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Jack und Sandra: Miniband (Angels - Auftrag des Himmels) (German Edition)

Jack und Sandra: Miniband (Angels - Auftrag des Himmels) (German Edition)

Titel: Jack und Sandra: Miniband (Angels - Auftrag des Himmels) (German Edition)
Autoren: Siemaja Sue Lane
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Die erste Begegnung
    Jack Gloomy schnaufte, als er kurz vor Feierabend noch die letzten Bretter zu seinem Kollegen Adam Diner brachte. Jack standen Schweißperlen auf der Stirn, als er die schweren Bretter ablegte. Er setzte sich erschöpft auf das Baugerüst und schaute auf seine Armbanduhr.
    Adam drehte sich zu ihm um und rief: „Gleich haben wir es geschafft.“ Seine Stimme wurde jedoch von den lauten Baumaschinen übertönt.
    Ein altes Bürogebäude sollte zu einem Einkaufszentrum umgebaut werden. Das Wetter war in den letzten Wochen sehr schlecht gewesen und so gerieten die Bauarbeiter unter Zeitdruck. Überstunden waren im Moment nicht zu vermeiden, schließlich hatte ihr Boss einen Termin zur Fertigstellung und war diesbezüglich auch sehr nervös. Die Arbeiter gaben sich alle Mühe, aber Jack Gloomy brauchte dringend eine Pause. Heute wollte er pünktlich Feierabend machen und mit seinem Kollegen irgendwo etwas essen.
    Schließlich legte auch Adam seine Arbeit nieder und gesellte sich schnaufend zu Jack. „Feierabend!“
    „Das wurde aber auch Zeit. Ich bin müde und am Verhungern.“
    Adam Diner lächelte. „Dann sollten wir uns gleich auf den Weg machen, nicht dass du noch ein Kilo deines Gewichts verlierst.“
    Adam war ein kleiner hagerer Mann und von der Statur her das genaue Gegenteil von seinem Kollegen, der schon immer mit seinem Übergewicht zu kämpfen hatte. „Als ich hier anfing, dachte ich, dass die körperliche Arbeit meinem Gewicht gut tun würde. Aber sie fördert nur den Appetit.“
    „Apropos Appetit“, kam es von Adam. „Was hältst du von einer leckeren Pizza?“
    Jack erhob sich und grinste. „Mir ist heute ganz extrem nach Brathähnchen.“
    Sein Kollege seufzte. „Von mir aus. Wir können zu Clara’s Corner gehen. Liegt an der nächsten Straßenecke.“
    „Gibt es dort Brathähnchen?“
    Adam zuckte mit den Schultern. „Ich war noch nie dort. Aber das lässt sich ja schnell rausfinden.“
    Die beiden machten sich wenig später zu Fuß auf den Weg zum Schnellimbiss.
    Clara’s Corner lag an einer gut befahrenen Straßenecke. Adam und Jack betraten den Imbiss und sahen sich darin um. Es war im Inneren sehr gemütlich mit roten gepolsterten Bänken mit kleinen weißen runden Tischen. Im Hintergrund lief leise Westernmusik und es wimmelte vor lauter hungrigen Gästen.
    Jack stieg der Duft des Essens in die Nase und plötzlich knurrte sein Magen.
    „Da hinten ist noch ein Plätzchen frei“, stellte sein Kollege fest und die beiden setzten sich an den letzten freien Tisch. Jack schnappte sich die Speisekarte, die in einem kleinen Metallständer steckte, und schlug sie auf. Er überflog die Gerichte und seufzte dann: „Kein Brathähnchen. Aber ein großer Burger mit allem wäre auch nicht schlecht.“
    Es dauerte eine Weile, bis eine junge zierliche Frau an den Tisch trat. Sie hatte braune Haare, die zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden waren und ihr Gesicht war sehr hübsch. Sie hatte einen kleinen Block bei sich und schaute die beiden Gäste freundlich an. „Was darf ich Ihnen bringen?“
    Jack schluckte und wusste auf einmal nicht mehr, was er sich bestellen wollte. Er schaute der Frau tief in die Augen und sein Herz begann heftig zu klopfen. Der Mann wollte etwas sagen, doch er stotterte nur ein paar unverständliche Worte.
    Adam kniff die Augen zusammen und räusperte sich. „Also ich hätte gerne einen Käseburger mit Pommes Frites und eine Cola.“
    Die Frau notierte sich die Bestellung auf dem Block und richtete ihren Blick wieder auf Jack. Der Mann bekam rote Wangen und seine Hände begannen zu zittern.
    Die Bedienung holte tief Luft und fragte: „Das Gleiche?“
    Jack nickte stumm, auch wenn er die Bestellung seines Kollegen nicht wirklich mitbekommen hatte.
    „In Ordnung.“ Die junge Frau drehte sich um und begab sich hinter die Theke. Jack schaute ihr regungslos nach.
    Adam schnaufte. „Was ist denn los?“ Sein Kollege reagierte nicht und so wurde er lauter. „Jack!“
    „Was?“ Der Mann wirkte völlig irritiert, aber er schien langsam wieder in die Wirklichkeit zurückzufinden. „Was hast du gesagt?“
    Adam grinste. „Die gefällt die Kleine, nicht wahr?“
    „Wie?“ Jack steckte die Speisekarte wieder in den Metallständer zurück und atmete tief durch. „Gibt es die Liebe auf den ersten Blick?“
    „Das soll schon vorgekommen sein. Sprich sie doch mal an!“
    „Ich fürchte, ich kann in ihrer Gegenwart nicht reden.“
    „Das ist mir

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