch. Darkover. Hunderte Lichtjahre von der Erde entfernt, eine andere Welt unter einer anderen Sonne - und sie unterschied sich in nichts.
    Es war Nacht. Reihen blauweißer Bogenlampen tauchten den Raumhafen unter ihm, diese enorme Fläche mit ihren Betonrampen und Gleitsteigen, fast in Tageshelle. Die verwischten Umrisse der riesigen Sternenschiffe schimmerten durch die Lichter. Treppen und Rampen führten nach oben zu den Hochstraßen und den dunklen Wolkenkratzern am Rand des Hafens. Aber Larry hatte Raumschiffe und Raumhäfen schon auf der Erde gesehen. Das war nichts Neues für einen Jungen, dessen Vater im Zivildienst des Terranischen Imperiums tätig war.
    Larry wußte nicht recht, was er von der neuen Welt erwartet hatte - doch bestimmt nicht, daß es hier genau wie auf jedem Raumhafen der Erde aussehen würde!
    Er hatte sich so viel zusammengeträumt…
Natürlich war Larry von klein auf überzeugt gewesen, er werde eines Tages in den Raum gehen. Das Terranische Imperium hatte sich über tausend Welten ausgebreitet, die tausend Sonnen umkreisten, und kein Sohn Terras dachte daran, sein ganzes Leben zu Hause zu bleiben.
Allerdings hatte er sich damit abgefunden gehabt, zumindest noch ein paar Jahre warten zu müssen. In alter Zeit, ehe es Sternenreisen gab, konnte ein Sechzehnjähriger Schiffsjunge auf einem Windjammer werden und die Welt sehen. Und in den Anfängen der Raumfahrt, als die gewaltigen interstellaren Entfernungen Jahre und Jahre in den Abgründen zwischen den Sternen bedeuteten, bemannte man die Schiffe mit Knaben - damit am Ziel der Reise nicht alte Männer ankamen.
Doch diese Zeiten waren vorbei. Jetzt wurde ein Flug über hundert Lichtjahre in ebenso vielen Tagen zurückgelegt, und Männer, nicht Jungen, taten auf den Schiffen und in den Handelsstädten des Terranischen Imperiums Dienst. Mit sechzehn war Larry darauf gefaßt gewesen zu warten. Nicht glücklich darüber, aber darauf gefaßt.
Und dann hatte er die Neuigkeit erfahren. Wade Montray, sein Vater, hatte seine Versetzung zum Zivildienst auf den Planeten Darkover beantragt, weit draußen am Rand der Milchstraße. Larrys Mutter war so früh gestorben, daß er sich nicht einmal mehr an sie erinnern konnte, und andere lebende Verwandte hatte er nicht.

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