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Jedi Quest 04 - Tödliche Spiele

Jedi Quest 04 - Tödliche Spiele

Titel: Jedi Quest 04 - Tödliche Spiele
Autoren: Jude Watson
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wiederzusehen.«
    »Ihr wollt, dass ich Euch einen Gefallen tue«, sagte Obi-Wan geradeheraus. Er mochte Didi, zweifelte allerdings keine Sekunde daran, dass er ihre Freundschaft auch ausnutzen würde.
    Didi sah ihn verletzt an. »Keinen Gefallen. Nur Begleitung, wenn ich eine kleine Erledigung tätige.«
    Obi-Wan wollte sich gerade abwenden.
    »Also gut, in Ordnung!«, sagte Didi schnell. »Die Wahrheit! Einen Gefallen!« Er streckte die Hände mit den Handflächen nach oben aus. »Aber er ist so klein, dass man ihn kaum Gefallen nennen kann.«
    Obi-Wan schloss einen Moment entnervt die Augen. Qui-Gon würde mich um Geduld bitten. »Worum geht es?«
    »Kurz nach meiner Ankunft in Eusebus habe ich mir einen Swoop gekauft«, sagte Didi. »Ich dachte, ich käme damit besser durch diese dicht bevölkerten Straßen. Leider war es aber so, dass ich gerade einmal zwei Meter zurückgelegt hatte, als der Antrieb. Wusch! Kabumm!« Didis Finger beschrieben die Spuren einer Explosion in der Luft. »Ich möchte mein Geld zurück, befürchte aber, dass dieser schleimige Sohn einer Affenechse sich weigern wird, es mir zurückzugeben.«
    »Aber nicht, wenn ein Jedi dabei ist«, sagte Obi-Wan müde.
    »Ihr müsstet gar nichts tun! Nur dabeistehen und unbesiegbar aussehen. Vielleicht einmal nebenbei das Lichtschwert in die Hand nehmen und aktivieren.«
    »Nein. Kein Lichtschwert.«
    »Dann nur Eure Gegenwart.« Didi legte die Hände zusammen. »Es wäre ein riesiger Gefallen und ich würde ihn tausendfach zurückzahlen.«
    »Meint Ihr wirklich«, sagte Obi-Wan ungläubig, »dass ich Zeit habe, Euch dabei zu helfen, ein mieses Geschäft rückgängig zu machen?«
    »Natürlich nicht, Ihr seid zu sehr damit beschäftigt, stark und gut zu sein«, sagte Didi. »Aber während wir zusammen sind, kann ich Euch einen exklusiven Blick hinter die Kulissen dieser Spiele ermöglichen. Bog ist mein Schwiegersohn und Mitglied des Rates. Ich habe einen einzigartigen Einblick.« Didi sah, dass Obi-Wan unbeeindruckt blieb. »Tut es aber bitte nicht um Qui-Gons Willen. Er würde niemals wollen, dass Ihr Euch daran erinnert, wie sehr er mich geliebt und wie oft er mir geholfen hat. Erwähnt bitte nicht einmal seinen geliebten Namen!«
    »Das muss ich gar nicht«, sagte Obi-Wan. »Ihr habt es gerade getan.« Doch Obi-Wan hatte vom ersten Augenblick, als Didi ihn zur Seite genommen hatte, gewusst, dass er ihm helfen würde. Obi-Wan hatte in Wahrheit eine Schwäche für Didi, so wie auch Qui-Gon eine gehabt hatte. Und er war zu der Erkenntnis gelangt, dass es gar nicht so schlecht war, wenn man etwas Mitgefühl mit einem kleinen Gauner mit einem großen Herz zeigte.
    Und doch gab es Grenzen für dieses Mitgefühl. »Ich gebe Euch zehn Minuten«, sagte Obi-Wan.
    »Ihr seid der beste und netteste Freund, den ich jemals.« »Noch neun Minuten und siebenundfünfzig Sekunden.«
    Didi klappte den Mund zu. »Ich sage Astri Bescheid. Eine Sekunde.«
    Didi eilte davon, als Siri zu Obi-Wan kam. »Du bist noch schlimmer als Qui-Gon«, sagte sie in einem amüsierten Tonfall.
    Obi-Wan zuckte mit den Schultern. »Ich bin in vielerlei Hinsicht noch immer sein Padawan.«
    »Ry-Gaul und ich gehen mit Liviani. Sie hält ein paar Swoops für uns bereit, damit wir uns einen Überblick über die Gegend verschaffen können. Die Padawane schicken wir allein los. Die Eröffnungszeremonie der Spiele beginnt in ein paar Minuten.«
    »Ich bleibe mit euch in Verbindung und folge dann«, sagte Obi-Wan. »Das wird nicht lange dauern.«
    Siri neigte den Kopf zur Seite. Sie schob die Hände in den Overall, den sie anstelle einer Tunika trug. »Das Erstaunliche ist, dass du das tatsächlich selbst glaubst«, sagte sie.

Kapitel 4

    Als Anakin Tru kennen gelernt hatte, hatte er sofort nichts lieber gewollt, als etwas mit ihm zu unternehmen. Jetzt wollte er ihn einfach nur loswerden. Tru konnte nichts dafür - Anakin wollte eben Zeit haben, um sich allein kundig zu machen. Über das Podrennen.
    Er ging neben Ferus und Tru her. Die Straßen waren dicht bevölkert und sie hatten alle Mühe, beieinander zu bleiben. Ferus allerdings schien das nicht zu bemerken. Er ging wie immer voraus, bestimmte das Tempo und redete, ohne zu wissen, ob die anderen ihn überhaupt hören konnten.
    »Die Eröffnungszeremonie findet in Stadion Eins statt«, erklärte Ferus. »Wir könnten ein Lufttaxi nehmen, es scheinen aber nicht gerade viele verfügbar zu sein.«
    »Wir kommen auch mit Transit Gelb dorthin«,

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